Libido

Weibliche Lust

Das lateinische Wort Libido beschreibt im Grunde nichts anderes als die sexuelle Lust von Menschen. Die Lust auf Sex ist bei jedem Menschen unterschiedlich – dennoch können äußere Einflüsse die Libido stärken oder schwächen. Wir sagen Ihnen, wie Sie dafür sorgen, dass Ihre sexuelle Lust nicht einschläft oder wie Sie diese wieder neu entfachen können.

Hormone, die auf die Libido wirken

Vor allem wird die Libido von zahlreichen Hormonen beeinflusst. Darunter sorgen unter anderem das männliche Sexualhormon Testosteron, sowie das Glückshormon Dopamin dafür, dass Ihre Lust auf Sex wächst. Diese Botenstoffe werden besonders bei frisch verliebten Paaren produziert. Ein Testosteronmangel kann sich hingegen negativ auf die Libido auswirken und auch zu viel Serotonin und Prolaktin sorgen für weniger Lust auf Sex. Die weibliche Sex-Lust wird zudem oft durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille beeinflusst. Oft bewirkt die östrogenhaltige Pille bei Frauen für eine schwindende Lust.

Schlafmangel, Stress & Co.: Die häufigsten Lustkiller

Neben Schlafmangel und allgemeinem Stress im Job oder in der Partnerschaft, sind vor allem zu wenig Bewegung und Sport absolute Lustkiller, denn wer sich wenig bewegt, fühlt sich einfach unwohl in seinem Körper. Das kann dazu führen, dass das Selbstbewusstsein nachlässt und man sich selber nicht mehr begehrenswert fühlt. Auch können regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum die Libido abschwächen. Weitere Lustkiller können durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten hervorgerufen werden: Medikamente gegen Depressionen, Diabetes oder Bluthochdruck, aber auch Schlaf- und Beruhigungsmittel können die Libido schwächen. Nicht zuletzt bestimmt auch Ihr Umfeld, ob Sie Lust auf Sex haben: Ungewaschene Wäsche neben dem Bett oder der Fernseher im Schlafzimmer können für eine negative Stimmung sorgen. Steht der Fernseher im Schlafzimmer, haben Paare nur halb so viel Sex, wie die Paare, die keine Glotze neben dem Bett stehen haben.

Libidostörung: Wenn das sexuelle Verlangen gestört ist

Wenn eine Person auf lange Zeit oder immer wiederkehrend kein Verlangen nach Sex hat, spricht man von einer Libidostörung. So eine mangelndes sexuelles Lustempfinden wird auch als Libidomangel bezeichnet und kann sogar bis zum Libidoverlust reichen, wo dann gar keine Libido mehr vorhanden ist. Frauen leiden mit 20 Prozent häufiger an einer Libidostörung als Männer, von denen sogar weniger als 3 Prozent von einer Libidostörung berichten.

Ginseng, Yohimbin & Co: So können Sie Ihre Sexlust (natürlich) steigern

Mit natürlichen Aphrodisiaka lässt sich oftmals die Libido steigern. Wahre Wunder bewirkt zum Beispiel Ginseng – die Wurzel der asiatischen Pflanze begünstigt die Durchblutung der Geschlechtsorgane und lässt die Libido ansteigen. Auch Yohimbin – eine Substanz aus Blättern und Rinde des Yohimbe-Baumes regen die Libido an und während Artischocken die Ausschüttung des weiblichen Lusthormons Östrogen bewirken, regen Erdbeeren die Produktion von Testosteron an. 

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