Babyjogger und Laufkinderwagen im Praxis-Check

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Equipment für Running-Dads Die wichtigsten Babyjogger und Laufkinderwagen im Test

Läufer, die mit ihrem Nachwuchs eine Runde drehen wollen, setzen am besten auf einen Jogger-Buggy oder einen Laufkinderwagen. Wir haben aktuelle Modelle getestet

Dein Kind lehnt sich bequem zurück, Papa läuft: Mit einem Laufkinderwagen kein Problem. Selbst Topläufer sind mit Laufkinderwagen unterwegs. Doch was macht einen guten Babyjogger aus? Wir haben die gängigsten Babyjogger getestet.

Hier erklären wir die Unterschiede zwischen einem normalen Kinderwagen und einem speziell fürs Laufen geeigneten Babyjogger. Außerdem zeigen wir, woran du einen guten Laufkinderwagen erkennst und was du beim Kauf eines Jogger-Buggys beachten solltest.

Kaufberatung Babyjogger: Das solltest du beim Kauf eines Laufkinderwagens beachten

Konstruktion

Im Gegensatz zu normalen Kinderwagen sind spezielle Laufkinderwagen größer: Ihre Spurweite (Hinterachse) ist breiter und der Radstand ist länger, damit der Wagen besser geradeaus läuft. Gleichzeitig sollten sie aber auch möglichst leicht sein, weshalb auf Alltags-Komfortmerkmale mitunter verzichtet wird. Entscheidend für die Laufeigenschaften sind die Räder.

Räder und Bereifung

Größere Räder bieten bessere Laufeigenschaften – und zwar sowohl für dich als Läufer, als auch für das Kind. Denn größere Räder laufen besser über Unebenheiten hinweg; das ist wie zu Urgroßvaters Zeiten: da hatten Kinderwagen immer große Räder, es gab auch viel mehr schlechte Straßen. 16 bis 20 Zoll sollten es beim Babyjogger sein. Am leichtesten rollen die großen 20-Zoll-Räder. Die Speichen der Räder können aus Kunststoff oder aus Metall sein, auf jeden Fall müssen sie einen stabilen Eindruck machen. Eine Luftbereifung dient zur besseren Federung des Wagens und erhöht den Komfort für das Kind. Ein niedrigerer Luftdruck erhöht den Komfort, da die Reifen dann besser federn. Der Luftdruck sollte zwischen 0,75 und 1,5 bar liegen, je nach Gewicht von Kind und Wagen. Wichtig ist auch das Reifenprofil, es sollte für alle Untergründe geeignet sein.

Fahr-/Laufverhalten

Oft haben (preisgünstigere) normale Kinderwagen schlechte Radlager, Laufkinderwagen dagegen haben meist hochwertige, gedichtete Lager. Dies merkt man beim Kauf, wenn man ein Rad anhebt und anstößt, es sollte leicht und geräuschlos laufen. Auch sind diese Lager belastungsfähiger und verschleißärmer. Ein Laufkinderwagen muss nicht besonders wendig sein, für die engen Regalreihen eines Supermarktes ist er nicht konstruiert: Aber der lange Radstand sorgt für sicheren Geradeauslauf, deshalb ist das Vorderrad auch starr (oder lässt sich arretieren). Am besten vor dem Kauf mit Gewicht im Wagen das Handling testen.

Schiebegriff

Der Schiebegriff sollte möglichst in der Höhe verstellbar sein. Unter- und Oberarm sollten annähernd einen rechten Winkel zueinander bilden, so wie beim normalen Laufen. Bei der Schiebetechnik solltest du es dir einfach machen. Der Griff sollte etwa in Höhe des Bauchnabels eingestellt sein; hier ist der ideale Kraft-Ansatzpunkt. Ein sehr oft zu beobachtender Fehler: Der Griff wird beim Laufen mit beiden Händen gegriffen, mitunter sich sogar auf den Griff gestützt. Dies behindert erheblich die Laufökonomie. Viel besser ist es, den Wagen nur mit einer Hand am Griff zu schieben, die andere Hand schwingt frei im Lauftakt.

Schiebetechnik

Zum Steuern drückt man den Wagen leicht in die gewünschte Richtung, nur bei Richtungswechseln müssen beide Hände am Griff sein, um das Vorderrad zu entlasten oder zu lupfen und in die gewünschte Richtung zu steuern. Auf geraden, abgesperrten Strecken kann man dem Wagen sogar alle paar Schritte einen Schubs geben und dann quasi hinterherlaufen. Zur Sicherheit verfügen die Laufkinderwagen auch über eine Handschlaufe am Griff, damit der Wagen stets kontrollierbar ist; ideal wäre es allerdings, die Sicherheitsleine an der Hinterachse (oder in ihrer Nähe) zu befestigen. Sollte der schiebende Läufer einmal stürzen und sich mit den Händen auf dem Boden abfangen, stoppt die Leine den Wagen. Wenn die Leine am Griff befestigt ist, könnte der Wagen umstürzen.

Gurt

Um deinem Kind die größte Sicherheit zu gewährleisten, wähle einen größenverstellbaren 5-Punkt-Gurt. Der Gurt sollte einen Sicherheitsverschluss haben und dennoch leicht zu bedienen sein, dass du ihn auch mal mit einer Hand öffnen kannst. Die Gurte sollten zudem weich gepolstert sein, so ist das Kind auch bei längeren Läufen sicher und bequem mit von der Partie. Die Gurte müssen nicht nur längenverstellbar sein, sondern die Aufnahmepunkte sollten sich auch verstellen und an die Größe des Kindes anpassen lassen.

Sicherheit

Das Kind muss immer angegurtet sein, und zwar so, dass es auch beim Umkippen des Jogger-Buggys nicht heraus fällt. Im Idealfall ist es dann durch die Rahmenkonstruktion (Überrollbügel) des Wagens geschützt. Allerdings sollte ein guter Jogger-Kinderwagen im Laufbetrieb gar nicht erst dieser Gefahr unterliegen. Wer viel bergauf und bergab unterwegs ist oder auf unebenen Wegen, sollte auf einen niedrigen Schwerpunkt achten. Das Kind sollte zudem gut in den Sitz passen. Ein weiches Kopfpolster stützt den Kopf - auch seitlich, damit der Kopf beim Einschlafen angelehnt ist und gleichzeitig geschützt. Für kleine Kinder, die noch nicht gut sitzen können, gibt es zudem Sitzadapter.

Bremsen

Die Bremse dient beim Laufen zum Abbremsen den Kinderwagens – nicht für den Läufer! Deshalb reicht meist die Felgenbremse am Vorderrad, leicht und intuitiv bedienbar muss sie aber sein. Trommel- oder Scheibenbremsen an den Hinterrädern sind für Lauf-Geschwindigkeiten vielleicht überdimensioniert, aber natürlich eine sinnvolle Ausstattung und bei hügeligen Laufstrecken mit vielen Bergab-Passagen sicherheitsrelevant; außerdem sind sie in städtischen Laufgegenden sehr empfehlenswert, wo der Kinderwagen oft abgebremst oder gar gestoppt werden muss, was bei teils über 30 Kilo (Wagen + Kind + Gepäck) komfort- und auch sicherheitsrelevant ist. Wichtig ist in jedem Fall eine Feststellbremse: So kann das Kind gefahrlos ein- und aussteigen und der Jogger-Buggy rollt beim Anschnallen nicht weg. Es gibt verschiedene Arten von Feststellbremsen, etwa mit dem Fuß zu bedienende an der hinteren Achse oder auch am Griff.

Federung

Babyjogger und Laufkinderwagen sind an der Hinterachse gefedert, damit das Kind komfortabel und sicher mitfährt und der Wagen besser in der Spur bleibt. Die Federung sorgt in Kombination mit Luftreifen dafür, dass feine Vibrationen und Erschütterungen abgefangen werden und das Kind dadurch bequem sitzt – auch auf Feld- oder Waldwegen. Bei vielen Lauf-Buggys kann die Federung je nach Gewicht des Kindes individuell eingestellt werden – die richtige Stufe sorgt für besten Komfort für Ihren kleinen Mitfahrer. Viele Eltern machen jedoch den Fehler, dass sie die Reifen zu hart aufpumpen, sie denken dabei an Fahrradreifen - der Druck muss aber an dem geringen Gewicht von Wagen und Kind orientiert sein.

Transport

Achten Sie beim Kauf eines Jogger-Buggys darauf, dass er sich leicht zusammenklappen bzw. auseinander- und zusammenmontieren lässt. Dies erleichtert sowohl den Transport im Auto als auch die Aufbewahrung zuhause.

Preis

Entscheidend ist unter dem Strich, welchen Nutzen Sie von dem Laufkinderwagen haben. Wenn Zeit Geld ist, ist der Preis oft Nebensache. Wenn Sie Ihr Kind ein paarmal zum Laufen mitnehmen können, brauchen Sie keinen Babysitter.

Die besten Laufkinderwagen und Babyjogger im Test

Hier stellen wir unsere Favoriten unter den aktuell erhältlichen Laufkinderwagen und Jogger-Buggys vor. Wir haben sie genau unter die Lupe genommen und auf Praxistauglichkeit und Fahrverhalten getestet.

Jogging-Buggy Urban Glide 2 von Thule

Babyjogger Thule Urban Glide
Babyjogger Thule Urban Glide
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Der Urban Glide 2 soll laufenden Eltern die Entscheidung leichter machen: Er ist als Multitalent ausgelegt. Mit großen, luftgefüllten Rädern und feststellbarem Vorderrad ist er lauftauglich. Der Schiebegriff lässt sich in der Höhe justieren und die Hinterräder sind per Drehgriff abbremsbar. Das Kind sitzt bis zu einer Größe von 105 cm sehr komfortabel. Der Sitz ist zwar nicht größenjustierbar, aber die 5-Punkt-Sicherheitsgurte lassen sich verstellen, genauso wie die Rückenlehne. Das weit verstellbare Verdeck bietet sehr guten Sonnenschutz und etwas Schutz bei leichtem Regen. Ein separater Wind- und Wetterschutz ist aber unbedingt empfehlenswert, da das Kind sonst recht ungeschützt im Fahrtwind sitzt und bei Regen nass wird. Durch ein Sichtfenster mit Klappe hat man das Kind auch beim Laufen immer im Blick. Das Lauf- und Fahrverhalten ist tadellos. Der Urban Glide läuft zwar nicht so ruhig in der Spur wie rein für das Laufen entwickelte Laufkinderwagen (mit größeren Rädern, breiterer Spur und längerem Radstand), aber für festen Untergrund oder einigermaßen befestigte Wege taugt der Urban Glide 2 allemal. Die Spur lässt sich buchstäblich im Handumdrehen einstellen, was auch dringend empfohlen ist, damit man sich lästiges Nachjustieren der Laufrichtung spart. Ein großes Plus ist die Alltagstauglichkeit. Da die Abmessungen gering sind (bis 69 Zentimeter Türbreite passt der Urban Glide 2 hindurch) und das Vorderrad schwenkbar (optional), lässt sich der Kinderwagen auch beim Einkauf oder in der Innenstadt gut einsetzen. Der große Gepäckkorb mit Reißverschluss-Abdeckung plus eine Netztasche sorgen für reichlich Stauraum. Die Feststellbremse ist jederzeit ein sicherer Anker und lässt sich einfach mit dem Fuß betätigen. Das Zusammenklappen erfolgt tatsächlich mit einem Handgriff.

Wo gibt es Kritik? Wer sehr viel mit dem Kind läuft – oder lange Strecken – der ist mit der reinen Läufer-Version, dem Glide 2 (siehe unten), besser ausgerüstet. Und da das Kind relativ hoch sitzt (53 Zentimeter), wackelt es auf schlechten Wegen trotz guter Federung des Wagens doch etwas hin und her. Immerhin ist aber die Kippgefahr sehr niedrig; auch dank des geringen Gewichts (11,5 Kilo) lässt sich der Wagen auch auf Feld- und Waldwegen gut kontrollieren, und in der Stadt auf Bürgersteigen oder asphaltierten Flächen läuft er sehr gut geradeaus und lässt sich leicht dirigieren, auch mit arretiertem Vorderrad: Da das Kind fast über der Hinterachse sitzt, lässt sich das Vorderrad leicht lupfen und die Richtung ändern.

Fazit: Ein vielseitig einsetzbarer Jogging-Buggy mit hohem Komfort fürs Kind, großem Gepäckfach und guter Bremse. Super für Läufer-Eltern, die einen Babyjogger wünschen, den sie auch als Kinderwagen für jeden Tag nutzen können. Negativ: Wagen verschmutzt leicht, Vorderrad ist etwas sperrig beim Zusammenklappen

Jogging-Buggy Thule Glide 2

Thule Glide 2
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Der nur 9,9 Kilo leichte Thule Glide punktet mit sehr gutem Geradeauslauf und guter Federung bei den Laufeigenschaften. Der Lauf-Buggy weist eine hohe Qualität auf, und der gut gepolsterte Sitz lässt sich fast waagerecht absenken. Die Bremse des Thule Glide wirkt sehr effektiv und bremst auch aus hoher Geschwindigkeit sicher und schnell ab. Der Griff des Glide weist ein sehr hohes Maß an Höhenverstellbarkeit auf. Dadurch ist es für Läufer jeder Größe möglich, den Sport-Buggy komfortabel zu schieben. Die Fahrgestellfederung des Thule Glide sorgt für eine gute Dämpfung von Stößen bei unebener Straße und im Gelände. Mit einem Fußtritt lässt sich die Feststellbremse (rot) einrasten. Einzige Kritik: Einzelne Kunststoffteile und der Bezug sind kratz- oder schmutzempfindlich, der Wagen benötigt entsprechende Pflege. Und: Für windige, kalte oder nasse Laufbedingungen benötigt das Kind unbedingt einen weiteren Schutz, sonst sitzt es zu exponiert.

Fazit: Kaum ein anderer Laufkinderwagen ist so kompromisslos fürs Laufen ausgelegt - und so durchdacht konstruiert. Bei häufigem Betrieb macht sich das geringe Gewicht des Glide 2 sehr positiv bemerkbar. Und im Dauereinsatz überzeugt die hohe Verarbeitungsqualtität. Das Kind könnte freilich besser geschützt sein gegen Wetter- und Windeinfluss. In punkto Laufeigenschaften ist der Thule Glide 2 ein absolutes Spitzenmodell.

Laufkinderwagen Kid Vayaa von Croozer

Croozer Kid Vayaa 1
Croozer Kid Vayaa 1
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Laufende Eltern suchen immer das Schweizer Messer unter den Laufkinderwagen: Einen, der alles kann. Hersteller Croozer fährt mit dem Kid Vayaa da ganz vorne mit (hier in Jungle Green). Das Kind hat viel Platz, ist gut geschützt, das Gepäckfach ist üppig (52 Liter) und mit dem drehbaren Buggyrad ist man im Alltag ausreichend mobil. Der sehr gut verarbeitete Vayaa hat einen stabilen Aluminiumrahmen, Luftbereifung in 20-Zoll-Größe und eine „Air Pad“-Federung an der Hinterachse, die sich an die Belastung von Kind und Wagen anpasst. Dazu lässt sich anstatt des kleinen 6“-Buggyrades (wie im Foto) oder der Fahrradkupplung ein luftbereiftes 16-Zoll-Rad vorne einsetzen (97 Euro): Dann ist er perfekt für Läufe auf Fußwegen, Asphalt oder Parkwegen.

Croozer Kid Vayaa 1 Details
Croozer Kid Vayaa 1 Details
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Auch ausgebaute Feld- oder Waldwege sind Dank Federung und sehr guter Kindersitz-Konstruktion (5-Punkt-Gurt) kein Problem. Mit dem langen Radstand läuft er super geradeaus, nur zu kurvig oder zu schmal darf es nicht werden, der Wagen hat recht große Abmaße. Auch sehr bergige Strecken meidet man eher, allein der Wagen ohne Kind wiegt üppige 18 Kilo. Und bergab fehlt eine Betriebsbremse, der Vayaa hat nur eine Parkbremse. Ansonsten ist die Sicherheit top. Außen am Griff sind LED-Lampen (weiß/rot) an beiden Seiten, die sich per Lichtsensor sogar selbst einschalten können.

Fazit: Als Fahrradanhänger ist der Vayaa sehr gut geeignet, auch Dank einfacher Kupplung und Handhabung am Rad. Zum Laufen ist er gut geeignet, größtes Manko ist hier die fehlende Betriebsbremse. Dafür sitzt das Kind sehr komfortabel im bequemen Sitz und ist gut geschützt gegen Wind, Wetter und Sonne. Dank stabilem Überrollbügel und Beleuchtung ist die passive Sicherheit hoch. Gut sind auch die großen Fenster, durch die das Kind rausschauen kann; oft wird es im Wagen aber sanft in den Schlaf geschaukelt. Klassische Win-Win-Situation für Eltern und Kind.

Chariot Sport 2 von Thule

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Hier bestellen: Fahrradanhänger, Buggy und Babyjogger Thule Chariot Sport 2

Das Multitalent von Thule zeigt sich außerordentlich vielseitig und hochwertig verarbeitet, die Grundversion wurde in den letzten Jahren immer wieder sinnvoll überarbeitet. Mit dabei im Set sind die zwei kleinen Buggyräder sowie eine Kupplung und die Deichsel. Sprich, der Thule Chariot Sport 2 kommt als Fahrradanhänger und sportlicher Buggy und lässt sich durch das Jogging-Kit (um 140 Euro) ergänzen. Der Umbau vom Fahrradhänger zum Kinderwagen ist sehr durchdacht: Die zwei Buggyräder lassen sich werkzeugfrei abmontieren und am Wagen verstauen, sodass man auf seiner Radtour flexibel ist und den Wagen jederzeit zum Buggy umwandeln kann. Der Umbau zum Babyjogger durch das zusätzlich erhältliche Jogging-Kit ist ebenfalls simpel. Toll für Läufer: Beim optional zu erwerbenden Joggingrad lässt sich via Rändelschraube die Spur einstellen - quasi im Handumdrehen. Dadurch erreicht man einen einwandfreien Geradeauslauf. Das Profil des Rahmens gibt dem Hänger außerdem eine tolle Stabilität. Superpraktisch und sowohl für die Sicherheit des Kindes als auch für den Laufkomfort des Elternteils ein klarer Vorteil ist die aktive Bremse am Lenkhebel, mit welcher sich das Tempo des Babyjoggers beim Bergablaufen oder auch beim Inlineskaten drosseln lässt: Dreht man den Griff zu sich, bremst man den Wagen runter, dreht man ihn wieder vor, rollt der Wagen. Natürlich gibt es auch eine Feststellbremse. Der Chariot Sport 2 ist mit Scheibenbremsen ausgestattet.

Uns gefällt am Chariot Sport 2 außerdem die einfache Verstellbarkeit: Der Lenkbügel lässt sich binnen Sekunden auf die passende Höhe verstellen. Praktisch ist auch, dass man das Kind mit nur einem Handgriff in die Liegeposition bringen kann. Dann kann es während des Laufs ein kleines Schläfchen halten. Die abnehmbaren Fenster sowie die mehrfach verstellbare Sonnenblende und die vollständig gepolsterten Sitze erhöhen den Komfort. Die Sitzkissen kann man übrigens auch herausnehmen und waschen. Die Federung funktioniert gut und lässt sich stufenlos verstellen und dem Gewicht des Kindes anpassen. Das Gewicht von 15,9 Kilo ist natürlich im Vergleich zu reinen Babyjoggern recht hoch. Betrachtet man seine Vielseitigkeit liegt der Chariot Sport unter den Fahrradanhängern, die gleichzeitig zum Jogger umgebaut werden können, eher im unteren Bereich. Etwas sperrig fanden wir das Zusammenklappen des Kinderwagens, um ihn beispielsweise im Kofferraum zu verstauen.

Fazit: Ein großartiges Multitalent für aktive Eltern, die Fahrradanhänger, Buggy und Laufkinderwagen in einem suchen. Nutzt man den Thule Chariot Sport 2 tatsächlich so vielfältig wie seine Möglichkeiten, lohnt sich auch der Preis von 1400 Euro (plus 140 Euro fürs Jogging-Kit).

Fahrradhänger und Laufkinderwagen Zeno von Cybex

Cybex Zeno
Cybex Zeno
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Hier bestellen: Laufkinderwafen Zeno von Cybex

Mit Kinderzubehör in allen Varianten kennt sich Hersteller Cybex bestens aus. Das merkt man auch dem ersten Laufkinderwagen des Spezialisten an: Die sehr gute Verarbeitung wird durch hochwertige Materialien flankiert. Eine absolute Besonderheit ist die Verwandelbarkeit des Cybex, der Hersteller spricht hier von einer 4-in-1-Lösung. Der Zeno lässt sich wie ein normaler Kinderwagen schieben, aber der Zeno ist auch als Radanhänger nutzbar oder er lässt sich, jetzt wird's interessant, zum freihändigen Laufen verwenden.

Freihändiges Laufen

Dazu gibt es ein ausgeklügeltes Jogging-Kit (Zeno Hands-free Running Kit, ca 3 Kilo, um 190 Euro), bei dem man, quasi wie ein Zugpferd, den Kinderwagen hinter sich herzieht. Dazu legt man sich einen (verstellbaren) Hüftgurt um, tariert die Deichsel aus und dreht am besten erst einmal eine Proberunde ohne Kind. Ideal austariert lastet nämlich kaum Gewicht auf der Hüfte – der Läufer ist tatsächlich eine Art Zugpferd. Beim Laufen schwingen dann die Arme frei neben dem Körper – ein riesiger Vorteil gegenüber den Schub-Kinderwagen, vor allem für ambitioniertere Läufer. Mit dem Zeno lässt sich problemlos auch hohes Tempo laufen.

Gerade bei hohem Tempo überlegen

Zumal das Kind sehr gut geschützt und im guten Sitz weich gepolstert ruht; der Schwerpunkt liegt fast perfekt über der Hinterachse, der Wagen hat dafür eigens eine abgesenkte Fahrwerksposition, was auch den Schwerpunkt absenkt und den Wagen kippsicher macht. Klingt perfekt, wo ist der Nachteil? Zunächst muss man sich ein wenig an die Optik (und die neugierigen Blicke der Passanten gewöhnen) und das Einstellen und Anlegen des Hüftgurtes gewöhnen; das Umbauen des Wagens geht mit wenigen Handgriffen. Die Deichsel ist sogar längenverstellbar für Läufer unterschiedlicher Körpergröße. Der Zugbetrieb als Läufer ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Testläufer: "Man merkt schon den Zug an der Hüfte bei jedem Schritt, gerade beim Beschleunigen, loslaufen und Abbremsen merkt man das Gewicht, das an der Hüfte hängt."

Vorsicht beim Bergablaufen

Gerade beim Abbremsen oder bergab sollte man das nicht unterschätzen, denn eine Bremse kann man nicht betätigen. Gewöhnungsbedürftig auch: Das gesamte Gespann ist ganz schön lang. Durch die Stadt, durch spitze Kurven oder auf engen Trails möchte man damit nicht laufen. „Wie als Fahrer eines langen LKW-Gespanns läuft man die Kurve am Außenrand, der Kinderwagen folgt dann auf der Innenspur“, beschreibt es eine Testerin, „dabei kann man aber bedenkenlos volles Tempo laufen – der Wagen folgt sicher und super in der Spur.“ Die gesamte Konstruktion ist sehr gut durchdacht. Schwächen gibt es nur in Details, etwa bei einzelnen schmutz- und kratzempfindlichen Stellen. Übrigens erhielt der Cybex Zeno auch für den Schiebebetrieb höchste Noten – vor allem Dank seiner relativ schmalen Spur, des niedrigen Gewichts und des Fahrkomforts für das Kind, das dann in der höher gelegten Fahrwerksposition sitzt und guten Ausblick genießt.

Lob für das Design

Die Sportlichkeit geht ein wenig auf Kosten der Alltagstauglichkeit – ohne schwenkbares Vorderrad und relativ langen Radstand. Der Innenraum für das Kind (bis 22 Kilo zugelassen) ist kleiner als bei Chariot (Thule) oder gar dem Platzwunder Vayaa von Thule. Allerdings hat der Zeno ein kleines Packmaß und lässt sich schnell zerlegen und zusammenbauen. Und bei der Sicherheit und dem Schutz für das Kind liegt er auch mit ganz vorne, genauso übrigens wie bei dem gefälligen Design.

Fazit: Der Zeno ist für Läufer, die viel mit Kind im Kinderwagen trainieren wollen, eine ganz heiße Empfehlung. Besonders bei flottem Lauftempo ist der Zeno in der Pole Position: Der Laufkomfort mit freien Händen ist im Vergleich kaum zu schlagen. Aber auch im Schiebebetrieb ist der Zeno sehr gut, handlich und sicher. Komfort und Schutz für das Kind sind sehr gut.

Cybex Zeno Details
Cybex Zeno Details
© Hersteller

Weitere Sport-Kinderwagen im Test

Im Folgenden stellen wir weitere Laufkinderwagen und Sportbuggys vor, die wir im letzten Jahr ausführlich getestet haben.

Babyjogger Terrain von Mountain Buggy

Mountain Buggy Terrain
© Walter Fey

Hier bestellen: Mountain Buggy Terrain

Der robuste Mountain Buggy Terrain mit 16-Zoll-Rädern hinten wiegt 12,9 Kilo. Mit seinem schwenk- oder arretierbaren Vorderrad zeigte der Babyjogger im Test höchste Allroundqualität. Dank guter Schwerpunktlage ist der Mountain Buggy Terrain spurstabil beim Laufen (Spur: 63 Zentimeter) und gut manövrierbar. Positiv sind uns die leichte Montage und ein schneller Auf- und Abbau aufgefallen. Allerdings ist das Packmaß de Mountain Buggy Terrain vergleichsweise groß.

Einsatzgebiet:

Straße: +++
Parkwege: +++
Wald: ++

Alltagseinsatz/Wendigkeit: +++
Qualität: +++
Schutz: +++
Komfort: +++

Entriegelung:
Gut geschützt vor Fehlbedienung: Die Entriegelung für das Zusammenklappen hinter dem Trittbrett für das Kind ist leicht zu bedienen, aber dennoch gut geschützt. Damit lässt sich der Mountain Buggy Terrain einfach zusammenlegen.

Vorderrad:
Sowohl präzises als auch dynamisches Fahren sind mit dem Mountain Buggy Terrain möglich: das Vorderrad kann wahlweise arretiert werden. Somit ermöglicht es dem Läufer auf gerade Strecke einen kontrollieren Freilauf.

Summit X3 von Mountain Buggy

Baby Jogger Summit X3
© Hersteller

Hier bestellen: Baby Jogger Summit X3

Der Summit X3 der Marke Baby Jogger wiegt 12,2 Kilo, ist sehr kompakt und vielfältig einsetzbar. Der Summit X3 ist einfach faltbar, und eine Babywanne ist schnell montiert. Mit einem Adapter lässt sich zudem ein Autositz befestigen. Das schwenkbare 12-Zoll-Vorderrad (hinten: 16 Zoll) lässt sich arretieren.

Einsatzgebiet:

Straße: +++
Parkwege: +
Wald: -

Alltagseinsatz/Wendigkeit: +++
Qualität: +
Schutz: +++
Komfort: ++

Griff:
Praktisch: Eine Aufbewahrungsbox am Griff des Summit X3 enthält auch ein Fach für die Trinkflasche und das Handy: Hier sogar mit Klettverschluss.

Hinterachse:
Die Hinterachse des Summit X3 verfügt über fein ansprechende Stoßdämpfer, die Erschütterungen gut abdämpfen.

Packmaß:
Mit nur einem Handgriff lässt sich der Summit X3 ganz einfach zusammenklappen und praktisch im Kofferraum verstauen.

Revolution Pro von Britax

Britax Revolution Pro
© Hersteller

Hier bestellen: Britax Revolution Pro

Der Revolution Pro (12,8 Kilo) von Britax ist auch mit Babyschale und Kinderwagen-Aufsatz erhältlich, was die gute Allroundqualität ergänzt. Dazu ist der Revolution Pro sehr leicht auf- und abbaubar. Das schwenkbare Vorderrad lässt sich arretieren – und bietet so einen sehr guten Geradeauslauf.

Im Gesamteindruck war der Revolution Pro einer der ausgewogensten Babyjogger im Test. Auffällig war auch die durchdachte Konstruktion und die gute Fertigungsqualität. Beispielsweise sind die Lager der Laufräder sehr leichtgängig. Das Handling des Revolution Pro sowohl im Alltag wie beim Laufen ist sehr gut.

Einsatzgebiet:

Straße: +++
Parkwege: ++
Wald: ++

Alltagseinsatz/Wendigkeit: +++
Qualität: ++
Schutz: +++
Komfort: +++

Wetterschutz:
Das Cover des Britax Revolution Pro schützt zuverlässig vor Wind, Regen und Sonne.

Vorderrad:
Das Vorderrad des Britax Revolution Pro hat sowohl eine wendige City- als auch eine stabile Sportfunktion. Je nach Bedarf lässt es sich fest arretieren, dann hält der Wagen beim Laufen besser die Spur, oder ist um 360 Grad schwenkbar, das ist im Alltag praktischer, zum Beispiel im Supermarkt.

Sitz:
Angenehm: Der Sitz des Britax Revolution Pro lässt sich bis hin zur Liegeposition des Kindes verstellen und ist sehr gut gepolstert – komfortabel für das Kind.

Zusammenklappbar:
Zusammengeklappt ist der Babyjogger Revolution Pro leicht transportierbar. Er lässt sich mit etwas Übung mit einem Handgriff in wenigen Sekunden auf- und abbauen. Außerdem hat der Britax Revolution Pro zusammengeklappt ein vergleichsweise kleines Packmaß.

Joggster Lite von Trends for kids

Trends for Kids Joggster Lite
© Walter Fey

Der Joggster Lite eignet sich für Kinder von sechs Monaten bis etwa drei Jahren. Er wiegt 11,9 Kilo und hat sehr gute Allroundeigenschaften. Gut: Das starre Vorderrad ist austauschbar gegen eine Drehachse mit Doppelbereifung; es sind viele Taschen vorhanden; das Kind ist gut geschützt; der Babyjogger rollt mit den etwas breiteren Reifen auch gut auf Sand.

Einsatzgebiet:

Straße: +++
Parkwege: ++
Wald: -

Alltagseinsatz/Wendigkeit: +++
Qualität: +
Schutz: ++
Komfort: ++

Sicherheitsleine:
Clever: Die Sicherheitsleine des Joggster Lite befindet sich unterhalb des Schwerpunktes des Wagens und verhindert so bei plötzlichem Abstoppen, dass der Wagen umkippt.

Hinterrad:
An beiden Rädern der Hinterachse des Joggster Lite befindet sich eine hochwertige Scheibenbremse für schnelles und sicheres Bremsen.

Stauraum:
Unter dem Sitz des Joggster Lite ist sehr viel Staukapazität vorhanden.

Griff:
Im Test war der Joggster Lite von Trends for kids der Babyjogger mit der variabelsten Griffpositionierung. Er lässt sich mit einem einfachen Handgriff sowohl ganz tief als auch ganz hoch stellen.

Doppelrad:
Das Vorderrad lässt sich beim Joggster Lite gegen ein schwenkbares und arretierbares Doppelrad austauschen. Dieses sorgt für mehr Wendigkeit und Standfestigkeit. Zudem war der Joggster Lite in unserem Test der Babyjogger mit dem kürzesten Radstand. Aufgrund der breiten Reifen ist der Laufbuggy gut für weichen Untergrund geeignet.

Packmaß:
Mit nur einer Handbewegung lässt sich der Joggster Lite bequem zusammenklappen.

Tipps zum Laufen mit einem Laufkinderwagen

Bei welchen Läufen kann man sein Kind im Jogger-Buggy mitnehmen?

Zuerst kommt das Kind. Das ist die Regel Nummer eins. Ein Kind kann durchaus Spaß haben daran, im Babyjogger geschoben zu werden. Der Spaß hört aber früher oder später auf, eine Stunde ist oft das Maximum. Denn während du deinem Bewegungsdrang frönst, ist dem natürlichen Bewegungsdrang des Kindes Einhalt geboten. Auf längeren Strecken – oder gar bei Marathon-Veranstaltungen – haben deshalb Laufkinderwagen nichts verloren (denn mehr als eine Stunde sitzt kein Kind gerne ruhig). Verantwortungsbewusst eingesetzt, ist ein Laufkinderwagen für laufende Eltern dagegen doppelt sinnvoll: Die Eltern werden durch die Kinder nicht am Laufen gehindert, es entsteht kein Frust, nicht laufen zu können, und das Kind ist, während die Eltern laufen, bestens versorgt, nämlich im direkten, leicht schaukelnden Umfeld der Eltern.

Ab wann kann das Kind im Babyjogger mitfahren?

Ein Kind sollte erst dann im Laufkinderwagen mitgenommen werden, wenn es selbst problemlos und gut sitzen kann. Dazu gehört, dass das Kind den Kopf sehr gut alleine halten kann – auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Das können Kinder in der Regel ab einem Alter von etwa sechs bis neun Monaten. Erst ab diesem Alter sollte über die Mitnahme im Jogger-Kinderwagen nachgedacht werden, dies ist das früheste Eintrittsalter in die Laufkinderwagen-Welt, wobei selbst dann ein spezieller Sitzadapter empfehlenswert ist: Der federt das Kind zusätzlich und bietet für den Kopf auch den ganz wichtigen seitlichen Halt.

Sind Babyschalen für den Laufkinderwagen sinnvoll?

Für verschiedene Modelle der aktuellen Jogger-Kinderwagen gibt es auch Babyschalen oder -Tragewannen für sehr kleine Kinder. Zum Laufen sind diese – im Sinne des Kindes – weniger geeignet. Das Baby erleidet auf holprigen Wegen trotz Federung und Luftbereifung zu viele Erschütterungen beim Laufen.

Wie schnallt man sein Kind im Jogger-Buggy richtig an?

Vor dem Loslaufen muss die kostbare Ware sicher im Laufkinderwagen verstaut werden: Das Gurtsystem muss richtig justiert werden. Dies ist meist etwas fummelig und nimmt etwas Zeit in Anspruch. Auch lassen sich viele Kinder zunächst nicht gerne anschnallen. Aber die Zeit muss sein, da führt kein Weg dran vorbei. Die Gurte sollten perfekt sitzen, das Kind auf keinen Fall aus dem Gurtsystem herausrutschen können.

Wie befestigt man die Sicherheitsleine richtig am Babyjogger?

Auch der Läufer muss beim Laufen mit dem Babyjogger den Gurt anlegen: Ein Sicherheitsgurt oder -band wird am Wagen befestigt und mit einer Schlaufe am Handgelenk getragen. So kann sich der Kinderwagen nicht selbstständig machen. Die Sicherheitsleine sollte lang genug sein und wird immer an der Achse befestigt, nie am Handgriff. Hier würde die gezogene Leine den Kinderwagen unweigerlich umkippen. Besonders empfehlenswert ist eine Verbindung zwischen Sicherheitsleine und Bremse – dann wird der Wagen beim Ziehen der Leine gleich abgebremst.

Was zieht man dem Kind Laufkinderwagen an?

Achtung: Das Kind muss deutlich wärmer angezogen sein als der Läufer. Während du dich in Funktionsshirt und kurzer Hose warm läufst, kann dein Kind durch Fahrtwind und mangelnde Bewegung auskühlen: Mütze, Handschuhe, Jacke und eine leichte Decke sind bisweilen sogar im Sommer sinnvoll. Übrigens auch geeigneter Sonnenschutz, sofern das Kind nicht durch ein Sonnenverdeck des Jogger-Kinderwagens geschützt wird.

Muss ich beim Laufen mit einem Lauf-Buggy die Lauftechnik ändern?

Die richtige Schiebetechnik für einen Laufkinderwagen gewöhnt man sich mit den Kilometern meist automatisch an, sie variiert etwas in Abhängigkeit von den Roll- beziehungsweise Laufeigenschaften des Jogger-Buggys. Grundsätzlich gilt: Du solltest deinen Laufstil nicht wesentlich verändern. Dazu gehört vor allem, dass du nicht beide Hände am Griff des Babyjoggers hast. Stattdessen schiebst du nur mit einer Hand am Griff, die andere kann weiter frei schwingen.

Allerdings muss auch die eine Hand nicht ständig Kontakt haben. Normalerweise gibt man dem Jogger-Kinderwagen alle paar Laufschritte abwechselnd mit der rechten oder linken Hand einen kleinen Schwung. Wie oft das sein muss, hängt vom Lauf- beziehungsweise Rolluntergrund ab: Auf Asphalt rollt der Jogger-Buggy oft sechs, sieben oder mehr Schritte problemlos geradeaus, auf sehr unebenem Geläuf muss dagegen immer eine Hand führen.

Unser Rat: Abwechslung tut gut – nutze mal die rechte, mal die linke Hand zum Anschieben des Babyjoggers. Das verteilt die Belastung gleichmäßig auf beide Körperhälften, da freut sich auch der Rücken. Am freiesten läuft man leicht versetzt hinter dem Jogger-Buggy. Schiebt die rechte Hand, läuft man nach links versetzt und umgekehrt. Wichtig: Vor engen Kurven unbedingt das Tempo drosseln! Eventuell ist es sogar nötig, bei einer scharfen Wendung das Vorderrad anzuheben, um den Wendekreis zu verringern.

Wie läuft man mit Babyjogger bergauf und bergab?

Wenn’s steil bergauf geht, müssen beim Laufen mit dem Laufkinderwagen beide Arme ran. Bergab kann man dagegen einen gut justierten Jogger-Kinderwagen „sich selbst überlassen“ – ein Sicherheitsband zwischen Handgelenk und Griff hält die Verbindung. Dieses Sicherheitsband ist bei fast allen Jogger-Buggys im Lieferumfang enthalten.

Was Du über die Anschaffung von Lastenfahrrädern wissen musst
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