Weihnachtliche Kalorienbomben: Nährwertangaben für Plätzchen und kalorienarme Alternativen

Meiden Sie Kalorienbomben im Weihnachtsgebäck
Im leckeren Weihnachtsgebäck lauern jede Menge Kalorienbomben

Men's Health rechnet vor, um welche Weihnachtsnaschereien Sie Ihrer Figur zuliebe einen Bogen machen sollten und zeigt Ihnen leckere und kalorienarme Plätzchen-Alternativen

Neben Christbaumkugeln und -ständern trifft man bei einem Gang über die Weihnachtsmärkte vor allem auf eines: Kalorienbomben und Cholesterinschluchten. Antje Zellmer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beschreibt, wie Sie diesen am besten entkommen.

  1. Gebrannte Mandeln: Finger weg von den knackigen Snacks. In 100 Gramm der süßen Dinger stecken satte 50 Gramm Fett. Und mit 580 Kalorien ist das fast eine richtige Mahlzeit. "Außerdem geraten doch immer wieder einige Bittermandeln mit ins Feuer. Und die enthalten giftige Blausäure", warnt die Expertin.
  2. Makronen: Das Kokosgebäck klotzt auch lieber, statt nur zu kleckern. 100 Gramm enthalten immerhin 24 Gramm Fett und bringen es auf 450 Kalorien.
  3. Lebkuchen: Das Weihnachtsgebäck hat 308 Kalorien, und es enthält 13 Gramm Fett je 100 Gramm – immer noch zu viel.
  4. Christstollen: Meistens ist er mit Marzipanmasse gefüllt und entsprechend mächtig: im Durchschnitt 339 Kalorien und 15 Gramm Fett pro 100 Gramm.
  5. Reibekuchen: Eindeutiger Jahrmarktsklassiker und auf dem Weihnachtsmarkt ein Renner. Aber ein schwerfälliger: "Meistens schwimmen die Dinger im Fett." Doch es gibt auch Positives zu sagen: Das Vitamin C der Kartoffeln wird erhalten, auch versorgen sie den Körper mit Kalium. Die Puffer sind allerdings wegen des hohen Fettgehalts recht schwer verdaulich.
  6. Bratapfel: Eine vergleichsweise gesunde Alternative. "Der Apfel liefert Vitamine und Mineralstoffe", sagt die Expertin. "Allerdings werden diese durch das Braten teilweise zerstört." Mit 88 Kalorien pro 100 Gramm ist er im Vergleich zu anderen Leckereien eher unbedenklich.
  7. Bratwurst: So knusprig und lecker sie auch sein mag: 100 Gramm Wurst aus Schweinefleisch haben 298 Kalorien und 28,8 Gramm Fett – das Bratfett noch nicht einmal einberechnet. Wenn es überhaupt sein muss, dann sollten Sie besser zu einer Kalbsbratwurst greifen. Die hat nämlich immerhin 30 Kalorien und vier Gramm Fett weniger.
  8. Glühwein: Ein Muss für den Weihnachtsmarktbesucher.
    Eines, das es in sich hat. Glühwein als solcher hat "nur" 83 Kalorien pro 100 Milliliter. "Aber meistens wird er mit so viel Zucker zubereitet, dass wesentlich mehr im Becher landet", so Antje Zellmer. Außerdem ist er mit neun Prozent Alkohol nicht gerade das harmloseste Getränk.

Stattdessen sollten Sie lieber folgende Tipps beherzigen

Mit diesen Tipps vom A.O.T. Institut für Zuckerentwöhnung können Sie reuelos genießen und kommen schlank durch die Weihnachtszeitohne und zusätzliche Pfunde ins nächste Jahr.

Nüsse statt Nikolaus: Schoko-Nikoläuse, Lebkuchenherzen, Marzipanbrote und Butterstollen – an jeder Ecke locken nun die süßen Versuchungen. Sie brauchen nicht komplett "Nein" sagen, steigen Sie einfach auf gesunde Alternativen um: Nüsse, Printen mit Honig oder Lebkuchen mit Rohrzucker sind in Maßen kein Problem.

Zuckerfreie Weihnachtsbäckerei: Wenn Sie mal wieder den Mixer für Ihre Lieben schwingen, verzichten Sie doch einfach auf den ungesunden Zucker. Nehmen Sie zum Süßen des Gebäcks stattdessen Apfel- oder Birnendicksaft, Yacun Sirup, den Zuckerersatz Stevia oder Honig.

Kein Alkohol, kein Zucker, keine Peinlichkeiten: Wer bei der Weihnachtsfeier auf Alkohol verzichtet, spart sich nicht nur Unmengen an Zucker, sondern vermeidet auch eventuelle Peinlichkeiten. Denn nicht selten nehmen solche Feiern ein feuchtfröhliches Ende. Sorgen Sie lieber nüchtern für Stimmung.

Fruchtpunsch statt Glühwein: Auf dem Weihnachtsmarkt ein, zwei Gläser Glühwein trinken – wer macht das nicht gerne? Doch Alkohol besteht weitgehend aus Zucker. Deswegen lieber auf alkoholfreien Fruchtpunsch umsteigen. Statt gebrannten Mandeln schmecken dazu warme Maroni oder ein Bratapfel.

Was Gesundes zum Abrunden: Wer am Heiligabend nach der üppigen Gans ein leichtes Dessert sucht, sollte es einmal mit einem Obstsalat, einer Brombeercreme oder einem Zwetschgen-Mohn-Pudding probieren – alles ohne Zucker. Sie mögen es lieber Herzhaft? Probieren Sie es mit einer Käseplatte.

Gefahr für den Bauch: Überall steht leckeres Gebäck herum

Kalorien-Übersicht

Unsere Kalorien-Übersicht zeigt, bei welchen Weihnachtsleckereien Sie zugreifen dürfen, ohne dass Ihr Gewicht explodiert

A: Walnüsse: 26 Kalorien pro Nuss
Walnusskerne sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Zink, Kalium und Vitaminen. Da können Sie also zugreifen.

B: Pfeffernüsse: 25 Kalorien pro Stück 
Sie heißen zwar Nüsse, sind aber zu fast 50 Prozent aus Zucker. Trotzdem noch okay.

C: Marzipan: 26 Kalorien pro Kartoffel
Marzipan besteht vor allem aus Mandeln und Zucker.
Es gilt: Je höher die Qualität, desto geringer der Zuckeranteil. Gutes Marzipan ist teurer, spart aber Kalorien.

D: Spekulatius: 44 Kalorien pro Stück 
Der Mürbeteig und Gewürze sorgen für ihren typischen Geschmack. Aufgepasst bei Butterspekulatius (haben 8 Kalorien mehr – pro Keks)!

E: Schokolade: 35 Kalorien pro Stück 
Das ist wenig – sofern es bei dem einen Rippchen bleibt. 
Sie futtern besser Zartbitterschoggi, die ist weniger süß, sodass man sich nicht gleich an der ganzen Tafel vergreift.

F: Vanillekipferln: 55 Kalorien pro Keks 
Ohne die können Sie nicht? Dann backen Sie die aber selbst – mit frischer Vanille (stärkt die Lust, bekämpft Stress) statt Vanillin-Aroma.

G: Dominosteine: 97 Kalorien pro Würfel 
Lebkuchen + Gelee + Marzipan + Schokoladenüberzug = viel zu viel für Ihren armen Bauch. Davon also bitte nur gaaanz sparsam naschen!

H: Orangen: 65 Kalorien pro Apfelsine
Hat viele Kalorien, aber eine Orange von rund 140 Gramm enthält auch 70 Milligramm Vitamin C. Das reicht, um den Tagesbedarf zu decken.

I: Lebkuchen: 110 Kalorien pro Stück 
Da kann auch die Zartbitterschoggi nichts mehr retten: Mehr Kalorien gehen nicht!

J: Getrocknete Feigen: 60 Kalorien pro Frucht 
Guter Eiweißlieferant, liefert aber auch doppelt so viele Kalorien wie frische Feigen.

K: Mandeln: 12 Kalorien pro Stück 
Mandeln beinhalten mehr Calcium, Magnesium und Kalium als Nüsse, dazu dieVitamine B und E. Top, aber leider ohne Schokoüberzug.

Kalorienangaben für klassiche Plätzchen

Damit wie Ihnen mit diesen Tabellen (Kalorienangaben pro Stück) nicht auch den Keks gehen, versüßen wir sie Ihnen mit der jeweils passenden Ausrede.

Elisenlebkuchen – 90 kcal: Theoretisch schützen Zitrusfrüchte vor Krebs. Ob die abgeriebene Schale einer Zitrone nach der Behandlung im Backofen mit 150 Grad noch wirkt, verraten wir Ostern.

Kokosmakronen – 70 kcal: Bessser fünf Kokosmakronen knabbern, als fünf Gläser Batida de Coco kippen.

Nussecken – 70 kcal: Reich, berühmt und gutaussehend wurde Guildo Horn durch ihren Verzehr. Wer will da noch auf Gesundheit bestehen?

Basler Leckerli – 100 kcal: Orangeat besteht aus den kandierten Schalen von Bitterorangen. Beim Biss in die Leckerli ahnt man, wie gesund derenVitamin C gewesen wäre.

Florentiner – 90 kcal: Obst ist gesund, das weiß jedes Kind. Jetzt müssen die nur noch beweisen, daß die gewürfelten Belegkirschen im Florentiner-Teig als Obst durchgehen.

Zimtsterne – 80 kcal: Zimt hilft dem Körper, den Zucker in süßen Gerichten zu verarbeiten. Hoffentlich kommt der Teelöffel Zimt im Teig gegen die insgesamt 300 Gramm Puderzucker an.

Spritzgebäck – 30 kcal: Schokolade hilft bekanntlich bei Liebeskummer. Und pur kann man die Glasur ja schließlich nicht essen, oder?

Anisplätzchen – 40 kcal: In Verbindung mit der Weihnachtsgans unschlagbar: Die Kekse brauchen Sie, um die Gans zu verdauen, die Gans als Anlass, die Plätzchen zu essen.

Schwarzweißgebäck – 50 kcal: Die verspielte Kalorienbombe - damit Sie wenigstens geistig fit bleiben.

Low Carb-Backrezepte: Unsere kalorienarmen Plätzchen

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