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Welche Jeans passt zu mir?
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Denim-Fit-Guide Welcher Jeans-Schnitt passt zu meiner Figur?

Du suchst vergeblich die richtige Hose? Dann bist du hier richtig. Wir verraten, welcher Figur-Typ in welchem Fit am besten aussieht

Mit dem richtigen Fit sieht jeder in einer Jeans toll aus. Das ist nicht so daher gesagt, sondern wenn du ein paar Regeln befolgst ganz einfach. Die Waschung einer Jeans ist dabei weniger entscheidend, vielmehr geht es darum, wie die Hose geschnitten ist. Egal, ob du kräftige Fussballer-Oberschenkel oder eher dünne Stelzen hast: Wenn du deine Figur realistisch einschätzt, findest du den richtigen Fit. Wir haben hier die 5 wichtigsten Passformen zusammengestellt.

1. Regular-Fit: der Allrounder

Regular Straight Fit
Alexandra Kern
Regular Straight Fit

Regular-Jeans sind gerade geschnitten, weder zu weit, noch zu eng und passen deshalb zu (fast) jeder Figur. Sehr schlanke oder kräftig gebaute Typen sollten lieber auf andere Modelle ausweichen. Meeting am nächsten Tag und der Anzug ist noch in der Reinigung? Ein Date wartet und du weißt nicht, was du anziehen sollst? Eine Regular-Jeans in dunkler Waschung (am besten Raw Denim) passt auch zum weißen Hemd und dunklem Sakko. Gut zu wissen: Oftmals findest du diese Modelle auch unter der Bezeichnung Straight Cut oder Straight Leg. Am bekanntesten ist der Klassiker "501" von Levi's, die bis heute mit Abstand die am meisten verkaufte Jeans ist.

>>> Levi's im Interview: "Jeans im Job? Klar geht das!"

2. Slim-Fit: der Schlanke

Skinny Fit
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Skinny Fit

Slim-Fit-Modelle sind besonders schmal und eng anliegend geschnitten. Dieser Cut wirkt vor allem bei Jungs mit schlanken Beinen und schmalen Hüften. Wer es hauteng mag, steigt sogar in eine Skinny-Jeans. Die hautenge Abwandlung der Slim-Fit-Jeans passt sich der Beinform dank einem erhöhtem Stretch-Anteil direkt an, während Slim-Fit-Hosen minimal weiter und eher gerade geschnitten sind. Derzeit würden wir dir davon aber abraten, die knallengen Skinny-Modelle zu tragen, da der Trend ganz klar davon weggeht. Muskulöse, kräftige Typen sollten die Finger von Slim-Fit oder Skinny-Modellen lassen, weil es die Beine sehr wuchtig wirken lässt und die Jeans eher nach Strumpfhose aussieht.

>>> So wäscht du deine Jeans richtig

3. Tapered-Fit: für kräftige Oberschenkel

Tapered Fit
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Tapered Fit

Du hast muskulöse Beine oder etwas mehr Po, aber keine Lust auf Baggy-Pants im Loose-Fit? Dann sind Tapered-Modelle ideal. Diese Jeans haben einen etwas tiefer sitzenden Schritt und sitzen somit um die Hüften und den Oberschenkeln betont locker und laufen nach unten hin schmal zu. Durch den Weit-Eng-Mix wirken die Beine insgesamt schön schlank aber nicht hineingequetscht. Angeberwissen, um beim Jeans-Kauf Eindruck zu machen: Tapered ist Englisch und steht für konisch bzw. keilförmig. Der Cut ist eine Weiterentwicklung italienischer Streetwear-Jeans aus den 1980er-Jahren.

4. Straight-Fit: der Athletische 

Straight-Fit
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Straight-Fit

Der Straight-Fit ist derzeit ein sehr angesagter Schnitt, weil er den 90er-Trend aufgreift und gleichzeitig durch seine schlanke Silhouette sehr modern ist. Dieser Hosen-Schnitt liegt zwischen Regular- und Slim-Fit, hat ein gerades Bein und ist etwas schmaler geschnitten als der Regular-Fit. Dieser Schnitt ist ein Allrounder, eignet sich aber vor allem für athletisch-schlanke Männer, mit ausgeglichenen Proportionen. Falls du übermäßig kräftige Oberschenkel hast, solltest du lieber zu einem Tapered-Fit (siehe unten) greifen. Sehr wichtig: Damit der Straight-Fit ein schlankes Bein macht, darf die Hose nicht eng anliegen, damit ihr gerader Schnitt zur Geltung kommt.

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5. Loose-Fit: der Kräftige

Loose-Fit
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Loose-Fit

Kräftige, muskulöse Beine sehen in schmalen Slim-Jeans schnell hineingequetscht aus. Viel besser geeignet sind weite Hosen im Loose-Fit-Cut. Sie lassen die muskulösen Beine noch erahnen, ohne sie übertrieben zu inszenieren. Auch schlanke Typen können Loose-Fit tragen und in Kombi mit einem Hoodie einen angesagten 90er-Baggy-Look stylen. Für extrem dünne Typen gut zu wissen: Weite Hosen sind für dich ein No-go, die Beine wirken darin schnell verloren und du siehst noch hagerer aus. Loose ist perfekt für den Oversize-Look ebenso wie für Kraftpakete mit muskulösen Beinen.

6. Hi-Ball-Roll: für Experimentierfreudige

Hi-Ball-Roll
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Hi-Ball-Roll

Manche Labels bringen neben ihren gängigem Fits auch Modelle mit sehr individuellen Passformen raus, die auf ganz bestimmte Bedürfnisse und Silhouetten gehen. Zum Beispiel der Cut-Hi-Ball-Roll. Dieser Schnitt hat ein leicht gecropptes (gekürztes) Bein und ist bei Sneaker-Fans besonders beliebt, weil es den Lieblingsschuh in Szene setzt. Die Jeans lässt sich in verschiedenen Größen tragen: Eine Nummer zu "groß" sitzt sie etwas tiefer auf der Hüfte und hat einen Karotten-Hosen-Look; eine Nummer zu "klein" sitzt sie wie eine Regular-Jeans, aber mit schmal zulaufendem Bein. 

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Was es beim Jeans-Kauf sonst noch zu beachten gibt

Jeans werden in der Regel nicht mit den üblichen Kleidergrößen S-XL ausgezeichnet, sondern mit den Kürzeln W und L. W steht dabei für Waist, also die Weite im Bund. Das Kürzel L steht für die Länge, gibt also die innere Schrittlänge der Hose an. Length und Waist werden in Zoll (englisch: Inch) angegeben. Dabei entspricht 1 Inch 2,54 Zentimetern. Um deine Jeansgröße zu bestimmen, schnappe dir ein Maßband, deinen Taschenrechner und leg los!

Wie bestimmt man die richtige Jeans-Größe?

Stell dich gerade und ohne Schuhe auf einen ebenen Untergrund. Um die Weite zu ermitteln, leg das Maßband knapp über dem Bauchnabel, an der schmalsten Stelle um die Taille. Diesen Wert teilst du durch 2,54. Dann misst du an der Innenseite deiner Beine vom Fußende bis zum Schritt. Das Ergebnis teilst du erneut durch 2,54. 

Ein Beispiel: Ein Mann mit einem Taillenumfang von 81 cm und der gleichen Schrittlänge würde demnach eine Konfektionsgröße von 32/32 tragen. Dabei steht der erste Wert für die Taillengröße und der hintere für die Schrittlänge. Dies entspricht in etwa der Konfektionsgröße 48, also einer M.

Faustregel: Jeans vorm Kauf immer anprobieren

Kenne ich die richtige Größe, ist die Lieblingsjeans in greifbarer Nähe? Nicht ganz, die Angaben sind nur eine Orientierung. Hosen mit gleichen Größenangaben fallen leider oft unterschiedlich aus. Wenn du sonst einen Straight-Fit trägst, heißt das nicht, dass dir in der gleichen Größe eine Slim-Fit passt, was ganz einfach mit deinen Proportionen zusammenhängt. Deshalb gilt: Jeans am besten immer anprobieren und online lieber mehrere Größen zur Auswahl bestellen.

Hat man einmal die richtige Größe und die optimale Jeansform für die eigene Figur gefunden, ist die Hose die perfekte Grundlage für einen coolen Streetstyle-Look, das Büro, ein Date und einfach jeden anderen Anlass. Also: Schnell ausmessen und mit unseren Tipps neue Jeans shoppen.

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