Bin ich gut im Bett? So erkennst du es fizkes / Shutterstock.com

Schlechter Sex Bin ich gut im Bett? So erkennst du es

Sex wie im Porno oder Verkehr wie in der Vorabendserie? Was ist gut, was ist schlecht? Wir haben die eindeutigsten Hinweise auf schlechten Sex und ultimative Tipps, wie du ihn besser machen kannst

Eine Qualitätskontrolle für Sex gibt es nicht. Ob ein Liebesspiel gut oder schlecht ist, liegt im Auge der Akteure. Wir sind uns sicher einig: Wir alle fürchten uns vor schlechtem Sex, wir alle wollen keine Nieten im Bett sein. Aber wie können wir so sicher sein, ob bei uns alles richtig läuft? Men's Health ist miesem Sex auf den Grund gegangen. Woran du ihn erkennen kannst und wie du ihn wieder großartig machst.

>>>12 Dinge, die dein Sexleben ruinieren

Die Definition: Was ist eigentlich schlechter Sex?

Was macht Sex schlecht? Ist er mies, wenn er stets nach der Sportschau in der Missionarsstellung abläuft? Obwohl: Gegen ein bisschen eingespielte Sex-Routine spricht ja eigentlich auch nichts. Man kann schließlich nicht jedes Mal die volle Experimentier-Nummer abziehen. Du siehst, so einfach lässt sich die Frage nicht beantworten. Am ehesten näherst du dich einer Definition von schlechtem Sex, indem du dir die gegenteilige Frage vornimmst. Heißt: Was zeichnet für dich guten Sex aus? Wünschen du dir Spaß, Ungezwungenheit und Spontanität? Dann gehört verkrampfter oder leidenschaftsloser Geschlechtsverkehr auf deine persönliche Bad-Sex-Liste. Ob Sex gut oder schlecht ist, ist also oft Geschmackssache. Aber: Selbst wer nie Mega-Sex hatte, kann spüren, das was falsch läuft. 

Rauschartiger Sex? Bitte ohne Fahne!
gpointstudio / Shutterstock.com
Das Leben ist zu kurz für schlechen Sex – so kommt es nicht dazu

Die Hinweise: An diesen 5 Anzeichen erkennst du schlechten Sex

Es gibt also individuelle Vorlieben, die guten von schlechtem Sex unterscheiden. Daneben lassen sich aber auch allgemeingültige Anzeichen für die miese Nummer ausmachen. Diese 5 gehören dazu:

Anzeichen #1: Vorspiel, was ist das?

Vorspiel, Petting oder andere lustfördernde Spielchen sind für sie oder ihn Zeitverschwendung? Das ist ein klarer Hinweis auf leidenschaftslosen Sex. Denn sogar die schnelle Nummer unter Fremden kommt nicht ohne Heißmachen aus: Augenkontakt, Antanzen, Abchecken, (Ablecken). Wer im Schlafzimmer aufs Warm-up verzichtet, ist ein schlechter Liebhaber und braucht verdammt viel Gleitgel.

>>> Die 10 besten Petting-Techniken, die jede Frau scharf machen

Anzeichen #2: Die Uhr bestimmt das Spiel

"Wir haben genau zwanzig Minuten Zeit, dann muss ich zur Arbeit". Wer solche Aussagen vor dem Sex macht und anschließend bei der Nummer den Zeitplan einhalten will, lässt sich wohl kaum auf den Partner und das lustvolle Liebesspiel ein. Uhren und Sex passen einfach nicht zusammen.

Anzeichen #3: Mangelnder Augenkontakt

Tiefe Augenblicke beim Sex fördern die Intimität. Wer der Partnerin beim Liebesspiel nicht in die Augen schaut, riskiert, dass sie sich wie ein Gegenstand fühlt. Männer fühlen sich wie ein Freier.

Anzeichen #4: Grobe Handarbeit

Eine schöne Frau solltest du schön behandeln. Natürlich gehört zu gutem Sex auch mal eine etwas härtere Gangart. Trotzdem möchte eine Frau in der Regel auch sanft und behutsam angefasst werden. Grobmotorisches Rumgetatsche gefällt den wenigsten. An den empfindlichsten Stellen solltest du übrigens deine sensibelste Seite zeigen. Ausnahme: Sie verlangt nach einer harten Hand.

>>> Perfekte Handarbeit: Fingern für Fortgeschrittene

Anzeichen #5: Keine Experimente, bitte!

Dein Sex läuft immer nach Schema F ab. Da ist diese Stellung, die du liebst und in der auch die Liebste immer zum Orgasmus kommt (zumindest glaubst du das). Wer nie mal was Neues wagt, riskiert, dass die Liebste sich im Bett bald langweilt. Und du doch auch, oder? Gewohnheitstier hin oder her.

Sie ist schlecht im Bett? Daran liegt es
gpointstudio / Shutterstock.com
Was ist nur mit ihr los? Was dahintersteckt, wenn sie schlecht im Bett ist

Die Ursachen: Warum ist die Liebste schlecht im Bett?

Wenn Frau im Bett eine Katastrophe ist, kann das verschiedene Gründe haben. Die häufigsten sind:

  • Sie hat keine Lust
  • Sie hat schlechte Erfahrungen gemacht
  • Sie langweilt sich
  • Sie weiß nicht, was sie will
  • Sie will dir alles recht machen
  • Sie hat Schmerzen beim Sex

Um herauszufinden, welcher Grund hinter der miesen Performance im Bett liegt, gibt es nur eine Möglichkeit: Du musst mit der Liebsten sprechen. Wie das geht? Verraten wir dir im Folgenden.

Deine Frau ist schlecht im Bett? So sagst du es ihr taktvoll

Es ist nicht leicht, der Herzdame zu sagen, dass sie im Bett langweilig ist. Schließlich willst du sie nicht vor den Kopf stoßen. Wenn du dir aber wieder mehr Leidenschaft wünschst, führt kein Weg daran vorbei, den Mund aufzumachen. Eine gute Strategie, um ihr geschickt auf die Sprünge zu helfen, ist es, den Fokus auf sich zu lenken. Heißt: Statt zu sagen, dass die Liebste daliegt wie eine Schaufensterpuppe sagst du, dass du dich mal an neue Stellungen wagen willst. Statt zu bemängeln, dass du nur auf Termin Sex hast, erzählst du, dass du im Traum spontan mit ihr in einer Club-Toilette einen scharfen Quickie hattest. Vermeide Vergleiche, damit drängst du die Frau nur in die Ecke. Sie soll nicht den Eindruck haben, dass du unzufrieden mit ihr bist. Im Gegenteil, du willst sie ermutigen, mehr von ihrem Potential zu zeigen.

>>> Du willst, dass sie dich öfter verführt: So kriegst du es hin

In einem Gespräch abseits des Schlafzimmers kannst du herausfinden, woran es liegt, dass sich deine Partnerin im Bett anders verhält als früher. Schaffst du eine Atmosphäre, in der die Frau sich frei fühlt, über Ängste, Sorgen und Wünsche zu sprechen. Betone, wie gerne du mit ihr Sex hast und mach den ersten Schritt, indem du sagst, was du dabei besonders magst (z.B., wenn sie dich oral befriedigt) und gib ruhig auch mal zu, was dir Schwierigkeiten macht. Mach klar, dass du dir wünscht, dass sie den Sex genießt. Wenn du herausfindest, dass die Liebste sich schämt, an Lustlosigkeit leidet oder sogar Schmerzen hat, könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden. Egal, wie das Gespräch läuft, es wird euren Sex in jedem Fall besser machen.

Zerstört schlechter Sex die Beziehung?
gpointstudio / Shutterstock.com
Beide Partner können an schlechtem Sex schuld sein

Test: Bin ich schlecht im Bett?

Was, wenn ihre Lustlosigkeit daran liegt, dass du selbst keine Rakete im Bett bist? Woher soll Mann das wissen? Mit der Frage "War ich gut?" entlarvt man sich schließlich sofort als Macho. Wir sind darauf angewiesen, dass die Herzdame von sich aus verständlich macht, wie sie uns beurteilt. Macht deine Liebste nicht? Dann helfen folgende Hinweise. Eines vorweg: Es liegt (fast) nie an deinem Penis.

Abtörner: Diese 5 Dinge finden Frauen im Bett schlecht

Jetzt ist viel Reflexion, Ehrlichkeit und Selbstkritik gefragt. Denke an deinen Sex und überlege, welchen Fauxpas du selbst unbemerkt regelmäßig begehst.

Abtörner #1: Er kümmert sich nicht um sie

Maximal 2 Minuten aufwärmen, dann geht es zur Sache. Machst du im Gym auch immer so? Tja, aber genau wie deine Muskeln Zeit zum Aufwärmen brauchen, benötigt es auch deine Liebste im Bett. Wenn du auf das Vorspiel verzichtest, kann das böse enden. Nicht nur, dass die Frau vermutlich Schmerzen beim Sex hat, sie merkt sich auch, wie du die Sache angehst und freut sich deswegen nicht aufs nächste Mal. Frauen gefällt, wenn der Mann genau darauf achtet, was ihr gefällt und was nicht. Ein guter Liebhaber erkennt ohne Worte, was er zu tun hat.

>>> Vorspiel: Diese Petting-Techniken machen Frauen total scharf

Abtörner #2: Er gleicht einem toten Fisch

Nicht falsch verstehen: Frauen wünschen sich keinen Entertainer im Bett. Aber wenn du gar keine Regung zeigst, ist sie irritiert. Du darfst seufzen, stöhnen und vor allem lachen. Sex als stille Nummer, die abgearbeitet wird, finden Frauen ziemlich unsexy und gefühlskalt. 

Abtörner #3: Er turnt alle Stellungen durch

Von hinten, von der Seite und noch im Stehen – wenn Mann zwanghaft viele Stellungen durchackert, statt mal länger eine Position zu genießen, hat Frau schnell den Eindruck, er möchte beweisen, was er so draufhat. Das Problem an der Sache: Die Liebste muss sich immer wieder auf neue Stimulation einstellen. Merke: Stellungswechsel kommen gut an, aber nicht alle 20 Sekunden – Sex ist kein Tabata-Training!

>>> Diese Sex-Stellungen hassen Frauen

Abtörner #4: Er übertreibt es mit dem Dirty Talk

Hört die Frau Kommentare wie "Bist du meine kleine Schlampe mit den großen Hupen? Ja! Du bist die größte Schlampe von allen, nicht wahr?" kann ihr schon mal die Lust am Sex vergehen – vor allem, wenn der Dirty Talk vorher nicht abgesprochen war. 

Abtörner #5: Er lässt sie nach dem Sex links liegen

Geschafft, sein Orgasmus ist im Kasten – Männer, die nach ihrem Höhepunkt, die Arme hinten den Kopf legen und stolz zur Decke starren oder aufspringen, statt sich um die Frau an Ihrer Seite zu kümmern, sind ziemliche Nieten-Anwärter. Denn, selbst Fußballspieler liegen sich nach einem gewonnenen Spiel in den Armen. Versteh es nicht falsch: Frauen wünschen sich nicht, dass du sie wie ein Kätzchen betüdelst und fragst "Bist du auch gekommen?", sondern dass du dich ihr zuwendest und startklar wärst, falls sie sich zusätzliche Streicheleinheiten wünscht. Es geht gar nicht mal darum, dass sie auch zwingend einen Orgasmus braucht, sondern, dass ihre Wünsche erfüllt sind und sie glücklich ist.

>>> Noch mehr Abtörner gefällig? Das nervt Frauen total im Bett

Warum bin ich schlecht im Bett?

Du hast dich bei einem der Punkte ertappt gefühlt? Keine Sorge. Vielleicht ist es nur vorübergehend. Meist ist einer der folgenden Gründe die Ursache fürs Schwächeln:

  • Du orientierst dich zu stark an Pornos
  • Du hast Stress
  • Du  bist betrunken
  • Du bist nicht ganz bei der Sache
  • Du hast Angst zu enttäuschen
  • Du sprichst nicht offen mit der Partnerin

>>> Diese Dinge passieren nur im Porno

Ruiniert schlechter Sex beim ersten Mal den Start?

Nicht unbedingt! Sicher ist es erst einmal enttäuschend, wenn der erste Sex in die Hose geht. Aber das erste Mal steht nicht stellvertretend für die folgenden Liebesspiele. Beim ersten Sex sind beide Partner meist aufgeregt, wollen alles richtigmachen. Frauen sorgen sich um mögliche Problemzonen, Männer ebenso. Die beste Lösung: Nehmt die anfängliche Panne mit Humor und gebt euch die Chance auf ein zweites Mal. 

>>> Das sind die 4 häufigsten Sex-Pannen

Schlechter Sex bedeutet nicht das Beziehungsende!
gpointstudio / Shutterstock.com
Schlechter Sex muss nicht der Anfang vom Ende sein

Macht schlechter Sex die Beziehung kaputt?

Es kommt darauf, in wie fern der Sex schlecht ist. Wenn das Liebesspiel stets lieblos oder unter Schmerzen abläuft, kann das die Partnerschaft tatsächlich ruinieren. Denn, durch einen liebevollen Umgang miteinander beweisen sich die Partner gegenseitigen Respekt. Wer beim Sex schlecht behandelt wird, dessen Selbstwertgefühl leidet und das kann wiederum der Beziehung schaden.

Besser gar keinen Sex als schlechten Sex?

Nein. Sex erzeugt Nähe und ist deswegen gut für die Liebe. Auch wenn er nicht jedes Mal die Mega-Nummer ist, stell dabei trotzdem Hautkontakt her und berühre den Partner intim. Die Partner reagieren auf die Berührungen des anderen – das ist eine Form der Kommunikation. Natürlich ist Sex nur hilfreich, wenn beide Partner sich nicht nur darauf einlassen, um dem Partner einen Gefallen zu tun.

>>> Das passiert, wenn du 100 Tage lang täglich Sex hast

Kann schlechter Sex gut werden?

Auf jeden Fall! Eine erste Voraussetzung dafür ist, dass die Partner bereit sind, zuzuhören, was der andere sich wünscht. Oft wissen beide über Jahre gar nicht, dass das, was sie tun, dem anderen nicht gefällt. Die zweite Voraussetzung für besseren Sex ist, dass du bereit bist, dich auf Neues einzulassen. Wenn ihr frische Spielarten zulasst, wedet ihr besseren Sex ernten, als ihr je hattet.

So verbesserst du schlechten Sex

Um schlechten Sex zu verbessern, gibt es tatsächlich ein Geheimrezept. Leider nutzen es heutzutage die wenigsten Menschen. Es lautet: sich Zeit nehmen. Sex sollte vor allem eines: Spaß machen. Damit beide Partner wieder Lust aufeinander haben, darf der Sex nicht erst im Schlafzimmer anfangen. Dazu gehört, dass die Partner miteinander über Wünsche und Abtörner offen sprechen. Es gehört aber auch dazu, dass du das Vorspiel verlängerst. Es geht nicht nur um Petting oder heiße Fingerspiele, sondern um einen sinnlichen Umgang mit dem Partner im Alltag. Flüstere ihr häufiger mal Komplimente ins Ohr oder streichele sie zärtlich am Hals, küsse sie auf die Augenlider – und nutze die Liebkosungen nicht als Einleitung für Sex. Die meisten Frauen denken nämlich, dass solche Streicheleinheiten mit einer Art Forderung an sie einhergehen (Er will Sex).

>>> Mit diesen ultimativen Tipps verbesserst du deinen Sex

Fazit: Der Sex wird besser, wenn man redet

Ob Sex gut oder schlecht ist, hängt damit zusammen, was man sich vom Sex wünscht. Um die Partnerin zufrieden zu stellen und selbst ein erfülltes Sexleben zu genießen, musst du mit der Partnerin reden. Meist sind Probleme im Bett äußeren Umständen geschuldet und lassen sich beheben. Ist der Sex gleich beim ersten Mal mies, heißt das nicht, dass das so bleibt. Verkrampfe dich nicht, sondern bleib offen für Neues und lach auch mal über Pannen im Bett. Verzeihe dir und der Partnerin auch mal einen Durchhänger. Wer so flexibel in Sachen Sex ist, kann nur an Qualität gewinnen.

Diese Fummel-Techniken machen jede Frau scharf
Sex
Vergessen Sie den G-Punkt, Frauen wollen am CUV verwöhnt werden
Sex
Mit diesen 6 simplen Tricks machen Sie Frauen richtig scharf!
Sex
Mit diesen effektiven Sextipps bringen Sie Ihr Liebesspiel sofort auf ein ganz neues Lust-Level
Sex
Erotische Nachrichten vom Partner machen Lust, sind aber auch riskant
Tech & Entertainment
Love Sex Erfüllen Sie sich selbst einen sexy Wunsch! Sex-Wunschzettel Diese 15 Dinge gehören auf deine Sex-Bucket-List

15 megaheiße Ideen für deinen Sex-Wunschzettel