Die Gründe, warum Ernährungsexperten und Kochprofis, Food-Influencer und Wissenschaftler seit Jahren Pilzsorten von Austernpilz bis Shiitake, Pfifferling bis Portobello als Ausnahmezutat loben, sind so vielseitig wie die gängigen Pilzsorten selbst.
Es beginnt bei den vielen Nährstoffen, die in Pilzen enthalten sind, und reicht bis zu komplexen bioaktiven Inhaltsstoffen, die sich auf diverse Gesundheitsbereiche von Darmflora bis Immunsystem auswirken. Und als beliebter Fleischersatz in Burgerpatties, Soßen und Co. zählen Pilze wegen ihrer intensiven Geschmacksnoten noch dazu.
Gesundheitsfördernde Wirkung von Speisepilzen: Wie regelmäßiger Pilzverzehr auf den Körper wirkt
Dabei werden die vielen Talente von Speisepilzen seit Jahren in diversen Studien untersucht. Zu deren Erkenntnissen zählt etwa, dass die enthaltenen bioaktiven Inhaltsstoffe aus den Pilzzellwänden die verschiedensten positiven Auswirkungen haben können. Konkret bedeutet das, dass Speisepilze im Körper entzündungshemmend und blutzuckerregulierend wirken können, die Abwehrkräfte stärken und sogar bei regelmäßigem Verzehr potenziell vor schwereren Erkrankungen des Nerven- und Herz-Kreislaufsystems schützen können. Selbst auf eine antitumorale Wirkung haben einige Studien Pilzsorten wie Shiitake bereits untersucht.
Durch die vielen positiven Wirkungen sind inzwischen auch etliche Pilzmehle und -extrakte entwickelt worden, die nicht nur beim Würzen helfen sollen, sondern auch die Gesundheit fördern. Aber auch in ihrer ursprünglichen Form und frisch oder getrocknet aus dem Supermarkt lassen sich Pilze als regelmäßige Küchenzutat hervorragend in den Alltag integrieren und sind in vielen Fällen sogar für Kochanfänger tauglich.
Kreativ und anfängertauglich kochen mit Pilzen: Rezeptideen für den Alltag
Pilzsuppe: Aus braunen Champignons, Sahne, Gemüsebrühe und Zwiebeln entsteht in wenigen Handgriffen eine leckere Suppe.
Burgerpatties: Für eine einfache Variante eines veganen Burgers zerkleinerst du im Food Processor gedünstete Zwiebeln, mit Champignons, Balsamicocreme, Wasser und Worcester-Soße und würzt mit Salz, Pfeffer und Paprika.
Gefüllte Portobellopilze: Wer beim Kochabend beeindrucken will, füllt Portobellopilze, entweder mit Gemüse, Käse, oder einem schnellen Risotto. Bei den Riesenpilzen handelt es sich um ausgewachsene Champignons.
Pilze sind Lebensmittel mit Umami-Kick und vielen Ähnlichkeiten zu Fleisch
Dass ausgerechnet Pilze regelmäßig auch als Fleischersatz verwendet werden, liegt nicht nur an der unverkennbaren Umami-Note sowie der teils fleischähnlichen Textur von Pilzen, sondern auch daran, dass sie wichtige Nährstoffe liefern. Selbst das enthaltene Protein ist in einigen Fällen tierischem Eiweiß sehr ähnlich. Gleichzeitig haben Pilze deutlich weniger Kalorien als Fleisch und sind damit neben ihren vielen anderen Talenten auch perfekt als Ersatzzutat für all jene geeignet, die aus Ernährungsgründen nur teilweise auf Fleisch verzichten.
Häufige Fragen zu Verzehr und Gesundheitswirkung von Speisepilzen
Durch ihre Nährstoffvielfalt liefern Pilze neben Eiweiß und Ballaststoffen auch wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gibt es kaum ein anderes Lebensmittel mit einem so intensiven natürlichen Umami-Geschmack.
Studien zeigen, dass Pilze nicht nur wichtige Nährstoffe liefern, sondern auch eine sehr aktive Rolle dabei spielen, das Immunsystem zu ünterstützen und Entzündugnen im Körper zu lindern. Zudem kann der regelmäßige Verzehr von Champignons, Shiitake und Co. auch zur Herzgesundheit beitragen.
Während einige Kultur-Pilzsorten wie Champignons, Austerpilze, Kräutersaitlinge und Shiitake auch in kleinen Mengen – etwa in Salaten – roh gegessen werden können und dabei sogar etwas nährstoffreicher sind, sind sie gegart deutlich besser verdaulich. Viele Experten raten aber dazu, dabei besondere Vorsicht walten zu lassen und andere Sorten und vor allem Wildpilze niemals roh zu essen. Auch getrocknet behalten Pilze viele ihrer Nährstoffe bei und haben zudem einen besonders intensiven Geschmack.





