shutterstock_721883890-Svitlana-Sokolova-TH.jpg Svitlana Sokolova/Shutterstock.com

Die Lederjacke Was du beim Kauf einer Lederjacke beachten solltest

Du hast noch keine Lederjacke in deinem Schrank? Das solltest du schleunigst ändern. Die Lederjacken ist ein absolutes Must-Have. Wir verraten dir hier die besten Kauf-Tipps

Den Ruf, dass eine Lederjacke das Erkennungsmerkmal von Motorradfahrern und bösen Jungs ist, liegt lange hinter uns. Zum Glück! Eine Lederjacke sollte eigentlich jeder Mann im Schrank hängen haben, da sie eines der zeitlosesten, trend-unabhänigsten Kleidungsstücke ist.

5 Tipps für den Kauf einer Lederjacke

Du möchtest dir eine Lederjacke kaufen? Eine große Auswahl an Herren-Lederjacken gibt es bei amazon.de. Diese 5 Tipps verraten dir, was eine gute Lederjacke ausmacht und dir helfen, die perfekte Lederjacke für dich zu finden.

Dondup-Man-Lederjacke
Dondup/PR
Lederjacke im Biker-Look von Dondup, um 700 €

1. Tipp: Wie muss eine Lederjacke optimal sitzen?

Wenn du eine Lederjacke gefunden hast, solltest du sie auf jeden Fall eine Nummer kleiner anprobieren als deine normale Standardgröße oder der Größe, in der du sonst Jacken für üblich kaufst. Was die Passform angeht, solltest du außerdem darauf achten, dass der Stoff der Jacke an keiner Stelle mehr als 7-8 Zentimeter übersteht. Beim Tragen weitet sich das Leder nämlich noch aus. Also die Jacke in keinem Fall zu groß kaufen, denn sie wird eh noch ein wenig weiter. Mach beim Anprobieren die Jacke immer bis oben hin zu. Fühlt sich die Lederjacke gemütlich an und spannt nicht am Rücken oder unter den Achseln? Dann habst du eine Lederjacke gefunden, die optimal sitzt.

Bomber- und Biker-Jacken aus Leder sollten idealerweise nur bis zu deinem Gürtel reichen und nicht darüber hinaus. Das mag sich am Anfang vielleicht ein wenig kurz und ungewohnt anfühlen, aber nur so trägt man diese Art von Jacke richtig. Wenn deine Jacke bis über den Schritt reicht, ist sie definitiv zu lang. Denn es gilt: Eine zu lange Jacke lässt dich optisch kleiner aussehen.

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Sandro/PR
Braune Lederjacke im Flieger-Style, von Sandro, um 895 €

    2. Tipp: Welche Farbe soll ich wählen?

    Eine wirklich gute und hochwertige Lederjacke hat ihren Preis. Deshalb solltest du dir gut überlegen, in welches Modell du investieren willst – vor allem natürlich wohin es farblich gehen soll. Zum Beispiel ist es eher unwahrscheinlich, dass man eine Lederjacke, mit verrücktem Muster oder in einer übertriebenen Farbe über mehrere Jahre hinweg trägt, weil man sich daran vermutlich schnell satt gesehen hat. Investiere deshalb lieber in ein klassisches Modell, das auch farblich dezent ist. Lederjacken sehen sowieso am besten in schwarz oder braun aus. Außerdem sind diese Farben zeitlos und einfach zu kombinieren. Damit hast du eine Jacke, die du immer wieder tragen kannst, weil sie eigentlich nie aus der Mode kommt. 

      3. Tipp: Welcher Lederjacken-Stil passt zu mir?

      Lederjacke ist nicht gleich Lederjacke. Zwar ist sie immer aus Leder, allerdings kann sich jede Lederjacke in ihrem Stil und Schnitt von einer anderen unterscheiden. So gibt es zum Beispiel für einen eher klassischen Stil Bomberjacken und Blousons aus Leder. Wer es auffälliger mag, setzt auf eine allzeit coole Biker-Jacke. Eine Bomberjacke ist relativ weit geschnitten und deswegen sehr gemütlich, außerdem sehr alltagstauglich. Die Biker-Jacke hingegen ist mehr eine "Statement"-Lederjacke, mit der du sicherlich auffallen wirst. Egal jedoch, für welchen Stil du dich letztendlich entscheidest, halte immer Ausschau nach einer klassischen Silhouette mit wenig Details. Das heißt nicht, dass die Lederjacke keine einzige Niete oder Fellapplikation haben darf. Aber damit sie ihren klassischen Charakter nicht verliert, greift in Sachen Details das Prinzip: "Weniger ist mehr".

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      Boss/PR
      Blouson aus rotbraunem Veloursleder, von BOSS, um 800 €

        4. Tipp: Was kostet eine coole Lederjacke?

        Eine gute Lederjacke bekommst du für unter 500 Euro. Eine exzellente Lederjacke jedoch kostet gut und gerne schon einmal knapp das Doppelte. Der Preisunterschied begründet sich in der Qualität des Leders. Die Qualität entscheidet nicht nur darüber wie lange du etwas von deiner Lederjacke haben wirst, sondern auch wie tief du dafür in die Tasche greifen musst. Am teuersten sind Jacken aus Vollnarbenleder. Nur die besten Häute werden zu einem Vollnarbenleder verarbeitet, um eine hohe Qualität zu garantieren. Die Oberfläche bleibt bei dem Vollnarbenleder so, wie sie ist. Dies ist ein wichtiger Punkt hinsichtlich der guten Qualität des Leders. Auch pflanzlich gegerbtes Leder zählt zu den teureren Lederarten. Das pflanzlich gegerbte Leder wird mit einer umweltfreundlichen Pflanzenfarbe gefärbt. Da die Herstellung des pflanzlich gegerbten Leders sehr aufwendig ist, kostet das Produkt letztendlich im Laden auch mehr. Falls dir eine echte Lederjacke schlichtweg zu teuer ist, dann gibt es auch noch die Option, eine Jacke aus Kunstleder zu kaufen. Man sieht (und riecht) allerdings deutlich den qualitativen Unterschied zu einer echten Lederjacke.

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        5. Tipp: Was trage ich zur Lederjacke?

        Tiger-of-Sweden---Zara---Lederjacke
        Tiger fo Sweden/Zara/PR
        Links: Puristische Jacke, von Tiger of Sweden, um 600 €. / Rechts: Bomberjacke aus Kunstleder, von Zara, um 50 €

        Da eine optimale Lederjacke nur bis zur Hüfte reicht, solltest du vermeiden, sie zu extrem lockeren oder zu tief sitzenden Hosen zu kombinieren. Ansonsten kann es passieren, dass du ein wenig pummelig aussiehst ohne es zu sein. Greif lieber zu gerade geschnittenen und gut sitzenden Hosen. Was die Schuhe angeht, müssen Lederschuhe und Lederjacke nicht immer exakt gleich aussehen. Oft wirkt es ein wenig aufgesetzt, wenn beide Materialen eins zu eins übereinstimmen. Du kannst ruhig auch etwas mutig sein und Sneaker zu deiner Lederjacke tragen.

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        Style-Fazit: Eine Lederjacke ist auf jeden Fall ein Teil, dass du im Kleiderschrank haben solltest. Es lohnt sich etwas mehr Budget einzuplanen, da du bei guter Qualtität für viele Jahre etwas von deiner Lederjacke hast.

        ALBERTO Chinos
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