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Games 2020 Das sind die Spiele-Highlights 2020 – bis jetzt

Was hat das Jahr bislang an guten Spielen hervorgebracht? Hier sind unsere Game-Highlights 2020 für PC, PS4, Xbox One und Switch – von Experten gespielt und bewertet

Na, Lust auf dein nächstes Lieblingsspiel? Wir testen regelmäßig die neuesten PC- und Konsolen-Games und stellen unsere persönlichen Favoriten hier genauer vor. Da sollte schnell für jeden Geschmack etwas dabei sein. Los geht's:

Super Mario 3D All-Stars

Nintendo feiert auf der Switch das 35-jährige Jubiläum von "Super Mario Bros." mit einer tollen Sammlung aus Marios besten 3D-Klassikern: "Super Mario 64", das 1997 für Nintendo 64 erschien und das allererste 3D-Abenteuer des Klempners war, "Super Mario Sunshine", das 2002 für den GameCube veröffentlicht wurde – und das absolut großartige "Super Mario Galaxy", das 2007 für die Wii erschien und (für uns) zu den besten Mario-Spielen aller Zeiten zählt.

Exklusiv für Nintendo Switch.

Alle drei Titel wurden in Super Mario 3D All-Stars exklusiv für die Switch aufbereitet. Das heißt im Detail eine leicht überarbeitete Grafik, eine höhere Auflösung und eine optimierte Steuerung für die Joy-Con-Controller. Während Super Mario 64 leider im originalen 4:3-Format bleibt, sind die beiden anderen Klassiker im 16:9-Format. Inhaltlich bleiben die Spiele unverändert. Wer also noch einmal – oder zum ersten Mal – auf insgesamt zehn Jahre Videospielgeschichte zurückblicken möchte, wird mit der Super Mario-Collection seine wahre Freude haben. Sehr schade finden wir hingegen, dass das großartige "Super Mario Galaxy 2" nicht enthalten ist. Dadurch fühlt sich die Sammlung nicht wirklich komplett an. Für eine nostalgische – und immer noch spaßige – Reise in Marios vergangene Abenteuer reicht sie aber allemal aus. Deshalb, let’s-a go!

Microsoft Flight Simulator 2020

Wow: Nach 14 Jahren hat Microsoft endlich wieder einen ernstzunehmenden Flugsimulator veröffentlicht – und was für einen! Denn was Entwickler Asobo Studio hier auf die Beine gestellt hat, lässt garantiert nicht nur bei Fans die Kinnlade runterklappen. So auch bei unserem Experten Stefan Bradtke, der bereits weit über 1000 Stunden in Simulatoren verbracht und sich das Spiel für uns angeschaut hat.

Für PC – und demnächst auch für Xbox One. Hier bestellen: Microsoft Flight Simulator

Microsofts Flight Simulator 2020 ist eines der derzeit ambitioniertesten Projekte – vor allem, was die Technik angeht. Das Spiel sieht nicht nur absolut fantastisch aus, sondern gibt sich auch wie zuvor kein anderer Simulator größte Mühe damit, die Welt und das Fliegen gefühlt bis ins kleinste Detail so realistisch wie möglich zu simulieren. So heißt eines der Zauberwörter beispielsweise Cloud-Gaming, bei dem Daten für die Welt, das Wetter und die Strecken anderer Flugzeuge live übers Internet bezogen werden. Auch greift der Simulator auf das Datenmaterial von Microsofts hauseigenem Kartendienst Bing Maps zurück und ergänzt ungenaue Bereiche prozedural. Natürlich nicht immer perfekt, das Ergebnis ist dennoch beeindruckend gut gelungen. In der Regel lässt sich sogar das eigene Heim problemlos finden.

Vom Begriff "Simulator" sollte man sich übrigens keinesfalls abschrecken lassen. Traditionsgemäß richtet sich auch der neuste Flight Simulator nicht allein an Profis, sonder bietet auch Einsteigern über ein sehr gutes Tutorial mit dem Schulflugzeug-Klassiker Cessna 152 einen leichten Zugang zum Spiel. Anschließend kann der Simulationsanspruch in drei groben Schwierigkeitsgraden und über fast 30 Parameter individuell eingestellt werden. Idealerweise wird natürlich mit einem passenden Steuergerät geflogen – etwa ein Joystick mit HOTAS-System wie der Logitech X56. Zum Start lassen sich, je nach Edition, bis zu 30 Flugzeuge steuern und bis zu 40 besonders akkurat umgesetzte Flughäfen anfliegen – von insgesamt über 37.000. Eine Kampagne gibt es indes nicht, dafür aber Mehrspieler-Modus und Herausforderungen, die die eigenen Flugkünste auf die Probe stellen. Generell liegen Faszination und Motivation darin, fremde Orte zu erkunden und sich und seine Maschine herauszufordern. Mit der bereits angekündigten VR-Unterstützung wird das dann sicher ein doppelt so großer Spaß!

Marvel's Iron Man VR

Marvel-Fans und Besitzer von Sonys PlayStation VR-Brille kommen dieses Jahr voll auf ihre Kosten, denn in Iron Man VR kann endlich die Antwort auf die Frage erlebt werden, wie es wohl ist, Tony Stark himself zu sein und in seinem Hightech-Anzug die Welt zu retten.

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Genauer gesagt geht es in dieser Geschichte darum, einer mysteriösen Assassine namens Ghost, die Tony eine Vergeltung für seine Vergangenheit als skrupelloser Waffenlieferant eiskalt servieren will, das Handwerk zu legen. In insgesamt zwölf Kapiteln und mit rund zehn Stunden Spielzeit wird dabei ein extrem cooles – und verhältnismäßig langes – VR-Feuerwerk abgefeiert. Ruhige Passagen, in denen man etwas herumexperimentieren und -albern kann, wechseln sich mit actiongeladenen ab, bei denen jeder Handgriff sitzen muss.

Grundsätzlich ist die Steuerung in Iron Man VR recht anspruchsvoll. Allein das (präzise) Fliegen mit den Schubdüsen sollte erst einmal in Ruhe – und am besten mehrfach – im Tutorial des Prologs trainiert werden, damit im späteren Verlauf des Spiels auch alles sitzt. Schnell kommen nämlich mehr und mehr Fähigkeiten dazu, die oft auch eine eigene Geste erfordern und so die Steuerung noch komplexer, aber auch unterhaltsamer machen. Denn hat man den Dreh erst einmal raus, trumpft Marvel’s Iron Man VR komplett auf und man fühlt sich in der Tat wie ein (kleiner) Superheld, der seine Fähigkeiten immer wieder gekonnt und mit frechen Sprüchen begleitet unter Beweis stellen muss. Ein gelungener Action-Trip, den sich vor allem Fans nicht entgehen lassen sollten!

The Last of Us Part 2

Die emotionale und packende Geschichte rund um Joel und Ellie ist erwachsen geworden, denn in der Fortsetzung, die fünf Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils ansetzt, geht es weitaus brutaler, skrupelloser und erschreckender zu als im Vorgänger.

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Darüber hinaus wird schon nach wenigen Spielstunden klargestellt, dass in dieser Geschichte einfach alles passieren kann, nichts berechenbar ist und von nun an knallhart mit unseren Gefühlen und wenig später auch mit unserem Gewissen umgegangen wird. Wo einst die Hoffnung der Antrieb von Ellie und Joel war, dominieren in The Last of Us Part 2 von Entwickler Naughty Dog schnell nur noch Hass, Gewalt und die alles zerstörende Gier nach Rache die Reise. Eine Erfahrung, die durchaus unangenehm werden kann – und dennoch auf ihre Art fasziniert und fesselt.

Zumal das Spiel niemals nur die eine Seite zeigt, in der Gut und Böse klar auszumachen sind. Im Laufe der Story wird immer wieder der Blickwinkel verändert, um etwa das Leben jener Menschen aufzuzeigen, die man gerade noch aufs Übelste verteufelt hat. Aus deren Sicht erscheinen die Dinge dann gerne mal in einem völlig anderen Licht und man überlegt immer lauter, wer in dieser trostlosen Geschichte eigentlich das wahre Monster ist. The Last of Us Part 2 ist ein absolutes Meisterwerk, nicht nur in Sachen Storytelling. Es nimmt uns mit auf eine quälende aber auch besonders lehrreiche Fahrt in die Abgründe der Seele – vor allem in die von Ellie. Und es geizt nicht damit, immer wieder starke Emotionen in uns auszulösen. Ähnlich wie der erste Teil, den man übrigens unbedingt vorher gespielt haben sollte, und doch völlig eigen.

Doom Eternal

2016 verpasste Entwickler id Software seiner legendären Doom-Serie einen überaus gelungenen Reboot. Doom Eternal will nun an dessen Erfolg anknüpfen und alles noch besser machen.

Für PC, PS4 und Xbox One. Hier bestellen: Doom Eternal

In der Fortsetzung schlüpfen wir erneut in die Rüstung des legendären Slayers und müssen in der rund 20 Stunden langen Kampagne die von scheußlichen Dämonen und deren ekligen Konstruktionen überrannte Erde säubern. Die dunkle Brut hat dabei einiges mehr in petto: Endlich bekommen wir ein paar ganz neue Gegnerfratzen mit frischen Fähigkeiten zu Gesicht. Dafür haben einige Ungetüme nun auch Schwachstellen, die wir gezielt aufs Korn nehmen und abtrennen können. Wo wir schon beim Thema sind: Auch Doom Eternal bietet wieder eine herrlich überzogene Gewaltdarstellung, begleitet von bissigem Humor und einem brachialen Soundtrack.

Die wohl größte Stärke des Ego-Shooters ist das großartige Kampfgefühl. Hier wird nicht einfach nur stupide drauflos geballert. Jeder Gegner hat seine Stärken und Schwächen, die man kennen sollte. Jede Waffe kann unterschiedlich wirksam sein und hat (endlich) verschiedene Feuermodi, die die Splatter-Metzelei noch taktischer und spaßiger machen. Dazu kommt eine Art Ressourcen-Management: Besonders brutale "Glory-Kills", Kettensägen-Finisher und der Einsatz des neuen Flammenwerfers geben Rüstung, Leben und Munition ab – und davon braucht man eigentlich ständig Nachschub. Dank einer fairen Lernkurve entwickelt sich in den Arena-Ballereien schnell ein einzigartiger Flow, in dem man sich artistisch von Gegner zu Gegner schlängelt und zwischendurch zur passenden Waffe wechselt, als wäre das Dämonenschlachten eine Kunst für sich. Ein fantastisches Erlebnis, das Doom Eternal tatsächlich noch besser gestaltet als der Vorgänger. Chapeau!

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