Das beste Equipment für Gamer nd3000 / Shutterstock.com

Gaming-Gadgets: das beste Equipment für Gamer

Gaming-Gear Das beste Equipment für Gamer

Für das perfekte Spielerlebnis gibt's so einiges an coolem Highend-Equipment und nützlichen Gadgets. Wir stellen die beste Gamer-Hardware mit Wow-Effekt vor – für PC-Spieler und Konsoleros!

Auf der Suche nach dem nächsten Gaming-Upgrade? Wir testen regelmäßig die neusten Games, neues PC- und Konsolen-Equipment und stellen die Highlights hier genauer vor. Ob Maus, Gamepad, Headset oder auch ausgefallene Gadgets – das sind unsere Empfehlungen:

AOC AG273QXP

Der AGON AG273QXP von AOC
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Der "Agon AG273QXP" von AOC ist ein erstklassiger Gaming-Monitor, der sich für alle Spiel-Genres eignet

Preis: um 499 Euro.

Was bringt einem der leistungsstärkste Gaming-PC für beste Spielgrafik, wenn der Monitor nur Matsch anzeigen kann? Genau, und in diesem Punkt beweist sich der 27 Zoll große AGON AG273QXP von AOC, den wir ausführlich testen konnten, als das genaue Gegenteil. Bereits ein kurzer Blick auf die technischen Highlights lässt das Gamer-Herz höherschlagen: Das Nano-IPS-Panel mit einer WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixel schafft eine beachtliche Bildwiederholrate von bis zu 170 Hertz bei einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde (Grey to Grey). Als nettes Feature gibt’s eine DisplayHDR 400-Zertifizierung für einen höheren Dynamikumfang in Spielen oder Filmen obendrauf. Gegen sogenanntes Tearing, also das Zerreißen des Bildes, ist der Gaming-Monitor besonders gut aufgestellt: So wird von Haus aus AMDs FreeSync Premium für Radeon-Grafikkarten geboten. Darüber hinaus ist das Gerät aber auch NVIDIA-G-Sync-kompatibel, wovon wiederum Computer mit verbauter NVIDIA-Grafikkarte profitieren.

Der massive Metallfuß sorgt für einen sicheren Stand. Allerdings nimmt er durch sein Dreipunkt-Design recht viel Platz auf dem Tisch ein. Bei den ergonomischen Eigenschaften kann hingegen nichts beanstandet werden. Der Monitor lässt sich kippen, schwenken, neigen und in der Höhe verstellen. Optional kann ein mitgelieferter Blendschutz am Bildschirm montiert werden. Für Fans von RGB-Beleuchtung lässt sich zudem auf der Rückseite ein LED-Ring nach Belieben einstellen. Je zwei HDMI 2.0- und DisplayPort 1.4-Anschlüsse bieten eine sehr gute Konnektivität. Dazu gesellt sich ein kleiner USB 3.2-Hub. Fazit: Der AG273QXP hat sich im Test als ein außerordentlich guter Gaming-Monitor für wirklich jedes Spiel-Genre bewiesen. Die Ausleuchtung ist toll, die Farbdarstellung sehr gut und durch seine Schnelligkeit wirken selbst ruckartige Bewegungen in Spielen angenehm weich bei schöner Schärfe und Tiefe. Eine klare Empfehlung für jeden Gamer, der aber mindestens eine Mittelklasse-Grafikkarte verbaut haben sollte, um die Möglichkeiten des Monitors auch voll ausreizen zu können.

Roccat Vulcan

Die mechanische Tastatur "Vulcan 120 AIMO" von Roccat sieht schön übersichtlich und schlicht aus – aber auch ungewöhnlich
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Die mechanische Tastatur "Vulcan 120 AIMO" von Roccat sieht schön übersichtlich, schlicht und ungewöhnlich aus

Preis (UVP): ab 129,99 Euro

Für PC-Spieler ist eine ordentliche Tastatur, neben Maus und Gamepad, für komfortables, schnelles und präzises Gaming extrem wichtig. Mechanische Tastaturen sind durch eine längere Lebensdauer und besserer Tasten-Performance dafür besonders gut geeignet. Gerne gesehen ist dabei auch ein gewisser Bling-Bling-Faktor über außergewöhnliches Design und schicke LED-Beleuchtung. Die Vulcan von Roccat mit ihrem extrem schicken Look und der robusten Verarbeitung deckt all das ab. Auch gibt es sie in mehreren Varianten: Den Einstieg macht die Vulcan 80 in Schwarz mit blauer Beleuchtung und ohne großen Schnickschnack. Das von uns getestete Topmodell gibt es wahlweise in Silber, Schwarz oder Weiß inklusive passender Handballenauflage, Multimedia-Tasten und dem sehr fortschrittlichen AIMO-Beleuchtungssystem mit seinen bis zu 16,8 Millionen möglichen Farben.

In allen Vulcan-Tastaturen kommen taktile Titan Switches zum Einsatz, die Roccat selbst entwickelt hat. Sie ähneln den beliebten "MX Brown"-Schaltern von Cherry, bieten allerdings einen reduzierten Druckweg von 3,6 Millimetern (statt 4) und lösen bei 1,8 Millimetern (statt 2) mit einem fühlbaren Feedback aus. Der sehr präzise und zügigere Tastenanschlag ist ein echter Vorteil fürs Gaming, ohne Kompromisse beim normalen Schreiben einzugehen. Roccat hat hier ein überaus gelungenes Tastengefühl hinbekommen, das aus der Masse klar heraussticht. Alternativ steht beim Modell Vulcan 121 AIMO noch ein linearer Switch (ohne taktiles Feedback) zur Wahl, der bereits nach 1,4 Millimetern auslöst. Ansonsten bietet die Tastatur alles, was für Spieler wichtig ist – wie etwa ein sehr übersichtliches Layout, programmierbare Makro-Tasten und eine Beleuchtungs-Konfiguration mit diversen Modi. Fazit: Die Vulcan ist definitiv eine der besten Gaming-Tastaturen auf dem Markt!

EPOS B20

Das B20-Mikrofon von Epos
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Mit dem USB-Streaming-Mikrofon "B20" von Epos wird die eigene Stimme beim Zocken schön klar und deutlich

Preis (UVP): 199 Euro.

Wer regelmäßig auf Twitch streamt, kommentiertes Gameplay auf YouTube hochlädt oder einfach nur wahnsinnig gerne Multiplayer-Spiele zockt und sich dabei mit anderen unterhalten möchte, sollte in ein hochwertiges, separates Mikrofon investieren. Denn im Vergleich zu einem Headset-Mikro klingt es nicht nur um Welten besser, sondern bietet auch viel mehr Möglichkeiten, die Sprachqualität zu perfektionieren. Das neue EPOS B20 ist dabei ein ziemlich guter Pick, denn es greift in Sachen Funktionalität und Tonqualität nach der Oberliga und ist gleichzeitig einfach einzurichten und zu bedienen. Das Plug-and-Play-Mikrofon in edlem Design verbindet sich per USB und beherrscht insgesamt vier verschiedene Richtcharakteristiken – Niere, Stereo, Acht (bidirektional) und Kugel (omnidirektional).

Die wichtigsten Audioeinstellungen können direkt am Mikrofon vorgenommen werden, darunter Lautstärke, Verstärkung und Stummschaltung. Die Feinabstimmung ist per Software möglich und recht umfangreich. Das B20 wird mit einem schicken Standfuß geliefert, kann aber auch über ein 3/8-Zoll-Gewinde an einem Mikrofonarm montiert werden. Fazit: Alles in allem hat EPOS hier wirklich gute Arbeit geleistet. Das B20 überzeugte uns im Praxistest nicht nur mit seiner Aufnahmequalität, die trotz des fehlenden Pop-Schutzes sehr gut und sauber ausfällt, sondern auch mit seiner einfachen Bedienbarkeit.

Lapboard Nerdytec Couchmaster Cycon

Der "Couchmaster Cycon" von Nerdytec
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Der "Couchmaster Cycon" von Nerdytec gibt Sofa-Gamern maximalen Komfort

Preis (UVP): ab 159 Euro. Hier Bestellen: Nerdytec Couchmaster Cycon

Es ist doch immer noch am schönsten, zu Hause gemütlich auf dem Sofa vor dem riesigen TV zu zocken! Für Gamer, die am liebsten mit Maus und Tastatur spielen, egal ob auf PC oder Konsole, stellt das aber ein kleines Problem dar. Wohin mit den beiden Eingabegeräten und den dazugehörigen Kabeln? Sogenannte Lapboards sollen helfen: Die Schoßauflage ist lang genug, damit Tastatur und Maus darauf abgelegt werden können. Allerdings drückt das Brett auf Dauer ganz schön auf die Beine. Langes und vor allem bequemes Zocken ist damit nicht wirklich möglich. Nerdytec hat mit dem Couchmaster-System die Lapboard-Idee eine ganze Ecke weitergedacht. Das Brett wird einfach auf zwei Kissen gestellt, auf denen dann auch bequem beide Arme aufgelegt werden können, ohne ständig durchzuhängen.

Im Lapboard selbst verstecken sich viel Platz fürs Kabelmanagement und ein USB-3.0-Hub für bis zu vier Geräte – zum Beispiel Maus, Tastatur, Headset und Gamepad. Vom Couchmaster selbst führt nur ein einziges Kabel für die Stromversorgung des Hubs weg, das mit fünf Metern Länge dann seinen Weg zu PC oder Konsole findet. Moment: zur Konsole? Ja, über Adapter wie etwa den "XIM Apex", der vom Couchmaster unterstützt wird, kann zum Beispiel auch auf PS4 und Xbox One mit Maus und Tastatur gespielt werden. Das Keyboard wird übrigens über ein Klettband sicher an der Couchmaster-Auflage befestigt. Nützlich sind auch die frei positionierbare Maustasche und eine weitere Seitentasche, um darin beispielsweise Getränke, Fernbedienung oder eine Tüte Knabberzeug zu verstauen. So müssen Sie aus der Gaming-Station so bald nicht raus. Außer dann zum Pinkeln vielleicht …

Be quiet! Silent-PC-Kit

Das Silent-PC-Kit von be quiet!
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Über die Silent-Komponenten von be quiet! werden laute PCs leise gemacht

Preis: ab etwa 435 Euro

Viele PC-Gamer kennen das Problem: Je leistungsstärker der Prozessor oder die Grafikkarte, desto lauter und somit auch nerviger fällt für gewöhnlich deren Kühlung aus. Doch gegen den Effekt, beim Starten eines anspruchsvollen Spiels gefühlt auch gleichzeitig im Gehäuse eine Art Mini-Turbine anzuwerfen, gibt es simple Lösungen – wie etwa von be quiet!, die ihre Spezialisierung bereits im Namen tragen. Für das Upgrade zum waschechten Silent-PC empfiehlt sich grundsätzlich die Kombination aus schallgedämpftem Gehäuse, laufruhigen Lüftern und leisem CPU-Kühler.

In unserer konkreten Kit-Empfehlung bildet das Gehäuse „Silent Base 802“ im Verbund mit einem besonders effizienten „Dark Power 12“-Netzteil die Basis. Das Gehäuse bietet extra dicke Dämmmatten sowie drei geräuschoptimierte und vorinstallierte „Pure Wings 2“-Lüfter für einen effektiven Airflow im Inneren. Bis zu sieben Lüfter können insgesamt verbaut werden. Toll: Über austauschbare Top-Cover und Frontpanels lässt sich entweder der Luftstrom oder die Geräuschdämmung nach eigenem Gusto optimieren. Für die Kühlung des Prozessors empfiehlt sich hingegen der „Dark Rock Pro 4“, der bei maximaler Drehzahl leiser als unser Atemgeräusch ist. Alternativ lohnt sich hier auch der Griff zur effizienteren Wasserkühlung – wie etwa die All-in-One-Lösung „Silent Loop 2“, die es in mehreren Ausführungen für unterschiedliche Kühlleistungen gibt und sich überraschend einfach installieren lässt.

NVIDIA GeForce RTX

Die RTX 30-Serie ist die neueste Grafikkartengeneration von NVIDIA
NVIDIA
NVIDIAs neue "GeForce RTX"-Grafikkarten bieten sehr viel Spielleistung und fortschrittliches Echtzeit-Raytracing

Preis (UVP): ab 319 Euro.

Bei einem Desktop-PC reicht oft schon der Austausch der Grafikkarte, um ihn (wieder) fit fürs Zocken zu machen. Bevor Sie sich also einen neuen Komplett-PC anschaffen, sollten Sie schauen, ob es eine ordentliche Grafikkarte nicht auch schon tut. Der Wechsel ist kinderleicht. Wer so etwas noch nie gemacht hat, findet im Netz schnell eine Anleitung – zum Beispiel hier.

NVIDIA bietet mit seiner neuesten GeForce RTX 3000-Serie extrem viel Grafikpower. Schon mit dem derzeitigen Einstiegsmodell "GeForce RTX 3070" mit 8 GB Videospeicher lassen sich alle aktuellen Games flüssig und mit maximalen Details in WQHD-Auflösung daddeln. Die High-End-Variante "GeForce RTX 3080" mit 10 GB Videospeicher hat hingegen keine Mühen damit, Games in 4K und mit 60 Bildern pro Sekunde butterweich auf den Bildschirm zu zaubern. Im Rahmen der CES 2021 hat NVIDIA zudem mit der "RTX 3060" und "RTX 3060 Ti" für Ende Februar die eigentliche Einstiegsklasse angekündigt, die sich dann wohl primär auf Full-HD-Auflösung mit allen Grafik-Finessen konzentrieren dürfte – zum kleinsten Preis (ab 319 Euro UVP).

Eine große Besonderheit der RTX-Reihe: Die Grafikkarten ermöglichen verbessertes Echtzeit-Raytracing für noch mehr Realismus in Spielen. Raytracing wird seit einigen Jahren als der Heilige Gral der Spielgrafik angepriesen und setzt Games besonders realistisch in Szene. Die Technik zur Bildberechnung lässt Licht, Schatten und Reflektionen sehr naturgetreu wirken. So, wie wir es auch in der echten Welt erwarten würden. Ein klassisches Beispiel ist eine Pfütze, in der die Umgebung exakt und detailreich gespiegelt wird, anstatt nur grob und in schemenhaften Umrissen – wenn überhaupt. Das klingt wie ein kleines Detail. In Spielen wie "Cyberpunk 2077", das die neue Raytracing-Technologie besonders umfangreich unterstützt, ist der Unterschied allerdings deutlich zu erkennen und ziemlich beeindruckend. Im RTX-Trailer zu Cyberpunk 2077 kann sich jeder selbst ein Bild von der verbesserten Immersion machen.

Ein weiteres Novum und ein echter Mehrwert der neuen RTX-Grafikkarten-Generation ist NVIDIAs "DLSS" (Deep Learning Super Sampling). Die fortschrittliche Art der Kantenglättung nutzt KI-Algorithmen, um die Bildqualität in Spielen deutlich zu verbessern oder bei gleichbleibender Qualität eine bessere Performance zu ermöglichen. Mehr noch: Die künstliche Intelligenz ist lernfähig, wird also mit der Zeit bei der Aufwertung von Games immer talentierter. Vor allem im Zusammenspiel mit dem sehr rechenintensiven Raytracing holt die DLSS-Technologie so einiges an Performance zurück. Diese coole Kombi gibt’s aktuell nur bei NVIDIA.

Teufel Concept C

Das 2.1 Stereo-Lautsprechersystem "Concept C" von Teufel ist speziell aufs Gaming abgestimmt
Teufel
Das 2.1 Stereo-Lautsprechersystem "Concept C" von Teufel ist speziell aufs Gaming abgestimmt

Preis (UVP): 299 Euro.

Wer einen intensiven Spielesound erleben möchte, aber nicht ständig mit Kopfhörer zocken will, der legt sich am besten ein für Spieler konzipiertes 2.1 Stereo-Lautsprechersystem mit wuchtigem Aktiv-Subwoofer zu – wie das Teufel Concept C. Die kompakte und schön schlicht designte HiFi-Komplettanlage ist für den Einsatz am PC, Mac oder an der Spielkonsole gedacht. Dank Bluetooth-4.0-Unterstützung lassen sich auch Smartphone oder Tablet einklinken. Ein Komfort-Highlight ist die Puck-Funkfernbedienung für den Tisch. Mit ihr lassen sich Quellen durchschalten, die Lautstärke regeln und das System an- oder ausschalten. In Aktion liefert das Concept C mit einem kräftigen und dynamischen Klang absolut sauber ab. Der Subwoofer mit integriertem Vollverstärker drückt die Bässe durch den verbauten 200-mm-Tieftöner präzise und (auf Wunsch) besonders intensiv heraus. Eine Spielwiese für Bassliebhaber!

Die beiden 2-Wege-Satellitenlautsprecher, bestehend aus einem 80-mm-Mitteltöner und einem fein auflösenden 19-mm-Hochtöner, balancieren das System klangtechnisch sehr gut aus. Etwas gestört hat uns hingegen die (eigentlich tolle) Abschaltautomatik, die etwas zu schnell greift und nirgendwo angezeigt wird. Beim Vorgänger "Concept C 200 USB" war beides besser gelöst. Auch ließ sich dort an der (noch kabelgebundenen) Tischfernbedienung der Bass regeln. Beim Nachfolger muss man dafür nun zum Subwoofer kriechen. Diese drei Komfort-Kritikpunkte fallen aber eher in die Kategorie "Meckern auf hohem Niveau", denn insgesamt macht Teufels hochwertig verarbeitetes Concept C-System seinen Job hervorragend und ist eine Anschaffung, die man schnell nicht mehr missen möchte.

Epos H3

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Das "Epos H3"-Headset ist in zwei schicken Farben erhältlich, bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und funktioniert mit PC, Mac und Konsolen

Preis (UVP): 119 Euro.

Sound-Design ist in Videospielen die vielleicht am meisten unterschätzte Kunst. Dabei bieten Games mittlerweile genauso bombastische Klangkulissen wie es Kinofilme tun. Klar, dass man beim blechernen Ton des Monitor- oder TV-Lautsprechers davon nicht viel mitbekommt. Ein gutes Headset wie das Epos H3, das für typischen Gaming-Sound und Voice-Chats optimiert ist, sollte deshalb Pflicht sein. Das dänische Unternehmen Epos, das vor einiger Zeit die beliebte Gaming-Sparte von Sennheiser übernommen hat, bietet mit dem neuen H3 einen tollen Headset-Allrounder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das kabelgebundene Headset setzt auf eine geschlossene Akustik mit sehr hohem Tragekomfort für lange Zocker-Sessions und auf eine hohe Klangtreue mit akustischer Klarheit.

Das Epos H3 ist kompatibel mit PC, Mac und Konsolen. Es hat ein neu entwickeltes Scharniersystem, das sich an jede Kopfform anpassen kann, ohne dabei zu viel Druck auszuüben. Vorteil der geschlossenen Bauweise: Umgebungsgeräusche werden stark abgedämpft und erleichtern es, sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren. Toll gelöst: Durch das Anheben des biegsamen Mikrofon-Arms wird automatisch auf stumm geschaltet. Die Lautstärke lässt sich über ein Drehrad an der rechten Ohrmuschel einstellen. Besonders gut haben uns im Test die schicke Optik (vor allem in Weiß), die hervorragende Verarbeitung und der angenehm neutral abgemischte Klang speziell fürs Gaming gefallen. Fazit: Wer ein kabelgebundenes Multi-Plattform-Headset mit geschlossener Akustik und erhabener Tonqualität für Spiele sucht, und das auch noch zu einem fairen Preis, wird mit dem Epos H3 definitiv glücklich werden!

Steelseries Arctis Pro Wireless

Das kabellose Headset "Arctis Pro Wireless" von Steelseries bietet erstklassigen Spiele-Sound und viele coole Features
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Das kabellose Headset "Arctis Pro Wireless" von Steelseries bietet erstklassigen Spiele-Sound und viele coole Features

Preis (UVP): 349,99 Euro.

Fürs Musikhören werden Wireless-Kopfhörer schon länger bevorzugt. Beim Daddeln sieht das allerdings (noch) ganz anders aus. Vor allem Fans von kompetitiven Spielen fürchten eine hohe Latenz. Auch hat niemand Bock darauf, dass mitten im Spiel plötzlich der Akku leer ist. Beim Arctis Pro Wireless von Steelseries für PC und PS4 braucht man sich über diese Dinge allerdings keine Sorgen zu machen. Das kabellose Headset eignet sich uneingeschränkt fürs Gaming und hat darüber hinaus noch so einige coole Features in petto. Eines davon ist die Möglichkeit, das Gerät wahlweise per Bluetooth oder Funk zu verbinden – oder über beides gleichzeitig. Einen extra Bluetooth-Kopfhörer für unterwegs zum Musikhören kann man sich demnach sparen. Dafür lässt sich das flexible Mikro mit zuschaltbarer Geräuschunterdrückung auch in der Ohrmuschel verstecken.

Das größte Highlight des Arctis Pro Wireless ist allerdings sein Doppelbatterie-System: Gleich zwei Akkus mit jeweils bis zu zehn Stunden Power sind im Lieferumfang enthalten. Ist die eine Batterie leer, kann sie schnell mit der anderen ausgetauscht und dann während dem Zocken in der Senderbox wieder aufgeladen werden. Ein genialer Kniff, durch den das Gerät im Dauerbetrieb bleiben kann. Das Arctis Pro Wireless sieht schön schlicht und edel aus, ist erstklassig verarbeitet und trägt sich fantastisch (auch für Brillenträger). Klangtechnisch konnte uns das Headset mit seinem Soundband von 10 bis 40 Kilohertz in Spielen richtig begeistern. Andere bieten hier oft nur 20 bis 24 Kilohertz. Ein Unterschied, der klar hörbar ist. Fazit: Das Arctis Pro Wireless ist rundum gelungen und denkt bei Komfort, Leistung und Qualität gerne mal eine Ecke weiter als so manche Konkurrenz. Wer den Preis nicht scheut, bekommt hier definitiv eines der besten kabellosen Gaming-Headsets für sein Geld!

Mad Catz R.A.T. Pro X3 (Supreme)

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Bei der "R.A.T. Pro X3" Gaming-Maus von Mad Catz lässt sich vieles individuell anpassen

Preis: um 190 Euro. Hier bestellen: Die Mad Catz R.A.T. Gaming-Mäuse

Ja, uns geht es genauso: Beim Anblick der R.A.T. Pro X3 von Mad Catz, die es jetzt auch in der Supreme-Variante (für 229 Euro) in neuem Design gibt, erwartet man irgendwie ständig, dass sie sich gleich in einen tödlichen Toaster verwandelt. Das passiert zwar nicht, echte Transformer-Qualitäten hat sie allerdings trotzdem, denn die modulare und sehr hochwertig verarbeitete Gaming-Maus lässt sich wie keine andere bis ins Detail den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Für die Performance wichtige Teile wie Scrollrad, Daumen- und Handballenauflage, Gleitfüße und die Auflage für den kleinen Finger sind austauschbar. Vieles kann zudem verstellt werden. Insgesamt gibt es rund 2700 physische Konfigurationsvarianten, dazu kommt das Feintuning per Software.

Für den normalen Office-Gebrauch ist das alles natürlich völlig übertrieben, fürs Gaming aber das Nonplusultra. Denn gerade in Spielen, in denen es um Geschwindigkeit und Präzision geht, stellt das Maus-Handling den wohl wichtigsten Faktor dar. Die Pro X3 scheint hier keinerlei Kompromisse eingehen zu wollen, um für den Nutzer möglichst perfekt zu sein. So lässt sich beispielsweise durch den Austausch des Gleitmaterials bestimmen, wie sich der Nager beim Starten, Gleiten und Stoppen auf dem Mauspad verhält. Und beim Scrollrad stehen gleich drei Varianten zur Wahl, deren Spannung und Geschwindigkeit angepasst werden können. Auch bietet das Rad eine horizontale Achse, was zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten im Spiel ermöglicht – zum Beispiel das Lunzen um eine Ecke. Insgesamt dauert es eine Weile, bis das neue Maus-Flaggschiff von Mad Catz individuell eingerichtet ist. Aber genau darum geht es, denn bei der R.A.T. Pro X3 ist die Chance besonders hoch, endlich die perfekte Gaming-Maus für die eigene Spielweise zu finden – und beides jederzeit verändern zu können.

SCUF Gamepad

Gamepad von SCUF Gaming
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Gamepads von SCUF Gaming lassen sich in allen wichtigen Details individuell anpassen

Preis: ab 140 Euro

Bei professionellen Spielern und im E-Sport ist ein Controller von SCUF Gaming fast schon zum Must-have geworden. Das Unternehmen hat sich nämlich darauf spezialisiert, die Standard-Gamepads von Sony und Microsoft ordentlich aufzumotzen – und zwar genau so, wie man es vorgibt. Das Modell "SCUF Impact" für PC und PS4 orientiert sich beispielsweise am Design des DualShock 4 Controllers von Sony. Allerdings ist der Impact etwas größer, was die Handhabung verbessern soll. Alle weiteren Feinheiten können auf der Website des Herstellers individuell zusammengestellt und angepasst werden – wie in einer Art Baukasten. Neben der reinen Optik geht's dabei auch um viele Elemente, die den Bedienkomfort verbessern. Die austauschbaren Analog-Sticks können etwa in zwei unterschiedlichen Längen, mit gummierter Oberfläche und wahlweise nach außen oder innen gewölbt verbaut werden. Auch die austauschbaren Trigger-Tasten auf der Oberseite gibt es in zwei verschiedenen Längen. Zudem lässt sich ihr Auslöseweg über einen mitgelieferten Einstell-Schlüssel verkürzen.

Die wohl größte Besonderheit sind vier zusätzliche und einzeln abnehmbare Schaltwippen auf der Rückseite, die – gegen Aufpreis – auch frei belegt werden können. Über diesen Kniff lassen sich die hinteren Finger endlich in die Bedienung einbeziehen. Wer sich an der Vibration beim Daddeln stört, kann die sogenannten Rumble-Packs im Gamepad komplett ausbauen lassen. Das spart nicht nur Gewicht, sondern verbessert auch die Präzision im Spiel – wie etwa in Shootern. Tipp: Wer gerne sehr actionlastig zockt oder zu Schweißhänden neigt, sollte die Rückseite unbedingt rutschfest beschichten lassen. Für Besitzer einer Xbox One empfiehlt sich hingegen das Modell "SCUF Elite", das auf dem bereits sehr durchdachten "Xbox One Elite Wireless"-Gamepad von Microsoft basiert und deshalb nur Detail-Optimierungen bietet. So stehen zum Beispiel anders angeordnete Schaltwippen auf der Rückseite zur Auswahl oder drei weitere Längen der Analog-Sticks.

Info: Das komplett individuelle Zusammenstellen des Gamepads ist nur über die US-Website möglich. In Deutschland ist Roxxgames.de exklusiver Vertriebspartner. Allerdings ist hier das Design immer fest vorgegeben und nur bei bestimmten Varianten gibt es Konfigurationsmöglichkeiten. Dafür ist die Abwicklung im Garantiefall oder bei nötigen Ersatzteilen einfacher.[Link auf Container 347670]

Sony PlayStation VR

Die "PlayStation VR" von Sony
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Sonys "PlayStation VR" bietet in Kombination mit der PS4 (Pro) großartige VR-Action für Gamer

Preis (UVP): 299 Euro. Hier bestellen: Virtual Reality-System Sony PlayStation VR

Virtual-Reality-Gaming und passende Headsets entwickeln sich gerade rasant – und Sony mischt mit seiner "PlayStation VR"-Brille (kurz: PSVR) für die PS4 kräftig mit. Das 5,7 Zoll große OLED-Display hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und einen Blickwinkel von knapp 100 Grad. Zwar gibt es andere VR-Brillen (wie etwa die "Oculus Rift"), die technisch mehr zu bieten haben. Bei Sonys Variante – und mit bislang knapp 82 Millionen verkauften PS4-Konsolen weltweit – stehen die Chancen allerdings am besten, dass das Medium von der breiten Masse auch angenommen und von den Spiel-Entwicklern langfristig unterstützt wird. Für die PlayStation VR sprechen gleich mehrere Dinge: Neben dem vergleichweise günstigen Preis stellt sie durch eine kinderleichte Einrichtung und einen hohen Tragekomfort die mit Abstand simpelste Art dar, in die virtuelle Realität abzutauchen. Auch ist kein teurer Highend-PC zum flüssigen VR-Daddeln nötig. Die PS4 (Pro) dient als Basis mit ausreichend Performance.

Mittlerweile gibt's über 200 Games, die Sonys VR-Brille unterstützen. Zwar ist ein großer Teil davon eher simpel und kurzweilig gestrickt. Sony bemüht sich derzeit allerdings intensiv darum, umfangreichere und komplexere System-Seller ins eigene VR-Portfolio zu holen. Mit einigen Titeln ist das bereits bestens gelungen: Zu unseren persönlichen Favoriten zählt allen voran der Action-Blockbuster "Blood & Truth". Aber auch der abgedrehte Ego-Shooter "Borderlands 2 VR", der PS4-exklusive VR-Modus des Horrorspiels "Resident Evil 7", das Rollenspiel-Epos "The Elder Scrolls V: Skyrim VR" und die VR-Version von "DiRT Rally" (am besten mit Lenkrad spielen!) sind ein Erlebnis! Wer sich den "Aim Controller", der im Aufbau einer Waffe ähnelt, für knapp 60 Euro zulegt, kommt am Science-Fiction-Shooter "Farpoint" nicht vorbei.

Die besten Games 2019
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