Diese Pflege-Regeln solltest du nach jedem Workout beachten Jacob Lund / Shutterstock.com

Pflege nach dem Sport Diese Pflege-Regeln solltest du nach jedem Workout beachten

Kann man mit der Dusche nach dem Sport bis zu Hause warten und sollte man sich danach eigentlich eincremen? Das solltest du nach dem Training wirklich tun

Sport macht schöne Haut. Denn Bewegung bringt die Durchblutung und den Stoffwechsel in Schwung. Deine Hautzellen werden so besser mit Sauerstoff versorgt. Wodurch die Haut mit der Zeit reiner wird und länger jung aussieht. Das klappt aber nur, wenn du bei und nach dem Training diese 5 Pflege-Regeln für Sportler beachtest:

1. Wann sollte ich mich nach dem Sport duschen?

Fitness-Studio-Duschen finden viele ekelig, andere wollen sich dort nicht ausziehen. Wenn dein Heimweg länger als 30 Minuten dauert, solltest du dich aber überwinden: Denn je länger du mit der Dusche wartest, desto länger kann es sich das Schweiß-Hautfett-Bakterien-Gemisch auf deiner Haut gemütlich machen und dort zu Pickeln führen.

Sofort vom Laufband unter die Dusche zu sprinten, ist allerdings auch nicht die beste Idee. Klar, meist hat man es im Alltag eilig und will nach dem Sport schnell zur Arbeit oder ist verabredet. Dann musst du natürlich sofort unter die Brause. Besser wäre es aber, wenn du deinen Körper nach dem Workout erstmal einen Moment Abkühlung und Erholung gönnen würdest. Dafür reichen schon 5 bis 10 Minuten. Das belastet den Kreislauf weniger und reduziert das Nachschwitzen.

2. Sollte man nach dem Sport kalt oder warm duschen?

Jede Dusche wäscht hauteigene Barriere-Lipide (zum Beispiel Ceramide, Cho­lesterol und Fettsäuren) aus der Haut und trocknet sie so aus, wenn du zu lange unter der Brause verweilst – für heißes Wasser gilt das noch mehr als für lauwarmes und kühles. Deshalb: Nach dem Sport lieber nur kurz und lauwarm duschen – vor allem, wenn du an dem Tag schon einmal geduscht hast.

Übrigens: Wechselduschen wirken gegen Muskelkater. Durch den Temperaturwechsel von warm auf sehr kalt und zurück förderst du die Regeneration und kannst einem Muskelkater vorbeugen.

>>> Alles über Wechselduschen

3. Reicht es, im Gym nur mit Wasser zu duschen?

Hautpflege nach dem Sport
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Einschäumen solltest du nach dem Sport nur geruchsintensive Partien

Ja, denn Schweiß ist wasserlöslich. Es genügt daher völlig, nach dem Sport nur die geruchsintensiven Regionen mit einem milden Duschgel zu reinigen. Achte auf einen hautfreundlichen pH-Wert. Einer von 5,5 ist ideal – der entspricht dem Wert der Haut.

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4. Womit sollte ich nach dem Sport mein Gesicht reinigen?

Beim Sport weiten sich die Poren – Giftstoffe werden ausgeschwitzt. Gleichzeitig haben Eindringlinge wie Bakterien (die hast du von den Geräten automatisch an den Fingern und an deinem Sporttuch) und abgestorbene Hautschüppchen jetzt ein leichtes sich festzusetzen. Die Folge sind verstopfte Poren und Pickel.

Tipp: Nutze die geweiteten Poren als Chance für eine Tiefenreinigung. Besonders gründlich geht das mit einem Gel oder Schaum, aber nur so lange das Gesicht noch erhitzt ist. Denn kühlt die Haut ab, ziehen sich auch die Poren wieder zusammen.

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5. Muss ich mich danach eincremen?

Ja, es ist nervig, auch noch eine Bodylotion mitzuschleppen und zu warten, bis die Creme eingezogen ist. Aber gerade wenn die Dusche im Gym deine 2. am Tag war, solltest du nicht darauf verzichten. Denn egal wie kurz und kalt du duscht und wie mild dein Duschgel ist, hauteigene Schutzfette werden immer abgespült. Sie gilt es zu ersetzen – sonst trocknet die Haut aus. Ins Gesicht kommt am besten eine mattierende Creme, damit man nach dem Sport nicht so glänzt. Was durchs Nachschwitzen nach dem Workout keine Seltenheit ist.

Ausreden zählen nicht! Was fürs Training gilt, sollte auch für die Pflege danach Programm sein. Denn unsere Pflege-Tipps für Sportler sind alle einfach umzusetzen.

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