Hudson Williams hat kein Problem damit, über seine "Assets" zu sprechen. Der 24-jährige kanadische Star der Crave/HBO-Hitserie Heated Rivalry – einer Gay-Hockey-Show, die aktuell die Popkultur dominiert – weiß genau, was die Leute sehen wollen.
"Wir haben einen klaren Auftrag, unseren Hintern in Schuss zu halten", sagt er, während er sein Workout demonstriert. "Also will ich diesen Hintern behalten – und ihn gleichzeitig noch größer machen."
Sein Co-Star Connor Storrie sei in dieser Hinsicht allerdings deutlich zurückhaltender, erzählt Williams. "Ich rede gerne über meinen Arsch, aber der arme Connor Storrie – der den fettesten Hintern hat, den ich je an einem Mann gesehen habe – will eher nicht über seine wunderschönen Backen sprechen."
Hudson trainiert schon seit seiner Kindheit
Williams hat nicht erst für seine Rolle als kanadischer Hockey-Superstar Shane Hollander mit dem Krafttraining begonnen. Der gezielte Fokus auf sein Gesäß ist zwar neuer, doch Sport gehört schon lange zu seinem Leben.
Er trainiert seit seiner Kindheit – initiiert von seinem Vater, der ihn bereits mit etwa 6 Jahren ans Gewichtheben heranführen wollte. "Es gibt Videos, in denen man sieht, wie er versucht, mir Gewichte in die Hand zu drücken", sagt Williams.
Er macht 5 Einheiten pro Woche – wenn möglich
Um einen Körperbau zu entwickeln, der auf dem Bildschirm heraussticht, trainiert Williams in der Regel 5-mal pro Woche. Wenn Drehs oder Reisen dazwischenkommen, schafft er immerhin noch 3 Einheiten. Seine Workouts dauern meist zwischen 45 Minuten und einer Stunde und sind als effiziente Ganzkörper-Einheiten aufgebaut. Unabhängig vom Zeitplan gilt für ihn: Der Körper muss sitzen.
Ursprünglich hatte Heated Rivalry-Showrunner Jacob Tierney ihm geraten, Shane Hollander solle eher "so aussehen, als würdest du Pasta essen". Schließlich seien Hockeyspieler oft eher "drahtig stark" oder wirkten "bier-stark". Williams war sich da nicht sicher. Als er sich umsah – vor allem seine Co-Stars – stellte er fest: "Die sehen aus wie Unterwäsche-Models." Also änderte er seinen Trainingsansatz.
Er sucht sich seine Vorbilder in der NHL
Inspiration für die weniger erotischen Seiten seiner Rolle findet Williams bei echten Hockey-Stars wie Sidney Crosby und Connor McDavid. "Das sind einfach gute Typen", sagt er. "Sie wirken wie die besten Teamkollegen – und sie essen und atmen nur eine Sache: Hockey."
Er will noch größer, massiger werden, die Schultern aufbauen
Williams’ Arbeit ist noch lange nicht getan. Heated Rivalry wurde bereits für eine zweite Staffel verlängert, deren Dreharbeiten voraussichtlich im Sommer beginnen. Seine körperlichen Ziele sind klar – und ambitioniert. "Ich will größer werden, saftiger, massiger – ich will richtig fette Schultern", sagt er. "Ich will 10 Pfund Muskelmasse zulegen."
Als Maßstab nimmt er erneut seinen Co-Star. "Ich will so groß werden, wie er es in der ersten Staffel war", sagt Williams. "Ich glaube, der Typ wird einfach so viel Protein essen, dass er transzendiert – und dann auftaucht wie bei der Olympia. Mr. Olympia."
So sieht Hudson Williams’ Heated-Rivalry-Ganzkörper-Workout aus
Genug der Worte – so trainiert Hudson ganz konkret:
Kurzhantel-Chest-Fly 3 Sätze × 8–10 Wiederholungen
Mit je einer Kurzhantel auf eine Bank legen, beide Gewichte mit gestreckten Armen senkrecht über den Schultern in Startposition bringen, Handflächen zeigen zueinander. Beide Hanteln zeitgleich und kontrolliert zu den Seiten herablassen. Auch hier bleiben die Arme fast gestreckt. Der tiefste Punkt ist erreicht, wenn die Gewichte etwa auf Höhe des Oberkörpers, die Arme etwa parallel zum Boden sind. Kraftvoll auf gleichem Wege zurück nach oben führen.
Liegender Kurzhantel-Curl 2–3 Sätze × 8–10 Wiederholungen
Flach auf eine Hantelbank legen, eine Hantel in jeder Hand im Unterhandgriff (Handflächen zeigen nach oben). Arme hängen vollständig gestreckt nach unten, Gewichte fast am Boden. Beuge deine Ellbogen und curle die Hanteln kontrolliert nach oben in Richtung Schultern, Oberarme und Schultern bewegen sich dabei nicht. Oben angekommen, den Bizeps kurz anspannen, dann langsam und kontrolliert absenken.
Bulgarian Split Squat 3 Sätze × 8–10 Wiederholungen pro Seite
Mit dem Rücken zu einer Hantelbank hinstellen, mit links einen Schritt nach vorn machen. Rechten Fuß mit dem Spann auf der Erhöhung ablegen. Balance halten, Oberkörper aufrecht! Linkes Bein beugen und das rechte Knie in Richtung Boden führen. Oberkörper bleibt aufrecht. Der tiefste Punkt ist erreicht, wenn das linke Bein in etwa einen 90 Grad Winkel bildet. Linkes Knie wieder strecken und in die Ausgangsposition zurückkehren.
Sitzendes einarmiges Kabelrudern 3 Sätze × 8–10 Wiederholungen pro Seite
An der Kabelzugmaschine mit einer Hand den Hebel auf Brusthöhe oder etwas niedriger mit ausgestrecktem Arm nach vorn halten. Füße schulterbreit auseinander, Knie leicht gebeugt, Oberkörper nach oben gestreckt, Rücken gerade. Griff in Richtung Brust ziehen, Ellbogen eng am Körper, Spannung in den Rückenmuskeln. Position kurz halten, dann kontrolliert zurück in die Startposition.
Überkopf-Trizepsstrecken 3 Sätze × 8–10 Wiederholungen
Kabelzug auf Knöchelhöhe einstellen, ein Seil am Kabelzugturm befestigen. Stehe mit dem Rücken vor dem Kabelzugturm, greife die obere Griffstange mit beiden Händen und hebe sie über deinen Kopf. Die Arme sind leicht gebeugt, die Hände greifen den Griff von oben. Drücke den Griff nach oben, indem du deine Trizepsmuskulatur anspannst. Griff kontrolliert absenken, um zur Startposition zurückzukehren.
Seitheben am Kabelzug 3 Sätze × 8–10 Wiederholungen
Kabelzug auf Knöchelhöhe einstellen, Griff befestige . Stehe seitlich zum Kabelzug, halte den Griff in der äußeren Hand. Griff seitlich vom Körper wegheben, bis der Arm waagerecht auf Schulterhöhe ist. Position kurz halten, kontrolliert absenken.
Dragon Flag 3 Sätze × 3–5 Wiederholungen (nichts für Anfänger)

Dragon Flag
Lege dich flach auf eine Bank oder den Boden und halte dich hinter dem Kopf an einer festen Kante oder an Griffen fest. Spanne Bauch und Gesäß maximal an, hebe den Körper als Einheit an und halte ihn von Schultern bis Füßen gestreckt. Senke dich langsam und kontrolliert ab, ohne die Körperspannung zu verlieren – Qualität vor Wiederholungen.





