Ja, es gibt sie noch: bezahlbare Autos abseits des Mainstreams Hans-Dieter Seufert

Kaufberatung: Autos bis 17.000 Euro Bezahlbare Autos abseits des Mainstreams

Ja, es gibt sie noch: bezahlbare Autos abseits des Mainstreams. Unsere Kollegen von "auto motor und sport" haben für Sie sechs charakterstarke Kandidaten - davon einen als Gebrauchtwagen - auf Herz und Nieren überprüft

Dacia Duster 1.6 16V: Günstig und robust

Dacia Duster
Hans-Dieter Seufert
Dacia Duster 1.6 16V, ab 16.790 Euro: 105 PS, Allradantrieb, 1,5 Tonnen Anhängelast.

Egal, ob es zum Biken, Snowboarden oder mit dem Cocker auf Entenjagd geht - der Duster ist perfekt für all jene, die hierfür ein günstiges, robustes und komfortabel gefedertes Auto suchen, sich aber an blechernen Türen, mäßiger Verarbeitung und viel Hartplastik nicht stören.

Dacia Duster 1.6 16V: Ledersitze, Klima und CD-Radio

Dacia Duster
MotorPresseStuttgart
Seine Stärken: Allradantrieb, guter Federungskomfort, hohe Sitzposition, üppige Ausstattung, drei Jahre Garantie, bullige Optik.

Warum? Der Kofferraum fasst ordentliche 443 Liter, und für 16.790 Euro ist die von einem 105 PS starken 1,6-Liter-Benziner angetriebene SUV-Hülle vollgepackt mit Ledersitzen, Klimaanlage, CD-Radio, Lederlenkrad und Allradantrieb samt Sperrfunktion. Ein Unterfahrschutz soll Blessuren am Unterboden verhindern.

Dacia Duster 1.6 16V: Lautes Dröhnen

Dacia Duster
Hans-Dieter Seufert
Seine Schwächen: Lauter, durstiger Motor, mäßige Verarbeitung, ESP kostet 300 Euro Aufpreis, keine Kopfairbags. Fazit: Günstiger ist ein Allradler kaum zu haben, aber möglichst den sparsamen Diesel (ab 17.090 Euro) kaufen.

Damit die Passagiere stets heil und fröhlich ankommen, noch zwei Tipps: das nicht serienmäßige ESP dazu bestellen (!) und einige Kopfhörer besorgen. Denn der träge Benziner dröhnt schon ab 130 km/h so laut, dass weder von den vier 15-Watt-Boxen noch von den Insassen was zu hören ist.

Kia Cee’d 1.4 CVVT: Hochwertig eingerichtet

Kia Ceed
Hans-Dieter Seufert
Kia Cee’d 1.4 CVVT, ab 16.290 Euro: 100 PS, 4,3 Meter lang, vier Türen, Vmax: 182 km/h.

Ein Auto, mit dem man nicht viel falsch machen kann, ist der Kia Ceed. Schon das hochwertig eingerichtete Cockpit, die bequemen Sitze, der sauber ausgekleidete Kofferraum (380 bis 1.318 Liter Volumen) und die Ausstattung samt CD-Radio mit USB-Anschluss, Klimaanlage und einigem mehr zeigen, dass die 16.290 Euro gut angelegt sind.

Kia Cee’d 1.4 CVVT: Sauber abgestimmtes Fahrwerk

Kia Ceed
Kia
Seine Stärken: Hochwertiger Innenraum, gutes Platzangebot, hoher Federungskomfort, sieben Jahre Garantie. 

Zumal eine siebenjährige Garantie vor jeglichen Unbilden schützt. Selbst das Fahrwerk – lange ein Schwachpunkt bei den immer ausgereifteren Kia – ist sauber abgestimmt und lässt kaum eine Querrille zu den Insassen durch.

Kia Cee’d 1.4 CVVT: Leiser Benziner

Kia Ceed
Kia
Seine Schwächen: Lahmer Motor, viele Optionen und zusätzliche Assistenzsysteme nur für teurere Versionen verfügbar. Fazit: Der Kompakte ist zwar kein Sportler, bietet dafür aber viel Fahrkomfort und einen feinen Innenraum.

Die finden vorne wie hinten ein völlig ausreichendes Platzangebot vor sowie viele große Ablagen. Und im Gegensatz zum lauten Dacia Duster steht auch einer lockeren Unterhaltung nichts im Wege. Der 1,4-Liter-Benziner läuft ungemein leise und kultiviert – selbst bei 160 km/h und mehr. Dass er dem Ceed mit seinen 100 PS nur selten zu siegreichen Ampelstarts verhelfen wird, sollte sich da verschmerzen lassen.

Mini One: Agiler Mini

Mini One
Hans-Dieter Seufert
Mini One, ab 15.950 Euro, 75 PS, 3,7 Meter lang, Null-100-Sprint in 14,5 Sekunden. Mini-Insignien wie verchromte Kulleraugen und Lamellengrill bringt die Basis mit. Leichtmetallräder kosten Aufpreis. 

Mini macht Spaß. Selbst wenn nur ein 1,6-Liter-Motor mit 75 PS unter der putzigen Fronthaube sitzt. Der Grund ist das höchst agile Fahrwerk, das zackige Kurvenmanöver wie kein anderes ermöglicht – im Falle des Basismodells aber leider nur bei gemäßigtem Tempo. Nullhundert ist erst nach 14,5 Sekunden erledigt, und für 40 km/h obendrauf benötigt der Zweitürer nochmal 23 Sekunden.

Mini One: Coole Kippschalter

Mini One
Hans-Dieter Seufert
Seine Stärken: Kultiges Design, sehr agiles Handling, knackig-präzises Getriebe, sparsamer Benziner, reichlich Optionen.

Da hilft auch das knackige Schaltgetriebe nicht weiter. Macht nichts, denn schon die schwächste Version ist ein typischer Mini. Die runden Scheinwerfer sind in Chrom eingefasst, der Tacho sitzt wie beim Urmodell in der Mitte, und die Kippschalter in der unübersichtlichen Mittelkonsole sind einfach cool.

Mini One: Kleiner Kofferraum

Mini One
Hans-Dieter Seufert
Seine Schwächen: Kleiner Kofferraum, enger Fond, teils umständliche Bedienung, schwacher Durchzug, sehr hohe Aufpreise. Fazit: Auch ein Mini One macht Laune. Wer Platz und Power nicht braucht, fährt gut damit.

Bevor Sie jetzt sofort zuschlagen, setzen Sie sich bitte noch hinten rein und gucken in den Kofferraum. Wenn Ihnen der Platz reicht, dann stehen einer glücklichen Beziehung nur die hohen Aufpreise entgegen.

Peugeot Partner Tepee: Großer Stauraum

Peugot Partner Tepee
Hans-Dieter Seufert
Peugeot Partner Tepee, ab 16.900 Euro: 98 PS, Schiebetür, maximal 3.000 Liter Ladevolumen. 

Zusammen mit dem Dacia Duster zählt der Peugot Partner Tepee zu den Pragmatikern im Feld der 17.000-Euro-Wagen. Dank hinterer Schiebetür, 3.000 Liter Stauraum und einer nahezu quadratischen Ladefläche (1,3 mal 1,2 Meter) lässt er sich mit Kindern, Fahrrädern oder Schlagzeugen so lange befüllen, bis die mögliche Zuladung von 510 Kilogramm ausgeschöpft ist.

Peugeot Partner Tepee: Ein echter Pragmatiker

Peugot Partner Tepee
Hans-Dieter Seufert
Seine Stärken: Leiser Motor, große und breite Ladefläche, sehr gute Rundumsicht, angenehmes Raumgefühl, bequeme Sitze.

Zahlreiche Fächer im Dachhimmel und Unterboden schlucken jeglichen Kleinkram. Optional ist der Tepee zudem bis zum Siebensitzer im Offroad-Look mit einer zweiten Schiebetür sowie Leiterklappe aufrüstbar. Ein echter Pragmatiker eben.

Peugeot Partner Tepee: Geringer Verbauch

Peugot Partner Tepee
Karl-Heinz-Augustin
Seine Schwächen: Stößiges Fahrwerk, kein Sechsganggetriebe, Bedienung von Radio- und Navigationssystem umständlich. Fazit: Der Tepee ist ideal für junge Familien, denen kompakte Vans zu teuer und nicht geräumig genug sind.

Welcher Motor unter der Haube steckt, spielt da keine große Rolle mehr. Schon der 98 PS starke Benziner, kombiniert mit einem etwas unpräzisen Fünfganggetriebe, sorgt für durchaus brauchbaren Vorschub, ohne sich an der Tankstelle zu viel zu genehmigen (8,8 L/100 km).

Skoda Rapid 1.2 TSI: Leistungsstark und günstig

Skoda Rapid
Hans-Dieter Seufert
Skoda Rapid 1.2 TSI, ab 16.510 Euro: 105 PS, 550 Liter Gepäckraum, Vmax: 195 km/h. 

Zugegeben, dieser weiße, 4,5 Meter lange Viertürer mag optisch nur wenige verzücken. Wohl aber sein Preis: schlanke 16.510 Euro. Und sein riesiger Kofferraum: 550 bis 1.490 Liter. Und sein kultivierter 1,2-Liter-Turbobenziner. 105 PS stark und angenehm leise treibt er die Limousine in 10,5 Sekunden auf 100 km/h und locker auf 180 km/h, gibt sich aber im Testmittel mit 7,1 Liter pro 100 km zufrieden.

Skoda Rapid 1.2 TSI: Schlichte Materialen

Skoda Rapid
Rossen Gargolov
Seine Stärken: Sehr gutes Platzangebot, gute Verarbeitungsqualität, kräftiger Motor, geringer Verbrauch, günstiger Preis. 

Verhalten gefahren sind sogar Verbräuche unter fünf Litern möglich.

Trotz des niedrigen Grundpreises ist der Innenraum sauber verarbeitet; doch die schlichten Materialien, ein Schlüssel ohne Funkfernbedienung, fehlende Fußmatten und Leseleuchten zeigen, wo Skoda den Rotstift angesetzt hat, um günstige Preise zu erzielen

Skoda Rapid 1.2 TSI: Ambition-Version für Aufpreis

Skoda Rapid
Rossen Gargolov
Seine Schwächen: Straffes Fahrwerk, magere Serienausstattung, einfache Kunststoffe, schlechte Sicht nach hinten. Fazit: Wer auf Flair verzichten kann, erhält mit dem Rapid einen geräumigen und sparsamen Wagen für wenig Geld.

Etwas Wohnlichkeit und Ausstattung bringt für über 2.000 Euro Aufpreis die Ambition-Version, für weitere 1.600 Euro fährt der Rapid schließlich in der Topvariante Elegance mit Lederlenkrad, Tempomat und Chromrändchen im Cockpit vor.

Mercedes C 180 Kompressor: Groß und gediegen

Mercedes C 180 Kompressor
Hans-Dieter Seufert
Eine Limousine mit Stern auf der Haube gibt es für nur 17.000 Euro als Gebrauchtwagen.

Lieber groß und gediegen statt klein und karg? Dann ist vielleicht der vier Jahre alte Mercedes C 180 Kompressor aus dem Gebrauchtwagenpool "Junge Sterne" was für Sie. Kostenpunkt inklusive zweijähriger Garantie und Umtauschmöglichkeiten: 16.990 Euro.

Mercedes C 180 Kompressor: 156 PS stark

Mercedes C 180 Kompressor
Hans-Dieter Seufert
Seine Stärken: Komfortables Fahrwerk, hochwertiges Interieur, großer Kofferraum, geringer Wertverlust.

Wir waren jedenfalls schnell überzeugt, denn trotz einer Laufleistung von 55.000 Kilometern steht die 156 PS starke Limousine wie neu da. Der Innenraum zeigt keinerlei Abnutzungen, ist tiptop sauber und verwöhnt mit einer Materialgüte, die einer aktuellen C-Klasse in nichts nachsteht.

Mercedes C 180 Kompressor: Geringer Wertverlust

Mercedes C 180 Kompressor
Hans-Dieter Seufert
Seine Schwächen: Erhöhte Unterhaltskosten, Motor, Auspuffanlage und Fahrwerk nicht mehr neuwertig. Fazit: Wer sich eine gebrauchte C-Klasse gönnt, fährt bequemer und schneller zum gleichen Preis.

Auf einer kleinen Ausfahrt zeigte sich, dass der gebrauchte Benz weder das Federn noch das Spurten verlernt hat. Damit ist die Limousine in dieser Runde nicht nur das komfortabelste, sicherste und wohl edelste Automobil – es ist auch das schnellste. Und das mit dem geringsten Wertverlust.

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