Männer, die über längere Zeit keinen Orgasmus haben, risikieren ihre Gesundheit wavebreakmedia / Shutterstock.com

Ungesunde Sex-Pause 5 gefährliche körperliche Folgen, wenn du länger keinen Orgasmus hast

Es hat gesundheitliche Folgen, wenn du eine Zeit lang auf Geschlechtsverkehr verzichtest. Diese 5 sind nicht harmlos

Phasen, in denen man keinen Sex hat, gibt es im Leben immer wieder. Zum Beispiel wenn die langjährige Beziehung in die Brüche geht, stressige Zeiten im Job die Libido lahmlegen oder aktuell, wenn man als Single durch die Corona-Pandemie kaum Gelegenheit hat, jemanden kennenzulernen. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch gesundheitsgefährdend. Diese 5 überraschenden Nebeneffekte hat eine zeitweilige Sex-Abstinenz auf deinen Körper und deine Gesundheit.

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1. Dein Blutdruck steigt

Wer über eine längere Zeit keinen Geschlechtsverkehr hat, wird bemerken, dass sein Blutdruck ansteigt. Das ist kein Zufall, fanden Wissenschaftler heraus. In einer Studie, die im Medical Journal of Bioloical Psychology veröffentlicht wurde, wiesen sie nach, dass sowohl die weiblichen als auch die männlichen Probanden nach 14-tägiger Abstinenz einen höheren Blutdruck entwickelten als die Kontrollgruppe, deren Teilnehmer innerhalb der 2 Wochen regelmäßigen Geschlechtsverkehr hatten. Die Wissenschaftler testeten zahlreiche weitere Variablen aus und fanden heraus, dass auch der Stresslevel während abstinenter Phasen signifikant anstieg. Ihre Schlussfolgerung: Häufiger Sex senkt die Stressanfälligkeit des Körpers – und hält in der Folge den Blutdruck auf einem niedrigen Niveau. Auch mit diesen Tipps senkst du deinen Blutdruck.

2. Das Prostatakrebs-Risiko steigt

Wer im Monat 21 oder mehr Samenergüsse hat, hat ein 50 Prozent geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, als wenn man nur 4 bis 7 Ejakulationen hat. Zu diesem Ergebnis jedenfalls kam eine an der Harvard Universität in Boston durchgeführten Studie. Ob der Samenerguss beim Geschlechtsverkehr oder durch Masturbation zustande kommt, sei dabei unerheblich.

Doch keine Panik, wenn du nicht so viele Orgasmen pro Monat produzierst: 21 Orgasmen in 31 Tagen erreichten nur 8 Prozent der Probanden. Die meisten Männer berichteten von 8 bis 12 Ejakulationen im Monat und hatten damit immer noch ein 10 Prozent vermindertes Prostatakrebs-Risiko (Auch diese Fakten sollte jeder Mann zum Thema Prostatakrebs kennen). Und: Häufiges Ejakulieren schützt vor allem vor langsam wachsenden Tumoren. Auf schnell wachsende, bösartige Tumore hat es keinen vorbeugenden Effekt.

3. Dein Immunsystem schwächelt

Von Orgasmen profitiert auch dein Immunsystem. Das fanden Wissenschaftler der Wilkes-Barre-Universität in Pennsylvania heraus. Für ihre Studie untersuchten sie den Speichel ihrer Probanden auf Immunglobulin A (IgA), das der Körper als erstes zur Abwehr von Erkältungen produziert. Gleichzeitig befragten sie die Teilnehmer, wie häufig sie Sex mit ihrem Partner / ihrer Partnerin hatten. Diejenigen, die 1 bis 2 mal pro Woche Geschlechtsverkehr hatten und zudem angaben, eine glückliche Partnerschaft zu haben, deren Spucke enthielt 30 Prozent mehr IgA als die der Probanden, die seltener oder häufiger Sex praktizierten.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass nicht der Geschlechtsverkehr an sich das Immunsystem pusht, sondern die damit einhergehende Entspannung und der soziale Rückhalt in der Partnerschaft.

4. Erektile Dysfunktion droht

Du kennst den englischen Spruch „If you don’t use it, you lose it?” Zahlreiche Studien legen nahe, dass der Ausspruch in Bezug auf deinen Penis zutrifft, jedenfalls ab 50+.

Eine Studie mit 989 Probanden im Alter von über 50 Jahren ergab, dass Männer, die seltener als einmal pro Woche einen Orgasmus hatten, ein doppelt so hohes Risiko hatten, eine Erektiler Dysfunktion zu entwickeln. Das Ergebnis zeige, so die Urologen, dass regelmäßige sexuell Aktivität die Erektionsfähigkeit erhalte. Ob man Geschlechtsverkehr habe oder masturbiere, spiele dabei keine Rolle. Auf beide Arten würden die für eine Erektion nötigen Blutgefäße und Nervenfasern geschützt und verhindert, dass die Blutkammern im Penis veröden. Ganz unumstritten ist diese Studie nicht, andere Einflussfaktoren wie die Gene könnten eine Rolle spielen, sagen Kritiker. Und räumen aber ein, das regelmäßige Erektionen aber auf keinen Fall schaden könnten. Diese Potenzmittel helfen bei Erektionsstörungen.

5. Du bist gestresster

Du hast es bestimmt selbst schon erlebt, dass du nach einer heißen Liebesnacht am nächsten Tag den Alltagsstress oder Termindruck im Büro gelassener erträgst. Das ist sogar in deinem Blut nachweisbar. Denn während eines Orgasmus‘ werden Endorphine freigesetzt, also Botenstoffe, die umgangssprachlich auch Glückshormone genannt werden. Zudem bewirkt die körperliche Nähe zum Partner die Ausschüttung des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin, das Stress reduziert und Ängste löst.

Wenn du deine Liebste also in Zukunft mal nicht so leicht in Stimmung bringen kannst, überzeuge sie mit den zahlreichen gesundheitlichen Benefits, die der Liebesakt hat, nicht zuletzt auch für sie, denn die Ausschüttung von Glückshormonen erfolgt auch bei einem weiblichen Orgasmus.

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