Fitness-Abo-Falle: Diese 3 Apps lohnen sich wirklich

Fitness-Apps im Check
Fitness-Abo-Falle: Diese 3 Apps lohnen sich wirklich

ArtikeldatumVeröffentlicht am 20.01.2026
Als Favorit speichern
Fitness, phone and sweating with man in gym for break from exercise, health or workout routine. App, social media and text message with serious athlete person tracking progress of training on mobile
Foto: E+

Der Januar ist die Hochphase für Fitness-App-Downloads – Neujahrsvorsätze wie "mehr Sport" und "endlich abnehmen" treiben Millionen in die App-Stores. Doch genau hier lauert die Abo-Falle: Automatische Verlängerungen und Premium-Features, die du nicht brauchst. Wir entlarven die größten Fallstricke und zeigen dir die 3 Apps, die sich lohnen.

Der Game-Changer: Nike Training Club macht die meisten Abos überflüssig

Seit März 2020 hat Nike Training Club (kurz NTC) sein komplettes Premium-Angebot kostenlos freigeschaltet: über 200 hochwertige Workouts von Nike Master Trainern, gratis. Von Kraft über HIIT bis Yoga ist alles dabei.

NTC setzt den Standard für alle anderen Apps. Wenn Nike bereit ist, erstklassige Workouts kostenlos anzubieten, warum solltest du dann 10, 20 oder 40 Euro pro Monat zahlen? Für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer ist NTC die perfekte Lösung.

Diese 3 Apps lohnen sich wirklich – aber nur unter diesen Bedingungen

Freeletics Coach: Für Konsistenz-Kämpfer

Freeletics unterscheidet klar zwischen Gratis-Version und bezahltem Coach. Die kostenlose Variante bietet nur einen Vorgeschmack, während der Coach (zwischen 6 bis 11 Euro monatlich abhängig von Abodauer) vollen Zugang zu allen Workouts freischaltet.

Der echte Mehrwert: Der Coach ist eine adaptive KI, die auf dein Feedback reagiert und das nächste Workout anpasst. Du eliminierst den Planungsaufwand komplett. Wenn du aus Zeitmangel oder mangelnder Selbstdisziplin keine eigenen Pläne erstellst, ist der Freeletics Coach sein Geld wert.

Achtung Kündigungsfalle: Ohne Bestätigungsmail (auch im Spam-Ordner checken!) gilt die Kündigung als nicht erfolgt.

Athlean-X: Der smarte Ausweg aus der Abo-Falle

Athlean-X von Physiotherapeut Jeff Cavaliere setzt auf Einmalkauf statt Abo. Die 90-Tage-Programme (3 bis 6 Trainings pro Woche) kosten einmalig und beinhalten Trainings- und Ernährungspläne.

Der Fokus liegt auf Biomechanik, Verletzungsprävention und athletischer Leistung. Keine automatische Verlängerung, keine versteckten Kosten. Für ambitionierte Kraftsportler die beste Alternative zum Abo-Zwang.

Strava Premium: Nur für ambitionierte Wettkampfziele

Strava ist das soziale Netzwerk für Ausdauersportler. Die kostenlose Version reicht für grundlegendes Tracking und Community-Interaktion völlig aus.

Strava Premium (49,99 Euro jährlich/7,99 Euro monatlich) lohnt sich erst bei ambitionierten Wettkampfzielen. Die detaillierte Leistungsanalyse und erweiterte Routenplanung sind essentiell für Marathon-Vorbereitung. Für Casual-Läufer ist das Abo überflüssig. Die Faustregel: Strava monetarisiert deine Ambition, nicht den Content.

Von diesen Abos solltest du lieber die Finger lassen

Peloton App+ ohne Hardware: Die Peloton App+ kostet 28,99 Euro monatlich. Klingt gut, ist aber die größte Abo-Falle: Ohne Peloton-Hardware (Bike, Tread) hast du keinen Zugriff auf Leistungsmetriken und Leaderboard-Tracking. Du zahlst Premium-Preis für Video-Streaming, das du bei NTC kostenlos bekommst.

WHOOP und Oura: Bei WHOOP zahlst du je nach Abo zwischen 200 und 400 Euro jährlich (Hardware inklusive), aber ohne laufendes Abo sind deine Gesundheitsdaten gesperrt. Oura Ring setzt auf doppelte Monetarisierung: teure Hardware plus Abo-Pflicht für den Datenzugriff. In beiden Fällen gilt: Ohne Abo wird die Technologie nutzlos – die aggressivste Form der Abo-Falle.

Die häufigsten Fragen zu Fitness-Abos

Fazit