Achselschweiß stoppen: Die 8 besten Strategien gegen Achselschwitzen

Endlich wieder selbstbewusst im T-Shirt auftreten! Es lohnt sich, verschiedene Methoden gegen Achselschweiß auszuprobieren

Schweißflecken unter den Armen sind unangenehm. Mit diesen Klamotten, Lebensmitteln und Gewohnheiten halten Sie Achselschweiß in Schach

Kaum haben Sie ein frisches T-Shirt angezogen und schon bilden sich riesige Schweißflecken unter den Achseln? Da kommt kein Sommerfeeling auf. Verschwitzte Klamotten sind unangenehm und können eine große psychische Belastung sein, selbst wenn der Schweiß nach dem Duschen erst mal geruchlos ist. Schluss damit. Wir zeigen Ihnen die 8 besten Strategien gegen Achselschweiß:

>>> Diese Krankheiten erkennen Sie am Körpergeruch

1. Luft an die Haut lassen

Mit luftdurchlässiger Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Leder kommen Sie nicht so schnell ins Schwitzen. Enge Kleidung aus Kunststoff gibt hingegen den Schweiß nicht nach außen ab – starkes Schwitzen ist die Folge. Einen besseren Feuchtigkeitstransport verspricht auch so genannte "Anti Smell Kleidung", deren Fasern mit Silberionen ausgerüstet sind. Ihre Wirkung soll auch nach häufigen Wäschen anhalten, einen Versuch ist sie auf jeden Fall wert.

2. Lauwarm oder kalt duschen 

 Wenn Sie ohnehin schon viel Schwitzen, sollten Sie die Wassertemperatur lieber runter drehen: Zu heißes Duschen oder Baden öffnet die Poren und fördert dadurch die Schweißbildung. Wenn Sie also langfristig cool bleiben wollen, berieseln Sie sich beim nächsten Gang unter die Dusche mit kaltem und dadurch die Poren schließendem Wasser.

>>> 5 Tipps gegen brennende Augen beim Sport

3. Antitranspirantien gegen Achselschweiß verwenden

Antitranspirantien mit hochkonzentrierten Aluminiumsalzen werden auf die trockene Haut aufgetragen und verschließen die Ausgänge der Schweißdrüsen – der Schweißfluss wird so reguliert. Doch Vorsicht: Manchmal können Antitranspirantien Hautreizungen wie Rötungen und Juckreiz auslösen und sollten deshalb nie gleich nach der Achselrasur verwendet werden. Wenn diese Beschwerden bei Ihnen aber nicht auftreten, sind Antitranspirantien ein effektives Mittel gegen Achselschweiß.

>>> Sind Aluminiumsalze wirklich gefährlich?

Effektiv: Antitranspirantien verschließen die Schweißdrüsen

4. Sauna gegen Schwitzen unter den Achseln

Schwitzen mit Schwitzen bekämpfen? Das funktioniert so: Durch regelmäßige Saunagänge wird das Kühlsystem des Körpers trainiert und die Schweißbildung dadurch langfristig runter reguliert. Wichtig ist es, den Flüssigkeits- und Salzverlust nach der Sauna mit Wasser oder Apfelschorle wieder auszugleichen.

5. Salbei gegen übermäßiges Schwitzen 

Effektive Mittel gegen Achselschweiß finden Sie auch in der Natur: Verschiedene Heilkräuter können die Schweißdrüsen so zusammenziehen, dass sie weniger Schweiß absondern. Eines der bekanntesten ist Salbei. Salbei gibt es als ätherisches Öl, Kapselpräparat oder Tee. Auch für die äußerliche Anwendung geeignet sind Deos mit ätherischen Ölen, zum Beispiel mit australischem Teebaum oder Pfefferminze.

>>> Die besten Anti-Schwitz-Tipps für Männer

6. Baden mit Gerbstoffen als Anti-Schwitz-Methode 

Gut geeignet nicht nur gegen Achselschweiß, sondern auch bei übermäßigem Schwitzen an Händen und Füßen sind Gerbstoffe (auch als Adstringentien bekannt), denn sie verdichten die Schweißdrüßen. Grund genug, mal wieder in die Badewanne zu springen. Enstprechende Badezusätze mit Wirkstoffen wie zum Beispiel Phenol-Methanal-Harnstoff-Polykondensat finden Sie in der Apotheke. 

Verzichten Sie beim Essen auf scharfe Gewürze, milde Lebensmittel sind weniger schweißtreibend

7. Richtig ernähren gegen übermäßiges Schwitzen 

Wenn Sie Achselschwitzen vermeiden wollen, sollten Sie darauf achten, was bei Ihnen auf dem Teller landet: Joghurt, Obst und Rohkost sind leicht verträglich und kurbeln die Schweißproduktion nicht weiter an. Lebensmittel mit viel Zink wie Nüsse und Vollkornprodukte lassen Ihren Schweiß zudem weniger streng riechen. Meiden Sie dafür aber heißen Kaffee und Tee, alkoholische Getränke, kalorienreiche Kost sowie scharfe Gewürze wie Pfeffer und Chili, da sie allesamt schweißtreibend wirken. 

>>> So gefährlich ist Nachtschweiß wirklich

8. Bei dauerhaft starkem Schwitzen ab zum Arzt

Durchnässte Kleidungen und feuchte Hände sind für Sie ein Dauerproblem? Scheuen Sie sich nicht davor, zum Arzt zu gehen. Sie könnten möglicherweise an krankhaftem Schwitzen, der sogenannten Hyperhidrose leiden. Je nach Schweregrad können Dermatologen spezielle Therapien wie die Iontophorese verordnen: Hierbei werden an Achseln, Händen oder Füßen in speziellen Wasserwannen schwache elektrische Gleichströme angewendet, wodurch sich die Schweißdrüsenaktivität vermindert. Auch eine Schweißdrüsen-Absaugung kann bei starkem Schwitzen helfen. Jedoch sollten Sie sich erst unters Messer legen, wenn andere Wege gegen Achselschwitzen bei Ihnen nicht funktioniert haben. Die OP erfolgt ähnlich einer Fettabsaugung, pro Seite bleiben lediglich 3 punktförmige Narben zurück. 

>>> Das hilft bei Hyperhidrose

Fazit: Achselschweiß können Sie effektiv bekämpfen

Egal ob Sie es mit luftdurchlässigen Klamotten, Heilkräutern wie Salbei oder mit regelmäßigen Saunagängen probieren: Lassen Sie nichts unversucht, um Ihr Achselschweiß-Problem in den Griff zu bekommen. Bei Härtefällen zahlt sich der Besuch bei einem Dermatologen aus, bei dem Sie sich über Therapien wie eine Iontophorese oder eine Schweißdrüsen-Absaugung informieren können. 

Seite 5 von 6
Sponsored SectionAnzeige