Männerhaut: Die wirksamsten Strategien gegen Mitesser

Männerhaut entwickelt auch nach der Pubertät oft noch Mitesser
Männerhaut entwickelt oft auch nach der Pubertät lästige Mitesser

Kämpfen Sie auch mit den kleinen schwarzen Pünktchen auf der Haut? Mit unseren Tipps verschwinden lästige Mitesser spurlos

Diese kleinen, schwarzen Talg-Pfropfen auf Stirn, Nase und Kinn sind schon ziemlich fies. Sie sind unauffälliger als Pickel, lassen Männerhaut aber ungepflegt erscheinen – obwohl sie ihre schwarze Farbe nicht Schmutz, sondern dem Hautfarbstoff Melanin verdanken. Anders als die Partnerin können Männer sie leider nicht einfach überschminken. Ausquetschen ist auch keine Option, denn dabei ist absolutes Fingerspitzengefühl gefragt und sollte einer erfahrenen Kosmetikerin überlassen werden. Schmutz unter den Nägeln und die scharfen Kanten unserer Fingernägel führen nicht nur zu Entzündungen, sondern können auch tiefe Krater und bleibende Narben im Gesicht hinterlassen.

Ratsch und weg: Clear-up Strips

Drogerie-Marken (zum Beispiel Nivea, Balea oder Essence) haben das Problem 'Mitesser' erkannt und Clear-up Strips gegen 'Komedone', so das Fachwort für Mitesser, ins Sortiment genommen. Doch wie genau funktionieren die kleinen Streifen? Damit sie ihre optimale Wirkung entfalten können, reinigen Sie zuerst die betroffenen Stellen im Gesicht gründlich. Um die Poren zu öffnen, duschen Sie danach heiß oder legen 4 Minuten lang ein heißes, feuchtes Handtuch auf Ihr Gesicht. Feuchten Sie dann die betroffene Stelle etwas mit Wasser an. Jetzt kleben Sie den Strip auf und lassen es dort bis zu 10 Minuten einwirken. Und dann Ratsch! Beim Abziehen werden sämtliche Mitesser mitgerissen.

Gesichtsmaske aus Aktivkohle

Seit Bloggerinnen und Models ihre mit Aktivkohle geschwärzten Gesichter in die Kameras recken, erobert das Produkt die Badschränke der Frauen – und jetzt auch die der Männer. Keine Sorge, Masken sind auch was für Kerle. Vor allem diese. Aktivkohle ist das neue Wundermittel in der Kosmetikindustrie. Sie hat eine ähnliche Struktur wie ein Schwamm, der dabei hilft, Fette, Öle und Gifte an sich zu binden und zu entfernen. Schon nach der ersten Anwendung wirkt das Hautbild verfeinert und die Mitesser sind entfernt, so das Versprechen. Und es hilft wirklich. Bereiten Sie Ihr Gesicht mit lauwarmen Wasser vor, lassen Sie die Maske 10 bis 15 Minuten (an einem verborgenen Ort) einwirken und waschen Sie sie dann gründlich ab.

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Teebaumöl und Puder gegen 'Black Heads'

Teebaumöl hat eine stark entzündungshemmende Wirkung und schon oft geholfen. Betupfen Sie die betroffenen Stellen mit einem leicht getränkten Wattebausch. Teebaumöl gibt es der Apotheke, zu beachten ist allerdings, dass das Öl bei einigen Männern allergische Reaktionen hervorrufen kann. Als 'Wunderwaffe' gilt auch der 'Silver Powder' von Mario Badescu. Der Puder wird auf ein feuchtes Wattepad aufgetragen und muss zehn Minuten einwirken. Danach wird die Haut am besten mit einem Toner gereinigt.

Mitesser vorbeugen

Gerade bei Männern treten Mitesser hormonbedingt auf, nicht nur in der Pubertät. Ursache dafür ist eine vermehrte Talg-Produktion. Kommen eine Verhornungsstörung und Bakterien von außen dazu, können die Talgdrüsen-Ausgänge verstopfen, so dass der Talg sich unter der Haut staut.

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Falsche und nachlässige Pflege gehört zu den häufigsten Auslösern. Um ihnen vorzubeugen, sollten Sie sich regelmäßig das Gesicht waschen und 1 bis 2-mal pro Woche Ihr Gesicht mit einem Peeling reinigen. Ein Peeling sorgt dafür, dass abgestorbene Hautschuppen entfernt und die Poren von Talg befreit werden. Damit keine Rückstände des Reinigungsprodukts bleiben, ist es besonders wichtig, das Gesicht anschließend sorgfältig mit Wasser abzuwaschen. Alternativen sind elektrische Gesichtsreinigungsbürsten (gibt es z.B. von Clarisonic). Ein 'Deep Pore'-Aufsatz sorgt dafür, dass die Poren gar nicht erst verstopfen. Ein weiterer Tipp: Finger weg vom Gesicht! Jeden Tag kommen Sie draußen mit unzähligen Bakterien in Berührung. Kein Wunder also, dass es zu Unreinheiten kommt, wenn wir mit unseren Händen ständig im Gesicht hantieren. Auch unser täglicher Begleiter, das Mobiltelefon, kann Pickel und Mitesser auslösen. Australische Forscher haben herausgefunden, dass auf dem Handy 20-mal so viele Bakterien wie auf einer Kloschlüssel sind. Es wäre deshalb gar nicht so schlecht, das Handy hin und wieder zu säubern.

Was tun bei entzündeten Mitessern

Wir wissen alle, dass höchste Disziplin notwendig ist, um die lästigen Talgpfropfen nicht auszurücken. Tun Sie es dennoch einmal, laufen Sie Gefahr, die Bakterien aus den aufgeplatzten Bläschen auf das umliegende Gewebe zu verteilen. Dann hilft nur noch eins: Hochprozentiges zum Desinfizieren. Alkohol aus der Apotheke mit einem Alkoholgehalt von 70 % beugt dann schlimmere Entzündungen vor. Zum Abschluss Ihrer Hautpflege gehört immer eine leichte Feuchtigkeitspflege für das Gesicht.

Egal, für welche Strategie gegen lästige Mitesser Sie sich entscheiden, denken Sie daran: Nicht jede Methode hilft bei jedem Hauttyp. Haben Sie Geduld. Versuchen Sie, künftig mehr Zeit in Hautpflege, gesunde Ernährung und Stressvermeidung zu stecken – dann haben Mitesser von vorn herein kaum eine Chance!

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