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Trockene Hände im Winter: Das hilft!

Trockene Hände Handcreme: Das hilft gegen raue und rissige Hände

Wir haben die besten Pflege-Tipps gegen trockene Winterhände zusammengetragen. Das hilft wirklich gegen raue Haut

In der kalten Winterzeit wird die Haut sehr beansprucht. Vor allem die Hände leiden besonders. Deswegen verdienen deine Finger jetzt ein bisschen mehr Pflege. Außerdem macht nichts einen besseren Eindruck als weiche und gepflegte Hände. Hier findest du alles zum Thema gepflegte Hände.

1. Brauche ich eine besondere Handcreme oder reicht Bodylotion?

Eine Bodylotion kannst du ab und an als Notlösung verwenden, wenn du keine Handcreme zur Hand hast. Auf Dauer ist das aber auch keine Lösung. Gerade die Haut an deinen Händen muss so viele Strapazen erdulden: Sie wird häufig gewaschen und ist der Kälte ungeschützt ausgesetzt (Handschuhe anziehen!).

Außerdem hat die Haut an den Händen sehr wenige Talgdrüsen und Fettgewebe. Anders als Handcreme hat Bodylotion eine andere Feuchtigkeits- und Pflegezusammensetzung und ist daher für die Hände nicht ausreichend. Tue dir und deinen Händen also lieber einen Gefallen und investiere in eine richtige Handcreme.

2. Woran erkenne ich eine gute Handcreme?

Ganz einfach: Deine Hände sollten sich nach der Anwendung gepflegt, aber nicht klebrig anfühlen. Eine gute Handcreme sollte Feuchtigkeitsspender, Wachse, Fette und pflegende Öle enthalten. Diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass sich das körpereigene Feuchtigkeitslevel deiner Haut wieder auffüllt und stärken die schützende Hautbarriere. Diese Handcremes empfiehlt die Redaktion von Men's Health:

Lavera SOS-Balsam: Die beste Handcreme aus der Drogerie

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Die Creme hat einen unaufdringlichen aber angenehmen Geruch, der nicht künstlich ist und nach einer Weile auch verfliegt. Die Creme zieht gut ein, einen kleinen Moment muss man ihr dafür geben – mit der heißen Kaffeetasse in der Hand direkt nach dem Eincremen ist das schon ein bisschen slippery. Völlig okay, denn das Ergebnis überzeugt: Die Hände werden wirklich schön weich! Pluspunkt: Die Creme ist frei von Silikonen, Parabenen und synthetischem Parfüm.

Ceravé: Die beste Handcreme für rissige Hände

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Die Handcreme von Ceravé hat eine cremig-feste Konsistenz und zieht auf dem Handrücken sehr schnell ein, während sie auf der Handinnenfläche etwas länger braucht. Die Creme macht die rauen Stellen an den Fingerknöcheln, sowie um die Fingernägel schnell weich. Weil sie parfümfrei ist, brennt die Creme auch nicht an rissigen Hautstellen. Apropos Risse: Die werden schon nach zwei Tagen konsequenter Anwendung deutlich reduziert. Top!

Weleda Sanddorn-Handcreme für Naturkosmetik-Fans

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Beim Aufdrehen der Tube macht sich gleich ein intensiver, angenehm fruchtiger Duft bemerkbar. Muss man mögen, ja. Die Lotion fühlt sich im ersten Moment sehr reichhaltig an, zieht aber trotzdem schnell ein. Dazu beinhaltet sie laut Verpackung weder synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, noch Rohstoffe auf Mineralölbasis. Wer also auf eine natürliche Zusammensetzung Wert legt, liegt mit dieser Handcreme richtig.

3. Wie zieht Handcreme schneller ein?

Wenn die Hände frisch eingecremt sind, bleibt oft ein klebriger Fettfilm zurück, der selbst nach Stunden noch nicht eingezogen ist. Damit du nicht überall deine Fingerabdrücke hinterlässt, hilft es, die Creme etwas gründlicher einzumassieren. Durch die kleine Massage entsteht nämlich Wärme, sodass sich die Fette besser mit der Haut verbinden. Außerdem gilt: Lieber jedes Mal nur ein bisschen und dafür häufiger Handcreme benutzen.

trockene Hände im Winter
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Im Winter brauchen deine Hände besondere Pflege

4. Wie oft muss ich meine Hände eincremen?

Immer, wenn sich die Hände trocken oder rau anfühlen. Das passiert gerade im Winter besonders häufig. Wenn die Temperaturen sinken, ist es ratsam, immer eine Handcreme dabei zu haben. Besonders nach dem Händewaschen ist die Haut eher trocken. Das häufige Waschen strapaziert die Hände, da neben Schmutz auch die Hautlipide abgewaschen werden. Tipp: Ein Spender mit Handlotion neben der Seife erinnert dich ans Eincremen der Hände.

Übrigens: Eine Studie zeigt, dass die regelmäßige Verwendung einer Handcreme auch hilft, das Corona-bedingte ständige Händewaschen auszugleichen.

5. Warum trocknen die Hände besonders im Winter aus?

Im Gegensatz zu anderen Hautpartien befinden sich auf dem Handrücken kaum Talgdrüsen, in der Handfläche sogar gar keine. Das gilt übrigens auch für die Lippen. Deswegen kann die Haut sich dort schlechter selbstständig mit den schützenden Lipiden versorgen. Bei Kälte wird das hauteigene Fett außerdem schneller fester und verteilt sich dadurch unzureichend. So entsteht das raue Gefühl und Risse können sich bilden. Trockene Heizungsluft und häufiges Händewaschen begünstigen das. Übrigens: Das hilft gegen spröde und trockene Lippen.

6. Was hilft gegen rissige Nagelhaut?

Da gibt es einen tollen Trick: Einfach pures Olivenöl vor dem Schlafen auf den Händen verteilen und Baumwollhandschuhe darüber ziehen. Das Öl zieht über Nacht ein und am nächsten Morgen sind Hände und Nägel perfekt gepflegt. Der feuchtigkeitsspendende Effekt von Olivenöl auf die Haut ist durch Studien bewiesen. Ach ja: Hier findest du noch mehr Tipps gegen trockene Winterhaut.

Eine Handcreme muss einigen Ansprüchen gerecht werden. Wähle am besten eine, die gut pflegt, aber nicht fettet und deren Geruch dir zusagt. Wenn du die regelmäßig benutzt, überstehst du den Winter ohne trockene Hände und machst auch bei kalten Temperaturen einen gepflegten Eindruck.

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