Die kabellosen In-Ears der Apple-Tochter Beats empfehlen sich als leistungsstarke Sportkopfhörer PR

Powerbeats Pro im Sporttest Sind das die besten In-Ear-Kopfhörer fürs Gym?

Die kabellosen In-Ears der Apple-Tochter Beats empfehlen sich als leistungsstarke Sportkopfhörer. Wir haben die Powerbeats Pro 4 Wochen beim Workout getestet. Das Ergebnis

Musik gehört für viele zum Workout im Gym oder zur Laufeinheit dazu. Denn die richtigen Songs pushen nicht nur die Motivation – sie können sogar die eigene Leistung um bis zu 20 Prozent steigern. Die beste Voraussetzung für Musik beim Training: Kopfhörer, die leicht sind, keine störenden Kabel haben, Schweiß-resistent und einfach zu bedienen sind und vor allem auch bei viel Bewegung nicht ständig aus dem Ohr fallen.

Apples Tochter-Unternehmen Beats by Dre hat einen Kopfhörer herausgebracht, der eines der größten Probleme von kabellosen In-Ears löst: dass die Stöpsel hin und wieder herausrutschen. In den Powerbeats Pro steckt zwar die gleiche Technik wie in Apples beliebten Airpods. Allerdings sehen sie ganz anders aus, haben Haltebügel, mit denen sie hinters Ohr geklemmt werden. Anders als die Airpods sitzen sie damit viel sicherer am Kopf.

Die Powerbeats Pro gibt's in vier Farben für etwa 249 Euro.

Die Powerbeats Pro gibt's in vier Farben für etwa 249 Euro
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Die Powerbeats Pro gibt's in vier Farben für etwa 249 Euro

Die Powerbeats Pro im Trainingstest

Von den vielen technischen Fortschritten bei kabellosen In-Ear- und Over-Ear-Kopfhörern profitieren besonders Sportler: Die Headsets heute sind leicht, gegen Schweiß geschützt und durch die Bluetooth-Technologie muss man sein Smartphone beim Workout nicht mehr am Körper tragen. Bei einigen Trainingsformen stoßen einige Modelle aber an ihre Grenzen. Beispielsweise bei explosiven Übungen, etwa beim Schnellkrafttraining, wie sie auf meinem Trainingsplan stehen. Bei schnellen Bewegungen verrutschen In-Ears und auch Over-Ears häufig, oder fallen sogar ganz heraus. Das nervt und bringt mich regelmäßig aus dem Trainingskonzept. Nicht so die Powerbeats. Sprints, Burpees, Back-Extensions und andere Überkopfübungen konnte ich problemlos absolvieren, ohne dass ein Stöpsel heraus fiel. Selbst bei langen schweißtreibenden Zirkeln von über 40 Minuten saßen die Powerbeats perfekt. Kein Zurechtrücken oder Aufheben nötig. Auch drücken die leichten Stöpsel nicht, sitzen nach 1 Stunde noch angenehm locker im Gehörgang. Ich konnte mich daher immer auf das Wichtige konzentrieren: mein Workout.

Selbst bei Überkopf-Moves sitzen die Powerbeats Pro hundertprozentig sicher im Ohr
Marco Krahl
Selbst bei Überkopf-Moves sitzen die Powerbeats Pro hundertprozentig sicher im Ohr

Was sind weitere Vorteile der Powerbeats Pro?

Die Kopfhörer sind Spritzwasser-geschützt (IP-Norm X4). Damit konnte ich auch im Regen joggen. Der Sound ist Beats-typisch basslastig, allerdings sind auch Höhen und Mitten sehr ausgewogen. Insgesamt ein sehr guter Sound. Bedient wird der Powerbeats Pro statt über Touchflächen mit 2 kleinen Tasten. Der Vorteil: Neben Play/Pause kann ich hier alle wichtigen Funktionen ausführen: Songs überspringen, Lautstärke regeln, den Sprachassistent Siri aktivieren. Die Musik pausiert, sobald man einen der In-Ears absetzt. Damit die Kopfhörer bei jedem bequem im Ohr sitzen, gibt es unterschiedlich große Gummistöpsel zum Wechseln.

Sehr großes Ladecase: die Akkubox der Powerbeats Pro im Vergleich mit der der Airpods
Marco Demuth
Sehr großes Ladecase: die Akkubox der Powerbeats Pro im Vergleich mit der der Airpods

Die Einrichtung ist simpel, zumindest bei Apple-Geräten. Einfach den Ladecase öffnen, dann verbindet sich der Kopfhörer mit dem naheliegenden iPhone. Bei Android geht’s leider nur über die Bluetooth-Einstellungen. Größtes Plus: Der Akku hält locker 10 Stunden. Im Ladecase stecken etwa weitere 20 Stunden. Wenige Minuten Laden reichen für 1 Stunde Musik-Power. Beim Filme-Schauen oder Videospielen waren Bild und Ton immer synchron.

Der Akku  der Powerbeats Pro hält locker 10 Stunden. Mit dem Ladecase über 30 Stunden
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Der Akku der Powerbeats Pro hält locker 10 Stunden. Mit dem Ladecase über 30 Stunden

Was sind die Nachteile?

Der Akkucase (der übrigens nicht kabellos geladen werden kann) ist sehr groß. Heißt: In engen Hosentaschen ist er nicht gut aufgehoben. Ein Modus, bei dem Umgebungsgeräusche eingespielt werden, gibt es nicht. Auf- und Absetzen ist ein wenig umständlich.

Fazit: der ideale Sportkopfhörer fürs Gym

Die Powerbeats Pro sind tatsächlich die idealen True-Wireless-Kopfhörer für Gym-Sportler und Sprinter. Selbst bei schnellen Bewegungen und Überkopf-Moves sitzen sie hundertprozentig sicher im Ohr.

Vorteile:

  • sehr komfortabel
  • fester Sitz
  • sehr guter Sound
  • extrem lange Akkuzeit

Nachteile:

  • zu großer Ladecase (nicht kabellos ladbar)
  • keine Funktion für Umgebungsgeräusche

Die Powerbeats Pro gibt's in vier Farben für etwa 249 Euro.

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