Linkbuds und Linkbuds S im Test – So gut sind Sonys In-Ears beim Sport Sony

Linkbuds und Linkbuds S von Sony im Sporttest

Linkbuds und Linkbuds S im Test So gut sind Sonys kabellose In-Ears Linkbuds und Linkbuds S beim Sport

Sony hat 2 neue superleichte kabellose In-Ear-Kopfhörer vorgestellt. Eignen sich die Linkbuds und Linkbuds S auch zum Sport? Wir haben den Test gemacht

True-Wireless-Kopfhörer – insbesondere die praktischen In-Ears – gehören zu den beliebtesten Sportkopfhörern. Die Gründe sind offensichtlich: Die kablellosen Stöpsel sind klein, leicht, simpel zu bedienen und sitzen meist komfortabel und sicher im Ohr. Sony hat dieses Jahr gleich 2 neue smarte kabellose Kopfhörer auf den Markt gebracht – die Linkbuds und die Linkbuds S. Beide sind super leicht und sollen sich auch zum Sport eignen. Wir haben die Linkbuds und Linkbuds S vier Wochen getestet, im Alltag und beim Sport. Hier gibt's noch mehr In-Ear-Sportkopfhörer im Test.

Die Linkbuds (rechts) und Linkbuds S (links) von Sony im Test
Marco Demuth
Die Linkbuds (rechts) und Linkbuds S (links) von Sony im Test

Was ist das Besondere an Sonys Linkbuds WF-L900?

Sonys smarte True-Wireless-Kopfhörer fallen besonders durch ihre neuartige Bauweise auf. An dem kugelförmigen Gehäuse, in dem Akku und Elektronik untergebracht sind, befindet sich eine Art Donut, ein ringförmiger Lautsprecher, der ins Ohr, bzw. vor den äußeren Gehörgang gelegt wird. Durch diese offene Konstruktion sollen Außengeräusche durchgängig ans Ohr gelangen.

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Die Linkbuds von Sony fallen besonders durch ihre neuartige Bauweise auf
Sony
Die Linkbuds von Sony fallen besonders durch ihre neuartige Bauweise auf

Die Linkbuds von Sony im Test

Tragekomfort: Damit die etwas seltsam aussehende Konstruktion nicht aus dem Ohr fällt, werden die Linkbuds mit austauschbaren Silikonflügeln (es gibt 4 unterschiedliche Größen) in der Ohrmuschel regelrecht eingehakt. Tatsächlich sitzen die sehr leichten Buds (4,2 Gramm je) dann fest im Ohr, ich merke zunächst fast gar nicht, dass ich Kopfhörer trage. Allerdings spüre ich nach gewisser Zeit einen leicht unangenehmen Druck im Ohr. Die Ringteile der Linkbuds liegen – anders als herkömmliche In-Ears – direkt in der Ohrmuschel, werden über die untergehakten Silikonflügel sogar dagegen gedrückt. Den ganzen Tag möchte ich die Linkbuds daher nicht tragen. Plus: Menschen mit großen Ohrmuscheln werden eventuell Probleme mit dem Sitz haben. Denn selbst der größte Silikonflügel reichte bei meinem rechten Ohr nicht, um die Stöpsel sicher zu befestigen.

Die wichtigsten Funktionen: Neben Bluetooth 5.2, der Unterstützung diverser Audio-Codecs und Klangoptimierung, kommen die meisten Funktionen über die kostenlose Headphones-App von Sony. Hierüber kann ich die Firmware der Kopfhörer updaten, den Sound über einen Equalizer individualisieren und diverse weitere Features aktivieren. Zum Beispiel die Chat-to-Speak-Funktion, die erkennt, wenn ich spreche und dann die Musik automatisch pausiert. Eine super Idee, die zuverlässig funktioniert, allerdings auch wenn ich mich räuspere oder huste. Zudem gibt's eine adaptive Lautstärkeregelung, welche den Musikpegel an den Pegel der Umgebungsgeräusche anpasst. Plus: Die Musik startet und stoppt automatisch, wenn ich die Kopfhörer einsetze oder rausnehme.

Bedienung: Eine weitere Besonderheit ist die Steuerung: Einerseits funktioniert diese über Touchflächen an den Gehäusen, andererseits auch, indem ich auf den Bereich vor meinem Ohr tippe. Die Kopfhörer erkennen die Druckimpulse auf der Haut. Sony nennt das "Weitbereich-Antippen". In der Tat sieht es etwas schräg aus, wenn ich mir meine Schläfe oder Wange tätschele, um die Musik zu steuern, aber das funktioniert sehr zuverlässig. Und hat den Vorteil, dass man sich dabei die Stöpsel nicht beim Antippen unangenehm ins Ohr drückt. Es funktioniert ausschließlich Zweifach- und Dreifachtippen. Was ich mit dem rechten oder linken Stöpsel bediene, kann ich in der App einstellen. Ich kann auswählen zwischen Start/Pause/Rufannahme, Titelsprünge/Anrufe ablehnen, Lautstärkesteuerung und einem Sprachassistenten. "Titel zurückspringen" fehlt leider. Da es nur 4 Befehle gibt, muss man sich entscheiden. Ich kann zum Beispiel nicht Wiedergabe, Track-Skipping und Lautstärkesteuerung kombinieren, sondern nur 2 davon.

Akkuleistung: Im Test hielt der Akku etwa 5,5 Stunden durch. Im Ladecase, der per USB-C geladen wird (kabelloses Aufladen ist nicht möglich) stecken weitere 12 Stunden Abspielpower. Über die Schnellladefunktion bekomme ich in 10 Minuten bis zu 90 Minuten Spielzeit.

Sound: Durch die offene Konstruktion ist der Klang wenig basslastig, Mitten und Höhen allerdings sehr ausgewogen – und auch im Straßenverkehr laut genug. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist ok, leider etwas gedämpft. Für basslastige Musik sind die Buds nicht perfekt, für Sprache/Podcasts auf jeden Fall.

Wie gut funktionieren die Linkbuds beim Sport?

Die Linkbuds sind nach IPX4 gegen Spritzwasser- und Schweiß geschützt, eignen sich also problemlos zum Sport. Mit den Silikonflügeln sitzen sie bei den meisten Menschen relativ fest, so dass sie beim Laufen, Workout im Gym und Radfahren nicht verrutschen. Werden die Bewegungen beschwingter, etwa bei Sprints und explosiven Moves beim Workout, können die Stöpsel herausgleiten und ich muss nachjustieren. Pluspunkt: Durch das Donut-Loch im Kopfhörer bekomme ich insbesondere beim Joggen und Radfahren viel von meiner Umgebung mit, was mir aus Sicherheitsgründen sehr wichtig ist. Wer sich im Sportstudio oder im Alltag in der Bahn vom Außenlärm abschotten will, ist mit den Linksbuds nicht so gut beraten.

Fazit: Die Linkbuds sind ideal für Sportler, die keine echten In-Ears mögen

Für alle Sportler, die nicht auf richtige In-Ears stehen (die direkt im Gehörgang stecken), sind die Linkbuds eine super Alternative. Das Ring-Design lässt die Außengeräusche bewusst durch, was ideal für Läufer ist. Auch die Touch-Steuerung auf der Haut ist beim Sport super. Wer sich akustisch abschotten will, auf viel Bass beim Sound Wert legt oder häufig schnelle Moves beim Training durchführt, braucht andere Kopfhörer.

Die Linkbuds gibt es in Weiß und Grau.

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Sport-Eigenschaften: 🏆🏆🏆🏆

Akkulaufzeit: 🏆🏆🏆

Sound: 🏆🏆🏆

Tragekomfort: 🏆🏆🏆

Extras: 🏆🏆🏆🏆

Was ist neu an Sonys Linkbuds S?

Während die oben besprochenen Linkbuds mit dem offenen Ringlautsprecher auf ein völlig neues Design setzen, sehen die neuen Linkbuds S aus wie handelsübliche In-Ear-Kopfhörer. Die kleinen Stöpsel sitzen im Gehörgang, sind ebenfalls sehr leicht und bieten jede Menge Zusatzfeatures, wie einen Transparenz- und Geräuschunterdrückungs-Modus.

Hier bestellen: Sony Linkbuds S

Die Linkbuds S von Sony sind klassische In-Ears, sind sehr leicht und bieten jede Menge Zusatzfeatures
Sony
Die Linkbuds S von Sony sind klassische In-Ears, sind sehr leicht und bieten jede Menge Zusatzfeatures

Die Linkbuds S von Sony im Test

Tragekomfort: Mit 4,8 Gramm pro Stöpsel gehören die Linkbuds S zu den leichtesten In-Ear Kopfhörern auf dem Markt, die auch noch Active-Noise-Cancellation an Bord haben. Die Buds werden in den Gehörgang gesteckt, dafür gibt es 4 Paar unterschiedlich große Ohrpassstücke aus Silikon. Und tatsächlich sitzen die Linkbuds sehr bequem, angenehm und geradezu unauffällig im Ohr. Auch nach vielen Stunden stören sie mich nicht. Top: Ich kann die Buds auch einzeln nutzen.

Die wichtigsten Funktionen der Linkbuds S: Der Transparenz-Modus holt auf Wunsch Außengeräusche ans Ohr, hierfür kann ich in der Headphones-App von Sony insgesamt 20 Stufen wählen. Je höher die Auswahl, desto mehr Umgebungsgeräusche kommen durch. Top: Der Modus kann auch Stimmen verstärken. Das Active-Noise-Cancellation (ANC) von Sony unterdrückt störende Außengeräusche sehr zuverlässig. Im Test blenden die Linkbuds S tiefe und gleichmäßige Sounds tatsächlich sehr effizient aus. Zudem gibt es die so genannte adaptive Geräuschsteuerung, die automatisch erkennt, ob ich gerade sitze, laufe oder renne und dann den jeweils passenden Umgebungsgeräuschmodus aktiviert (also ANC oder Transparenz).

All das lässt sich in der Headphones-App einstellen, auch die bei den Linkbuds bereits erwähnte Speak-to-Chat-Funktion. Die Linkbuds S erkennen auch, wenn ich sie ein- oder absetze, und starten oder pausieren dann die Musik. Die Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa werden ebenfalls unterstützt. Einziges Manko: Bluetooth-Multipoint gibt es nicht. Ich kann also nicht mal schnell zwischen Geräten wechseln.

Bedienung: Gesteuert werden die Linkbuds S über Touchfelder an den Stöpseln selbst – die Option, einfach gegen Schläfe oder Wange zu tippen wie bei den Linkbuds, gibt es nicht. Über die Touchsensoren kann ich die Wiedergabe und Lautstärke steuern, den Umgebungsmodus ändern, Anrufe annehmen und ablehnen. In der App kann ich die Touchfelder individuell belegen. Allerdings muss ich mich wie bei den Linkbuds rechts und links für jeweils 1 der 3 Funktions-Bundles (Lautstärke, Wiedergabe, Umgebungsmodus) entscheiden.

Akkuleistung: Der Akku reicht etwa 6 Stunden bei eingeschaltetem ANC. Zirka 10 Stunden sind es ohne ANC. Im Ladecase, der per USB-C-Kabel geladen wird, stecken 14 Stunden (mit ANC) bzw. 21 Stunden (ohne ANC) zusätzlich. 5 Minuten Schnelladen bringt genug Energie für eine Stunde Musikwiedergabe.

Sound: Sehr gut, mit ordentlich Bass, ausgeglichenen Mitten und Höhen. Auch beim Telefonieren ist der Klang klar und deutlich.

Wie schlagen sich die Linkbuds S beim Sport?

Die Kopfhörer sind IPX4-zertifiziert, also gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Bei unseren Sporttests machten die LinkBuds S eine gute Figur. Sie sitzen sicher, verrutschen nicht, fühlen sich angenehm an – sowohl beim Laufen, Radfahren als auch beim Workout im Gym. Lediglich bei explosiven Bewegungen und Überkopf-Moves können die In-Ears eventuell herausgleiten. Beim Laufen hilft der Transparenzmodus, den Straßenverkehr im Ohr zu haben. Beim Radfahren werden Windgeräusche über den Transparenzmodus leicht verstärkt, was nerven kann.

Fazit: Die Linkbuds S eignen sich für nahezu jedes Workout

Sportler, die auf einen super Sound, lange Akkulaufzeit und sehr guten Tragekomfort Wert legen, bekommen mit den sehr leichten Linkbuds S eine ideale Trainingsunterstützung. Plus: Der Transparenzmodus ist perfekt fürs Laufen, die ANC-Unterstützung blendet Hintergrundlärm im Gym aus.

Die Linkbuds S sind in Schwarz, Ecru und Weiß erhältlich.

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Sport-Eigenschaften: 🏆🏆🏆🏆

Akkulaufzeit: 🏆🏆🏆🏆

Sound: 🏆🏆🏆🏆

Tragekomfort: 🏆🏆🏆🏆🏆

Extras: 🏆🏆🏆🏆🏆

So haben wir getestet:

Bei den hier vorgestellten Kopfhörern testen wir nicht nur die Bedienung, die Handhabung und die Zusatzfunktionen. Die Modelle haben wir im Alltag und vor allem beim Sport unter die Lupe genommen. Wichtig sind uns folgende Kriterien:

Handhabung und Bedienung: Wie einfach lassen sich die Kopfhörer bedienen? Was kann ich alles einstellen? Wie aufwendig ist die Verbindung mit dem Smartphone oder einem anderem Mobilgerät?

Komfort beim Tragen und beim Sport (Workout, Laufen, Radfahren): Sitzen die In-Ears bequem oder drücken sie? Passen sie auf möglichst verschiedene Ohren? Sind sie überhaupt zum Sport geeignet, und: Bleiben sie auch beim Workout sicher im Ohr?

Features: Was bieten die Kopfhörer für Zusatzfunktionen? Kann ich den Sound beeinflussen? Kann ich Außengeräusche ranholen? Gibt es Noise-Cancellation?

Sound: Wie klingt der Kopfhörer bei Musik, Podcast oder beim Telefonieren? Ist der Sound ausgewogen, basslastig, klar oder zu dünn?

Akkuleistung: Wie lange kann ich ohne Aufladen Musik hören? Wie schnell lädt der Kopfhörer auf und wie viel Power hat der Akkucase?

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