3-Tage-Bart: So wirkt das Bart-Styling lässig und gepflegt

Mit einem gepflegten 3-Tage-Bart tragen Sie den Bart, den Frauen sexy finden
Männlich und sexy: Mit einem 3-Tage-Bart kommen Sie bei Frauen besonders gut an – vorausgesetzt, die Konturen sind sauber ausrasiert

Er sieht männlich und sexy aus: Ein 3-Tage-Bart steht jedem Mann und kommt auch bei Frauen gut an. Wie Sie den Stoppelbart stutzen und pflegen

Männlich, sexy und ein bisschen verwegen: Diese Wirkung erhoffen sich alle Träger eines 3-Tage-Barts. Und liegen damit richtig: Umfragen – z.B. von Datingplattformen – ergeben, dass 3-Tage-Bart-Täger auf Frauen attraktiver wirken. Trotz des aktuellen Trends zum Vollbart steht er an Platz eins in ihrer Gunst.

2 Millimeter Barthaar reichen Männern in der Regel für einen Imagewechsel aus: von soft zu sexy, von angepasst zu abenteuerlich, von korrekt zu kernig. Allerdings nur, wenn der Bart gepflegt ist. Wie aus Ihren Bartstoppeln ein cooler 3-Tag-Bart wird, verraten wir Ihnen hier.

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Was ist ein 3-Tage-Bart?

Per Definition scheint bei einem 3-Tage-Bart die Gesichtshaut noch durch, das Barthaar hat den Wuchs noch nicht in Richtung Kinn verändert, sondern steht spitz von der Haut ab – nicht selten zum Leidwesen der Liebsten. Ein typischer 3-Tage-Bart ist zwischen 0,5 und 4 mm lang. Welche Länge wem am besten steht, ist von Mann zu Mann verschieden. Ebenso, wie lange er zur Aufzucht seines 3-Tag-Barts braucht: Die "3 Tage" im Namen sollte man keinesfalls als Maßvorgabe nehmen. Hormonelle, genetische und jahreszeitliche Voraussetzungen beeinflussen, wann die typische 3-Tag-Bart-Länge erreicht ist.


Wem steht ein 3-Tage-Bart?

  • Männer mit starkem und gleichmäßig dichtem Bartwuchs sind prädestiniert für einen 3-Tag-Bart.
  • Auch Männer, deren Bartwuchs leichte Lücken aufweist, können durchaus einen 3-Tag-Bart tragen. Allerdings sollten sie ihren Trimmer auf nicht unter 2 mm einstellen. Die etwas längeren Härchen können nämlich helfen, kleinere Bartlücken zu kaschieren.
  • Weist Ihr Bart zu viele Lücken auf, sollten Sie eine andere Bartform probieren.
  • Ob Ihr Bart blond oder dunkel ist, spielt keine Rolle. Der 3-Tage-Bart passt zu jeder Bartfarbe. Aber: Bei sehr dunkelhaarigen Männern entsteht oft schon ab 0,5 mm der Eindruck eines 3-Tage-Barts, sehr hellhaarigen Typen brauchen dafür schon mal bis zu 5 mm Bartstoppeln.

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Wie stutzt man die Barthaare?

0,3 mm wächst ein Barthaar durchschnittlich pro Tag. Das bedeutet, dass die meisten Männer schon nach kurzer Zeit den verwegenen 3-Tag-Bart-Look erreichen. Lücken im Wuchs sind kein Grund zur Panik: Jedes Ihrer etwa 7.000 bis 15.000 Barthaare hat nämlich einen anderen Wuchsrhythmus, deshalb sind nicht alle gleich sichtbar. Weil die Haare unterschiedlich schnell wachsen, sollten Sie den Bart allerdings auch alle 2-3 Tage trimmen, um zunächst eine einheitliche Länge zu bekommen und diese schließlich zu erhalten. Tipp: Stellen Sie den Bartschneider auf eine möglichst niedrige Länge zwischen 0,5 und 4 mm. Für welche 3-Tag-Bart-Länge Sie sich letztendlich entscheiden, ist Geschmackssache. Als Faustregel gilt aber:

  • 0,5 mm gelten noch als Bartschatten und noch nicht als 3-Tage-Bart.
  • 1,5 mm lang etwa ist der klassische 3-Tage-Bart
  • 2,5 mm ist die längste bürotaugliche 3-Tage-Bart-Länge
  • 3,5 mm lang tragen ihn Studenten, Sportler und Freiberufler, als deutliches Statement ihrer Unabhängigkeit von Konventionen.
  • Spätestens ab 5 mm kann von einem 3-Tage-Bart schon nicht mehr gesprochen werden.

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Rasiermesser rasieren die Konturen eines 3-Tage-Barts am besten
Mit einem Rasiermesser können Sie die Konturen eines 3-Tage-Barts am schärfsten rasieren

Saubere Konturen machen Stoppeln zur Bart-Frisur

Sorry, Jungs. Wer meint, wachsen lassen und regelmäßig trimmen reicht für einen sexy 3-Tag-Bart-Look, den müssen wir enttäuschen. Ohne ausrasierte Konturen an der Halslinie und an den Wangen wirkt der 3-Tage-Bart schnell ungepflegt. Und Sie wollen schließlich einen coolen 3-Tage- und keinen zotteligen "Ich-bin-zu-faul-zum-Rasieren"-Bart. Aber keine Angst: Mit etwas Übung und ein paar Tricks kriegen Sie definierte Bart-Konturen zügig gezogen. 

Sinnvoll ist es, sich beim Barbier einmal die Konturen optimal passend zur Gesichtsform rasieren zu lassen und diese dann künftig alle zwei Tage nach zu rasieren. Das gelingt wie folgt:

  • Die saubersten Bart-Konturen rasiert man mit einem Rasiermesser. Da deren Schneide jedoch höllisch scharf ist und die Handhabung Geschick bedarf, sollte man diese äußerst coole Rasur-Methode erst mal mit einem Profi ausgiebig üben.
  • Am einfachsten ist es die Konturrasur mit Nassrasierern bzw. Rasierhobeln. Ideal für 3-Tage-Bärte sind 3-in-1 Rasierer wie der "ProGlide Fusion Power Styler" von Gillette, mit dem man gleichzeitig rasieren, trimmen und scharfe, definierte Konturlinien stylen kann.
  • Damit Sie die unästhetischen "Ausfransungen" erkennen und die Kontur-Linie bei der Rasur stets im Auge behalten, sollten Sie zur Kontur-Rasur Bartöl oder transparentes Rasiergel (z.B. von Men Expert) zu benutzen.
  • Auch Trockenrasierer kommen zum Konturenrasieren in Frage. So gibt es Präzisions-Bartstyler (z.B. von Philips), die rote Laser-Linien entlang der Schneidekante auf die Haut projizieren und dadurch präzise Schnittkanten ermöglichen.

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Welche 3-Tage-Bart-Form passt zu meiner Gesichtsform?

Ein Bart prägt die Gesichtsform. Anthony Stölting von Eric-Barbier in Hamburg erklärt, wie die Bart-Konturen die Gesichtsform beeinflussen können:

  • Bei eher runden Gesichtern sind klare Konturen enorm wichtig. Nach vorne hin sollte der Bart etwas kantiger geschnitten werden, damit auch das Gesicht kantiger und markanter erscheint.
  • Haben Sie ein eher kantiges Gesicht, können die Konturen etwas weicher umrundet sein. Vor allem am Kinn sollte der Bart nicht zu spitz zulaufen.
  • Ein Doppelkinn lässt sich hervorragend mit einem 3-Tage-Bart kaschieren. Die untere Kontur sollte dann möglichst tief unten am Hals beginnen.

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Bartöl pflegt den 3-Tage-Bart
Gepflegte 3-Tage-Bärte sehen lässig aus und jucken seltener

So pflegen Sie Ihren 3-Tage-Bart

Wie Ihre Haare, sollten Sie auch Ihren Bart mit einem milden Shampoo waschen. Dafür gibt es mittlerweile sogar spezielle Bart-Shampoos. Die sind besonders sanft, so dass die Barthaare den essentiellen Teil ihrer natürlichen Talg-Schutzschicht behalten und nicht austrocknen.

Was hilft, wenn der Bart juckt?

Um eines klar zu stellen: Bärte jucken nicht. Es ist die Haut, die irritiert auf den Bartwuchs reagiert. Das klügste, was Sie tun können, ist es, nicht zu kratzen oder an den Barthaaren zu ziehen. Kratzen verschlimmert die Irritation der Haut nur. Und wenn Sie an den Barthaaren ziehen, schädigen Sie langfristig die Haarwurzel, so dass sie die Produktion ganz einstellt. Die Folge wäre ein unregelmäßiger Bartwuchs. Also, Ruhe bewahren! Zusätzlich empfiehlt es sich, die Haut penibel zu pflegen. Mit regelmäßigen Peelings befreien Sie die Haut von überschüssigen Schüppchen, welche die Barthaare beim Wachsen behindern. Eine leichte Feuchtigkeitscreme besänftigt zudem die juckende Haut. Mittlerweile gibt es speziell auf den 3-Tage-Bart abgestimmte Produkte, z.B. das "Feuchtigkeitsfluid für den 3-Tage-Bart" von L’Oréal Men Expert oder das "Sensitiv 3-Tage-Bart Hydro Gel" von Nivea Men. Die gute Nachricht zum Schluss: Mit der Zeit gewöhnt sich die Haut an den Bartwuchs und beruhigt sich. 

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Was bringt eigentlich ein Bartöl?

3-Tage-Bärte müssen stoppelig sein und je nach Bartwuchs alle 2 bis 4 Tage nachgeschnitten werden. Frisch abgeraspelte Barthaare sind aber leider meist hart, stachelig und scharf wie Drahtenden. Was vor allem die Liebste ströen dürfte. Bartöl (z.B. von blackbeards oder Brooklyn Soap Company) macht die festen Härchen etwas weicher. Träufeln Sie 2 bis 3 Tropfen auf die Fingerspitzen und massieren Sie es sanft ein. Im Zweifelsfall immer eher weniger als zuviel gebrauchen. Öl ist nicht Ihr Ding? Spezielle Bartpflegeprodukte wie "Balea Men fresh 3-Tage-Bart Pflege-Gel" enthalten Weichmacher, die das Barthaar ebenfalls geschmeidiger machen.

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Ein 3-Tage-Bart bringt nur Vorteile: Lästiges Rasieren und damit auch Hautbeschwerden wie Rasurband fallen weg. Die Stoppeln sorgen für optisch markantere und somit männlichere Züge und dadurch für gute Chancen bei den Frauen – vorausgesetzt, der Bart ist gepflegt und sprießt nicht wild vor sich hin. Also: Täglich waschen und pflegen und regelmäßig trimmen nicht vergessen.

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