Der Reset-Effekt: Wie Natur, Fasten und Bewegung deine mentale Stärke pushen

Gesunde Alltagsroutinen
Der Reset-Effekt: Wie Natur, Fasten und Bewegung deine mentale Stärke pushen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.02.2026
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Mann steht im Wald und genießt mit geschlossenen Augen die Ruhe
Foto: MStudioImages, Getty Images

“Schonmal versucht, nen Reset zu machen?” – Die möglichen Alltagssituationen, in denen dieser Tipp hilfreich sein kann, liegen längst nicht mehr nur zwischen Schreibtisch und WLAN-Router, sondern deutlich näher bei dir selbst. Das zeigt vor allem der Einfluss verschiedener Reset-Arten auf Psyche und mentale Stärke – und zwar sogar dann, wenn auf den ersten Blick die positiven Auswirkungen auf deinen Körper im Vordergrund stehen.

Auszeit mit körperlichen und mentalen Folgen: 3 erprobte Formen von Reset

Ein gutes Beispiel dafür sind 3 Formen von Reset, die du alle in kurzen Intervallen ohne große Vorbereitung in deinen Alltag integrieren kannst. Dazu benötigst du einfach ein geeignetes Zeitfenster von etwa 3 Tagen, an denen du dich bewusst dazu entscheidest, deinen Alltag mal für einige Zeit etwas umzukrempeln.

1. Reset in der Natur

Indem du dir für ein langes Wochenende einen Tapetenwechsel und eine Auszeit in der Natur gönnst, gibst du nicht nur deinem Körper ein Signal, dass er aus dem Alltagsstress ausbrechen kann, sondern tust dir auch mental viel Gutes. Genieß die gute Luft oder Naturgeräusche, die selbst wenn du eher faul in der Hängematte liegst und ein gutes Buch liest, aktiv zu deinem Wohlbefinden beitragen.

2. Reset durch Bewegung

Ein weiterer Form des Resets, der sich auch großartig mit der Auszeit im Grünen verbinden lässt, ist das Runterkommen durch Bewegung. Plane drei freie Tage mit einer festen Sportroutine von Schwimmbad über Yoga bis zu langen Spaziergängen oder Radtouren oder verabrede dich mit Freunden zu einem Wander- und Kletterwochenende.

3. Reset durch Fasten

Indem du eine Fastenpause einlegst, hilfst du nicht nur deinem Körper dabei, schädliche Stoffe loszuwerden und sogar Blutdruckprobleme in den Griff zu bekommen – das Fasten hat auch erwiesenermaßen positive Effekte auf den Geist. Das macht sich an einer Verbesserung der Stimmung bemerkbar und kann dir dabei helfen, Anspannung und negative Gefühle wie Ärger besser zu verarbeiten.

Effekte von Bewegung und Natur: Wissenschaftler sehen wichtige Zusammenhänge

Generell bestätigen mehrere Studien diverse positive Folgen solcher Auszeiten. So heißt es etwa in einer Untersuchung der US-Universität Harvard, dass regelmäßige Aufenthalte in der Natur sich nicht nur positiv auf körperliche Faktoren wie Blutdruck und Gehirnaktivität auswirken, sondern auch deutlich unsere mentale Gesundheit, kognitive Funktionen und unser Schlafverhalten beeinflussen. Eine europäische Studie der Universität Utrecht sieht darüber hinaus einen möglichen Zusammenhang zwischen regelmäßigen Auszeiten in der Natur und akuten Problemen durch Depressionen.

Auch regelmäßige kurzzeitige Bewegungsauszeiten zeigen laut diversen Studien einen breitgefächerten Effekt auf den menschlichen Körper und Geist. So sieht eine wissenschaftliche Auswertung der New York University deutliche Anzeichen, dass sich schon kurze Bewegungseinheiten positiv auf unsere Gehirnaktivität und Herzfunktion auswirken und darüber hinaus auch diverse neurochemische Reaktionen im Körper auslösen. So werden etwa vermehrt Neurotransmitter wie Dopamin oder Serotonin freigesetzt.

Mann liegt in gelber Hängematte im Wald
maskot, Getty Images

Effekte durch Fasten: Wissenschaftliche Erkenntnisse und Tipps für Einsteiger

Fast noch einfacher zu erkennen und auszuwerten sind die Effekte, die selbst eine kurzzeitige Fasten-Routine auf Körper und Geist haben kann. So sieht eine chinesische Studie etwa einen direkten Zusammenhang zwischen dem Blutzuckerspiegel und emotionaler Selbstkontrolle. Ein Argument dabei: Wer mit negativen Emotionen wie Angst oder Stress kämpft, benötigt mehr Glukose, um Coping-Mechanismen umzusetzen. Versuche haben ergeben, dass Menschen mit Problemen in Sachen Glukosetoleranz häufiger Schwierigkeiten haben, Emotionen aktiv zu regulieren. Solche Probleme können in einigen Fällen durch Fastenpausen deutlich verbessert werden.

Weil Fastenroutinen auch generell ein guter Weg sind, unseren Körper in Sachen Ernährung zurückzusetzen, kann sich selbst eine Mini-Fastenzeit von wenigen Tagen positiv auf unsere mentale Gesundheit auswirken. Wichtig dabei ist viel zu trinken und auf deinen Elektrolyt-Haushalt zu achten. Wenn du erstmals fasten und einfach einsteigen willst, beschäftige dich zum Beispiel mit vorgeplanten Fastenprogrammen im wie Saft- oder Suppenfasten, für die viele Anbieter auch Einsteigerpakete im Angebot haben.

Resets im Alltag: Weitere Möglichkeiten für einen Neustart

Andere Reset-Arten, die ebenfalls positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben, sind etwa Achtsamkeitsroutinen wie Entspannungs- oder Atemübungen oder Offloading-Techniken wie regelmäßige Brain Dumps, bei denen du Gedanken und Ideen zu Papier bringst oder in eine App einträgst. Auch Formate wie Gratitude-Journals, bei denen du Dinge festhältst, für die du dankbar oder auf die du stolz bist, gelten als beliebte Reset-Strategie. Auch populäre Methoden wie Digital Detox sind eine gute Reset-Möglichkeit.

Häufige Fragen zum Reset durch Natur, Bewegung und Fasten

Fazit