Certina Taucheruhr für Extrembedingungen

Anzeige

Certina DS SUPER PH2000M
Gebaut für Extreme. Geprägt von Geschichte.

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 15.10.2026
Als Favorit speichern
Gebaut für Extreme. Geprägt von Geschichte.
Foto: Certina

Ein kurzer Blick auf das neue Modell von Certina genügt, um seine Bestimmung zu erkennen. Breite Zeiger, große Indizes, drehbare Lünette und das robuste Gehäuse sprechen die Sprache einer professionellen Taucheruhr. Doch die eigentliche Faszination der DS SUPER PH2000M liegt viel tiefer. Denn hinter ihren extremen Leistungsdaten steckt keine spontane Jagd nach Superlativen, sondern eine Geschichte, die bereits Ende der 1950er-Jahre beginnt – mit Schildkröten, Unterwasserhabitaten und einer genialen Idee namens „Double Security“.

Certina

Fast 70 Jahre Expertise unter Extrembedingungen

Als Certina im Jahre 1959 das DS-Konzept vorstellte, stand das Kürzel für „Double Security“. Dahinter steckte ein konstruktives Schutzpaket aus stoßdämpfender Gummilagerung, verstärktem Glas, robustem Gehäuseboden und mehreren Dichtungen, das Uhrwerk und Gehäuse gleichermaßen gegen Stöße und eindringendes Wasser absicherte. Bereits die erste DS war für Wassertiefen von bis zu 200 Metern gerüstet. Und das nicht nur unter Laborbedingungen, sondern im harten Praxiseinsatz.

1960 trug das Team der Schweizer Dhaulagiri-Expedition Certina-Uhren bei der Erstbesteigung des 8.167 Meter hohen Himalaya-Gipfels. Fünf Jahre später wechselte die Kulisse vom Hochgebirge auf den Meeresboden: Beim amerikanischen Forschungsprojekt Sealab II begleiteten Certina-Zeitmesser Aquanauten in einem Unterwasserhabitat. 1967 folgten die ersten PH-Modelle, wobei das Kürzel für „Pression Hydrostatique“ – hydrostatischer Druck – steht. Ende der 1960er-Jahre folgten die von US Navy und NASA begleiteten Tektite-Forschungsprogramme auf dem Grund des karibischen Meeres – Certina war erneut mit an Bord.

In dieser Zeit wurde die Schildkröte zum Symbol der DS-Modelle. Ihr Panzer steht für Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit – und die Verbindung zum Wasser war ohnehin längst hergestellt. Bis heute findet sich die charakteristische Schildkröten-Silhouette auf den robustesten Modellen der Uhrenmanufaktur aus Grenchen.

Certina

Statement der Stärke an der Grenze des Möglichen

Die aktuelle DS SUPER PH2000M transportiert das bewährte DS-Konzept in die Gegenwart. Mit dem DS Concept Extreme Shock Resistance bekommt die neue Generation die bislang konsequenteste Ausbaustufe der seit 1959 kontinuierlich verbesserten Konstruktionsweise gegen Druck, Stöße und äußere Belastungen. Drei konstruktive Details erhöhen dabei die Stoßfestigkeit:

  • Fixiertes Uhrwerk: Eine dünne ringförmige Mutter verschraubt das Werk fest im Gehäuse und sorgt bei Erschütterungen für zusätzliche Stabilität.
  • Zusätzliche Metallplatte: Zwischen Zifferblatt und Uhrwerk sitzt eine hauchdünne Platte, die beide Komponenten miteinander verbindet und zusätzlich stabilisiert.
  • Verstärktes Saphirglas: Das überarbeitete Glas verteilt auftretende Stoßwellen gleichmäßiger; bei der PH2000M ist es zudem leicht gewölbt.

Ein Gehäuse wie ein Schildkrötenpanzer

Das tonneauförmige Gehäuse misst 43 Millimeter im Durchmesser und 16 Millimeter in der Höhe, besteht aus Titan Grade 2 und hält einem Wasserdruck von 200 bar stand. Damit erreicht die PH-Baureihe erstmals eine Wasserdichtigkeit von 2.000 Metern.

Trotz ihrer stattlichen Abmessungen wirkt die PH2000M überraschend kompakt am Handgelenk und bringt lediglich 117 Gramm am Kautschukband oder 170 Gramm mit Titanband auf die Waage. Das sorgt für einen technisch-eleganten Auftritt und eine hohe Alltagstauglichkeit.

Eine Uhr, zwei Bänder

Jede Variante wird mit dem robusten Gliederband aus Titan ausgeliefert, ergänzt von einem farblich abgestimmten Kautschuk-, Silikon- oder Textilband. Am Titan- und Kautschukband kommt eine stabile Titan-Faltschließe mit Sicherheitsentriegelung über zwei Drücker zum Einsatz. Besonders praktisch ist die integrierte Längeneinstellung: Sie erlaubt die schnelle und präzise Anpassung des Bandumfangs selbst dann, wenn die Uhr gerade am Handgelenk getragen wird.

Zuverlässig bis ins kleinste Detail

Während eines Tauchgangs muss man sich absolut auf eine präzise Restzeitanzeige verlassen können. Aus diesem Grund verfügt die einseitig drehbare Keramiklünette über ein Push-to-turn-System: Erst leichter Druck gibt den Mechanismus frei, anschließend lässt sich die Skala gegen den Uhrzeigersinn einstellen.

Ein weiteres Profi-Detail sitzt bei neun Uhr: das automatische Heliumauslassventil. Beim Sättigungstauchen kann Helium in das Gehäuse eindringen. Während der Dekompression lässt das Ventil das Gas wieder entweichen und verhindert so einen kritischen Überdruck im Inneren der Uhr. Krone und Gehäuseboden sind verschraubt, um die auf extreme Druckverhältnisse ausgelegte Konstruktion zu komplettieren.

Für beste Sicht in großen Tiefen und bei schlechten Lichtverhältnissen im Alltag sorgen großflächige, mit Super-LumiNova® gefüllte Indizes und Zeiger sowie das mit einem Leuchtpunkt versehene Orientierungsdreieck auf der Lünette.

Certina

Das Herz der Uhr schlägt 80 Stunden lang

Angetrieben wird die DS SUPER PH2000M vom mechanischen Automatikwerk Powermatic 80.611. Voll aufgezogen bietet das Schweizer Werk eine beachtliche Gangreserve von bis zu 80 Stunden – genug, um die Uhr am Freitagabend abzulegen und am Montagmorgen wieder anzulegen, ohne Uhrzeit und Datum neu einstellen zu müssen.

Zur erlesenen technischen Ausstattung gehört außerdem eine Nivachron™-Spirale, die nicht nur für hohe Ganggenaugigkeit sorgt, sondern das Werk auch widerstandsfähiger gegenüber Magnetfeldern macht.

Certina

Vier individuelle Charaktere für die Tiefe

So eindeutig die technische Ausrichtung der DS SUPER PH2000M ist, so kreativ zeigt sich Certina beim Design der Taucheruhr. Die klassische Variante kombiniert schwarzes Zifferblatt und schwarze Keramiklünette mit orangefarbenen Akzenten – ein markanter Look mit leichtem Vintage-Einschlag. Deutlich maritimer wirkt die Kombination aus weißem Zifferblatt und blauer Lünette, während das in kräftigem Gelb leuchtende Zifferblatt der dritten Version die Tool-Watch ganz bewusst zum Blickfang macht.

Certina

Für die DS SUPER PH2000M STC Limited Edition kombiniert Certina ein von Türkis zu Schwarz verlaufendes Zifferblatt als visuelle Hommage an die Tiefe des Ozeans mit einer schwarzen Keramiklünette, türkisfarbenem Silikonband und farblich abgestimmten Details. Thematisch verweist die limitierte Ausgabe auf das langjährige Engagement von Certina für den Schutz der Ozeane sowie auf die Sea Turtle Conservancy (STC) als eine der ältesten Organisationen zum Schutz von Meeresschildkröten und ihren Lebensräumen.

Ein schönes historisches Detail verbindet beide Partner: Die STC wurde 1959 gegründet – im selben Jahr, in dem Certina sein DS-Konzept präsentierte. Entsprechend ist die Sonderedition auf 1.959 Exemplare limitiert. Auf dem Gehäuseboden verweist das Logo der Sea Turtle Conservancy auf die Kooperation.

Certina

Tradition mit Tiefgang

Fast sieben Jahrzehnte nach dem ersten DS Concept zeigt die SUPER PH2000M, wie konsequent Certina seine ursprüngliche Idee weiterentwickelt hat. Aus „Double Security“ wurde eine Taucheruhr für Wassertiefen von bis zu 2.000 Metern – technisch kompromisslos, visuell eigenständig und noch immer mit jener Schildkröte verbunden, die schon in den 1960er-Jahren zum Symbol für konsequente Widerstandsfähigkeit wurde.