Schmierstoff: Was Sie über Scheidenflüssigkeit wissen sollten

Das sollten Männer über Scheidenflüssigkeit wissen
Scheidenflüssigkeit: Sie riecht manchmal ein wenig muffig, aber mit ihr kommen die Dinge erst richtig in Bewegung

Der Mann von Welt kennt sich aus. Auch bei seiner Partnerin – und ihren Sekreten. Das sind die wichtigsten Fakten, die Sie kennen sollten

1. Wo kommt die Scheidenflüssigkeit her?

Direkt aus den Scheidenwänden und aus Drüsen am Muttermund.

2. Was ist drin?

Duftstoffe, Zuckerstoffe, weiße Blutkörperchen und jede Menge Lactobazillus-acidophilus-Keime.

3. Wozu ist sie da?

Einen Grund kennen Sie: Ohne die Scheidenflüssigkeit wäre Sex kaum möglich. Beziehungsweise recht schmerzhaft. Und der andere Grund: Lactobazillus acidophilus verwandelt Zuckerstoffe an der Oberfläche der Scheidenschleimhaut in Milchsäure. Die Milchsäure wiederum macht jeglichen Krankheitserregern das Leben schwer und hält so die Scheide infektfrei.

4. Wie viel Scheidenflüssigkeit ist normal?

In sexuell nicht erregtem Zustand entsteht gerade genug Scheidenflüssigkeit, um das erregerfeindliche Milieu aufrechtzuerhalten. Kurz vor dem Orgasmus können es mehrere Milliliter sein. Die Menge kann aber von Frau zu Frau durchaus stark variieren und vor allem in ihrer Zyklusmitte wird der Ausfluss in der Regel etwas stärker. Aber auch Stress, Nervosität und seelische Belastungen können die normale Ausscheidung beeinflussen.

5. Wann läuft etwas schief?

Unangenehme Gerüche und farbliche Veränderungen können eine Infektion bedeuten. Wenn es fischig oder faulig riecht, ist ein sofortiger Arztbesuch unumgänglich. Das gilt besonders, wenn noch andere Kranheitszeichen, wie Jucken oder Brennen, hinzukommen. Und am besten schließen Sie sich Ihrer Partnerin gleich an, denn eine Ansteckung ist schon möglich, wenn Sie nur einmal Geschlechtsverkehr hatten!

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