Fasten muss kein Energie-Killer sein – wenn du diese 3 Regeln beachtest

Fasten macht müde?
Fasten muss kein Energie-Killer sein – wenn du diese 3 Regeln beachtest

ArtikeldatumVeröffentlicht am 18.02.2026
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Fasten und Energie
Foto: gettyimages/Natalia Gdovskaia

Schlapp, müde, kraftlos. Wer fastet, kennt das nur zu gut. Doch es geht auch anders. Aktuelle Studien aus 2025 zeigen: Mit Strategie bleibst du energiegeladen. Du kannst diese Symptome durch gezielte Maßnahmen vermeiden.

Warum macht Fasten überhaupt müde?

Dein Körper durchläuft beim Fasten mehrere metabolische Phasen: Erst werden die Glykogenspeicher in Leber und Muskeln geleert, dann steigt die Fettverbrennung. Schließlich produziert die Leber Ketonkörper als alternative Energiequelle fürs Gehirn.

Dabei kann es in der Übergangsphase, während sich der Körper von Glukose- auf Fettverbrennung umstellt, zu Müdigkeit kommen. Aber mit diesen 3 Regeln kannst du das vermeiden.

Regel 1: Timing ist alles, trainiere smart

Eine der häufigsten Fragen: Soll ich nüchtern trainieren oder nicht? Die Antwort ist gar nicht so einfach. Eine Übersichtsstudie aus 2025, die 35 Studien mit über 1.200 Teilnehmern auswertete, deutet darauf hin, dass Nüchterntraining bei adäquater Gesamternährung keinen negativen Einfluss auf Muskelaufbau oder Kraftzuwächse zu haben scheint. Eine brasilianische Studie aus 2025 beobachtete, dass 12 Wochen Krafttraining im nüchternen Zustand zu vergleichbaren Ergebnissen führten wie Training nach einer Mahlzeit.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass gut trainierte Athleten eine höhere Resistenz gegenüber fastenbedingter Ermüdung aufweisen, möglicherweise aufgrund von Anpassungen in Schlafqualität, Flüssigkeitshaushalt und Stoffwechseleffizienz, wodurch ihre Leistungsfähigkeit besser erhalten bleibt.

Krafttraining oder moderates Cardio mit 30 bis 45 Minuten sind beim Fasten also möglich. Intensive Workouts oder Wettkämpfe sollten besser nach einer Mahlzeit stattfinden.

Fasten und Energie
gettyimages/RealPeopleGroup

Regel 2: Elektrolyte sind dein Game-Changer

Der Schlüssel zu stabiler Energie beim Fasten kann bei den Elektrolyten liegen. Beim Fasten sinkt dein Insulinspiegel. Das klingt gut für die Fettverbrennung, hat aber einen Nebeneffekt: Deine Nieren scheiden mehr Natrium aus, ein Prozess namens Natriurese. Mit dem Natrium gehen auch Kalium und Magnesium verloren. Das Resultat: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und Brain Fog. Es macht durchaus Sinn, während des Fastens auf deinen Elektrolythaushalt zu achten.

Tipp: Achte auf zuckerfreie Elektrolytprodukte, denn zucker- oder kalorienhaltige Getränke würden dein Fasten unterbrechen. Zur Dosierung solltest du dich ärztlich beraten lassen.

Regel 3: Kenne deine Ausschlusskriterien

Nicht jeder sollte fasten. Wer Essstörungen, Typ-1-Diabetes, Untergewicht (Body-Mass-Index unter 18,5), Nierenerkrankungen oder Lebererkrankungen hat, für den ist Fasten nicht geeignet.

Ärztlich abklären solltest du es, wenn du Medikamente einnimmst, bei Typ-2-Diabetes, chronischen Erkrankungen, in intensiven Trainingsperioden wie Marathon-Vorbereitung, Neigung zu Unterzuckerung, Elektrolytstörungen in der Vorgeschichte, Gicht oder erhöhten Harnsäurewerten.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Fasten ohne Symptome

Fazit