Whoop, CIRQA oder Fitbit Air: Der teuerste Tracker ist nicht der beste

Fitness-Armbänder ohne Display
Whoop, CIRQA oder Fitbit Air: Der teuerste Tracker ist nicht der beste

ArtikeldatumVeröffentlicht am 28.10.2026
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Whoop vs. Garmin-Cirqa vs. Fitbit-Air
Foto: Fabian Stoffers/Garmin

Auf einmal verzichten gleich 3 große Hersteller aufs Display: Whoop hat es vorgemacht, jetzt ziehen Garmin mit dem CIRQA und Google mit dem Fitbit Air nach. 3 Armbänder ohne Screen, 3 komplett unterschiedliche Philosophien für Training und Erholung. Welches lohnt sich für wen?

Warum plötzlich alle auf Tracker ohne Display setzen

Der Gedanke dahinter ist simpel: Wer am Handgelenk auf den Bildschirm verzichtet, verliert die Versuchung, mitten im Workout die Pulskurve zu checken. Dazu kommt ein praktischer Vorteil in der Nacht: Ein flaches Band kann sich beim Schlafen angenehmer tragen als eine Uhr, wodurch es eher auch nachts getragen wird.

Dass ausgerechnet Garmin und Google jetzt eigene Screenless-Modelle bringen, zeigt: Gesundheits- und Trainingsdaten lassen sich längst komplett in die Smartphone-App verlagern. Für dich bedeutet das:

  • weniger Ablenkung durch ein Display am Handgelenk und Benachrichtigungen
  • Fokus auf Langzeitdaten statt Echtzeit-Werte während des Workouts
  • Jeder Hersteller bringt seine eigene Auswertungs-App mit: Whoop-App, Garmin Connect oder Google Health.

Whoop, Garmin CIRQA, Fitbit Air: die wichtigsten Unterschiede

Auf den ersten Blick wirken die 3 Geräte fast identisch: schlichte Bänder ohne Display, dafür vollgepackt mit Sensoren. Die eigentlichen Unterschiede liegen im Geschäftsmodell und in der Zielgruppe:

  • Whoop 5.0/MG: Läuft ausschließlich über eine Mitgliedschaft, das Gerät gibt es nicht einzeln zu kaufen. Whoop One kostet 199 Euro pro Jahr, Peak 264 Euro und Life mit Whoop MG 399 Euro pro Jahr. Wichtig für Nutzer in Deutschland: Die EKG-Funktion des Whoop MG ist hier derzeit nicht verfügbar. Dafür bekommst du je nach Tarif umfangreiche Auswertungen von Erholung und Trainingsbelastung.
  • Garmin CIRQA: Einmaliger Kaufpreis von 199,99 Euro, ganz ohne Abo-Pflicht. Grundfunktionen wie Body Battery, Trainingsbereitschaft und Schlafanalyse laufen kostenlos über die Garmin-Connect-App. Zusätzliche Funktionen sind über das optionale Connect-Plus-Abo verfügbar, die zentralen Gesundheits- und Trainingsfunktionen funktionieren aber ohne Abo. Besitzt du bereits eine Garmin-Uhr, fügt sich das CIRQA nahtlos ins bestehende Ökosystem ein. Das CIRQA besitzt zudem einen physischen Knopf, über den du eine favorisierte Aktivität direkt am Band starten kannst.
  • Google Fitbit Air: Mit 99 Euro der günstigste Einstieg. Grundfunktionen wie Schritte, Herzfrequenz und Schlaf sind kostenlos, für die KI-gestützte Auswertung über Gemini brauchst du Google Health Premium. Beim Kauf sind aktuell 3 Probemonate inklusive.

Bei der Messgenauigkeit unterscheiden sich die 3 Tracker im Praxistest nur wenig: Ein großer Praxis-Check von DC Rainmaker, einer der bekanntesten unabhängigen Instanzen für Wearable-Tests, verglich Whoop, Garmin CIRQA und Fitbit Air während zahlreicher Workouts mit einem Brustgurt als Referenz. Bei vielen Workouts lagen die Herzfrequenzwerte der 3 Bänder nah an den Referenzwerten, je nach Trainingsart zeigten sich allerdings unterschiedliche Abweichungen.

Welcher Tracker passt zu wem?

Am Ende zählt weniger die Ausstattung als dein Trainingstyp und dein Budget:

  • Einsteiger, die günstig in Health-Tracking reinschnuppern wollen: Fitbit Air
  • Bestehende Garmin-Nutzer und alle, die kein Abo wollen: Garmin CIRQA
  • Leistungsorientierte Athleten mit Fokus auf Recovery-Analyse: Whoop

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Whoop, Garmin CIRQA und Fitbit Air

Fazit