Du hättest es ahnen können. Dein Lieblings-HIIT-Kurs ist ausgebucht, in der Umkleide zwängst du dich zwischen verschwitzten Muskelpaketen in deine Sportsachen und natürlich bleibt dir nur der Spind mit dem kaputten Schloss ganz unten. Im Studio dasselbe Bild: Alle Laufbänder, Ergometer und Rudermaschinen sind belegt, es gibt Schlangen an den Geräten und die Luft ist zum Schneiden dick. Trotzdem kein Grund, frustriert abzuziehen, sagen eingefleischte Fitness-Fans. Wir haben sie gefragt und verraten dir ihre Strategien, wie du trotz Überfüllung im Januar im Gym auf deine Kosten kommst.
4 Strategien für Sportlust statt Fitnessfrust
Damit aus deiner Motivation kein Frust wird, empfehlen wir dir Strategien für deinen Gym-Besuch im Januar. Dazu gehören ein passendes Zeitfenster, flexible Trainingspläne, ein gutes Raummanagement und Alternativen zum Training im Fitnessstudio.
Strategie 1: Die besten Zeitfenster fürs Gym im Januar
- Früher Morgen (6–8 Uhr): Hart, aber meist deutlich leerer.
- Mittags (11–14 Uhr): Perfekt für Homeoffice oder Gleitzeit.
- Später Abend (nach 20 Uhr): Die meisten zieht es im Winter um diese Zeit bereits aufs Sofa.
Diese Zeiten und Tage solltest du meiden:
Werktags zwischen 17 und 20 Uhr platzt das Studio aus allen Nähten und auch die Montage solltest du lieber meiden. Da einige Studios sonntags geschlossen haben, starten viele Sportler montags durch.
Tipp: Lass dir deine Sportlust nicht verderben und fahr trotzdem ins Studio. Sprich mit dem Personal und erkundige dich, zu welchen Zeiten du am besten trainieren kannst und welche Kursleiter ein Auge zudrücken, wenn du nur einen Platz auf der Warteliste ergattern konntest.
Infobox: Darum ist es im Januar im Gym so vollStudios begrüßen im Januar jede und jeden, der Sport machen will und heizen den Run mit Werbung, Rabattaktionen und Neujahrs-Deals zusätzlich an. Deine guten Vorsätze treffen auf einen vollen Parkplatz, volle Umkleiden und volle Geräte und genau hier braucht es eine gute Strategie, damit du trotzdem dranbleibst.
Strategie 2: Flexibler Trainingsplan statt Gerätezwang
Sollte dein Trainingsplan nur aufgehen, wenn genau diese eine Maschine frei ist, wirst du im Januar ein Problem haben. Statt dich an Geräte zu klammern, denke lieber in Muskelgruppen und Bewegungsmustern. Das macht dich im vollbesetzten Fitnessstudio viel flexibler. Für jede Übung an der Maschine gibt es eine Variante mit Langhantel, Kurzhantel oder dem eigenen Körpergewicht.
- Entdecke diese 10 Hantelübungen, die den ganzen Körper trainieren
- Entdecke Die besten 18 Übungen für mehr Muskeln ohne Geräte
- Entdecke Bodyweight-Training: Übungen für Muskeln ohne Fitness-Studio
Strategie 3: Alternatives Raummanagement
Nutze die Zonen, die alle ignorieren: Im Januar stehen viele vor Maschinen, Laufbändern und Spiegeln Schlange – und übersehen dabei die Zonen, die fast immer halb leer sind: den Functional- und den Stretching-Bereich. Genau dort kannst du dir mit Kurzhanteln, Kettlebell und Matte dein eigenes kleines Fitnessstudio einrichten. Kniebeugen, Ausfallschritte, Rudern, Schulterdrücken, Planks und Core-Übungen: Alles geht auf kleinem Raum. Während alle um die Multipresse kreisen, kannst du in deiner Ecke entspannt ein effizientes Ganzkörper-Workout absolvieren.
Literatur-Tipp: Das große Kettlebell-Trainingsbuch
Strategie 4: Habe einen Plan B, wenn das Gym völlig eskaliert
Wenn es im Studio zu voll ist, solltest du nicht gleich aufgeben, sondern Plan B aktivieren.
Du kannst beispielsweise dein Training nach draußen verlagern. Intervallläufe, langsames Joggen, ein Treppen-Workout oder zügiges Gehen mit ein paar kurzen Sprints kurbeln deinen Stoffwechsel an und fordern zugleich deine Ausdauer.
Tipp: Bodyweight-Workouts sind zu Hause kinderleicht auszuführen. Dazu zählen Kniebeugen, Liegestütze, Ausfallschritte, Hip Thrusts, Glute Bridges und Planks.

Gym voll? Kein Problem: Ab nach Hause und als Plan B mit deinem Körpergewicht trainieren. Oder geh bei gutem Wetter nach draußen, an die Calisthenics-Station oder für eine Jogging-Runde.
Die häufigsten Fragen zu überfüllten Fitness-Studios im Januar und Trainingsstrategien
Ja! Du musst nur flexibel bleiben. Denke in Bewegungsmustern statt in Geräten: Kniebeugen kannst du auch mit Kurzhanteln machen, Liegestütze kannst du auch ohne Bank machen usw.
Entspannte Zeiten im Januar sind: der frühe Morgen (6–8 Uhr), die Mittagszeit (11–14 Uhr, ideal bei Homeoffice/Gleitzeit) und der späte Abend (nach 20 Uhr). Vermeiden solltest du: Werktags von 17 bis 20 Uhr und den Montagabend.
Dann greift dein Notfallplan B: Entweder du schwitzt draußen (Intervallläufe, Treppen, schnelle Spaziergänge) oder du machst ein kurzes Bodyweight-Workout zu Hause mit Kniebeugen, Liegestützen, Ausfallschritten, Glute Bridges und Planks.












