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Trockene Hände vom Waschen? Das hilft! Nathan Dumlao / Unsplash.com

Waschen und Desinfizieren wegen Corona So musst du jetzt deine Hände pflegen

Gesund durch die Corona-Krise Hände waschen und desinfizieren strapaziert die Haut – ist gerade aber unumgänglich. Deshalb solltest du diese Tipps beachten

Die Corona-Pandemie fordert uns allen besondere Vorsichtsmaßnahmen ab. Hygiene ist einer der wichtigsten Punkte, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Häufiges Händewaschen und Desinfizieren schützt nicht nur, es strapaziert auch die Haut. Klar, das nervt – und kann sogar richtig weh tun, wenn die Finger so sehr austrocknen, dass die Haut rissig wird.

Auf keinen Fall solltest du deshalb auf Hygiene-Maßnahmen verzichten. Besser, du gönnst deinen Händen gerade jetzt ein bisschen mehr Pflege, um die Strapazen auszugleichen. So pflegst du raue, rissige Hände:

1. Benutze eine milde Seife

Hände waschen ist Pflicht. Lieber einmal mehr als zu wenig. Wie es richtig geht, zeigt die Info-Grafik.

Bei jedem Kontakt mit warmem Wasser und Seife (beides ist wichtig) werden nicht nur Viren und Schmutz abgespült, sondern auch hauteigene Fette. Die Folge: Je mehr du wäscht, desto trockener wird die Haut.

Um das Austrocknen zu Reduzieren, solltest du eine Seife verwenden, die bereits Pflegestoffe enthält. Ideal sind Produkte mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel pflanzlichen Ölen, Urea und Gylcerin.

Diese besonders sanften Seifen können wir dir empfehlen:

2. Trocken tupfen, nicht rubbeln

Wenn du deine Hände nach dem Waschen wie wild mit einem Handtuch oder mit rauen Papiertüchern trocken rubbelst, irritiert sie das nur noch mehr. Besser: Tupfe die Hände vorsichtig trocken. Denk dabei an die Fingerzwischenräume – wenn du die nicht richtig mit abtrocknest, werden sie schnell wund.

3. Eincremen, eincremen, eincremen

… und das am besten nach jedem Waschgang. Denn egal, wie mild deine Seife ist und wie sanft du deine Hände trocknest, strapaziös bleibt häufiges Händewaschen so oder so. Tipp: Stell dir zu Hause einen Handcreme-Spender neben den Seifenspender ans Waschbecken. So vergisst du es nicht. Auch eine Handcreme im Rucksack ist praktisch. Aber Achtung: Unterwegs solltest du deine Hände lieber immer nur direkt nach dem Waschen eincremen. Alles andere wäre nicht besonders förderlich für die Hygiene.

4. Wenn möglich lieber waschen als desinfizieren

Klar, zwischendurch gibt einem das praktische Handdesinfektionsgel ein besseres Gefühl (auch wenn man nur gegen Bakterien und gar nicht gegen Viren wirken). Diese Gels trocknen die Haut aber noch stärker aus als Wasser und Seife. Gerade dann, wenn deine Haut bereits strapaziert ist, solltest du – wann immer es geht – lieber zum Waschbecken gehen. Deine Haut wird es dir danken. Und effizienter ist es auch…

5. Gönn deinen Händen über Nacht eine Maske

Wenn deine Hände rau und rissig sind, kannst du vor dem Schlafen eine dreifache Portion Handcreme auftragen. Deine Hände sollten richtig glitschig sein. Verreibe die Creme gut bis in die Fingerzwischenräume, warte eine Minute bis deine Haut den Großteil aufgenommen hat und zieh ein Paar Baumwollhandschuhe drüber. Jetzt kann die Pflege über Nacht wie eine Maske einwirken – und dein Bett schmiert nicht voll. Morgens sehen die Hände schon viel besser aus, versprochen!

Trockene Hände plagen gerade alle. Ja, raue Haut fühlst sich nicht gerade toll an und sieht auch nicht schön aus. Mit der richtigen Pflege kannst du das Problem aber schnell eindämmen. Und was sind schon etwas trockene Hände, wenn durch die richtige Hygiene andere und sich selbst schützen kann.

Erkältungsviren werden meist über die Hände übertragen. Um sich nicht anzustecken, sollten Sie Ihre Hände regelmäßig richtig waschen
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