20 Bauchübungen, die wirklich was bringen – für Sixpack, Haltung und einen starken Rücken

Bauchmuskeltraining
20 Bauchübungen, die wirklich was bringen – für Sixpack, Haltung und einen starken Rücken

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 20.02.2026
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Dsa sind die besten Bauchübungen der Welt
Foto: Shutterstock.com / Duscan Petkovic

Ein definiertes Sixpack ist für viele das sichtbare Ziel – doch gutes Bauchtraining kann weit mehr als nur den Look verbessern. Starke Bauchmuskeln stabilisieren deine Wirbelsäule, sorgen für eine bessere Haltung und machen dich in nahezu jeder Sportart leistungsfähiger.

Entscheidend ist dabei aber nicht die Anzahl der Crunches, die du schaffst, sondern die Auswahl der richtigen Übungen und eine saubere Ausführung. Welche Übungen dir am schnellsten sichtbare Resultate bringen und gleichzeitig deiner Gesundheit einen Boost geben, zeigen wir dir hier.

Warum Bauchtraining weit mehr bringt als nur gute Optik

Ein trainierter Bauch ist nicht nur ein optisches Statement, sondern das Zentrum deiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Die Muskulatur rund um die Körpermitte stabilisiert deine Wirbelsäule, schützt den Rücken bei Belastungen und sorgt für eine aufrechte Haltung. Egal ob im Gym, beim Laufen oder im Alltag: Ein starker Core verbessert die Kraftübertragung zwischen Ober- und Unterkörper und macht dich insgesamt belastbarer.

Kurz gesagt: Wer seine Bauchmuskeln gezielt trainiert, bewegt sich effizienter, beugt Rückenschmerzen vor und steigert seine Performance in nahezu jeder Sportart.

Infobox: Was ein starker Core leistetEin trainierter Core stabilisiert deine Wirbelsäule, verbessert Haltung und Balance und sorgt für eine effiziente Kraftübertragung im gesamten Körper. Gleichzeitig reduziert er das Risiko für Rückenschmerzen und Verletzungen im Training wie im Alltag.

Welche Bauchmuskeln gibt es – und warum alle wichtig sind

Deine Bauchmuskeln sind eigentlich gar kein Sechser, sondern ein eingeschworenes Quartett: Es gibt die queren (4), schrägen (2 und 3) und die geraden (1) Bauchmuskeln. Die Abkürzung "Abs" bezieht sich also auf den Musculus rectus abdominis (geraden Bauchmuskel), den M. obliquus externus abdominis (äußeren schrägen Bauchmuskel), den M. obliquus internus abdominis (inneren schrägen Bauchmuskel) und den M. transversus abdominis (quer verlaufenden Bauchmuskel).

Und was ist mit den oberen und unteren? Streng genommen ist diese Einteilung Unsinn, denn gemeint sind die oberen und unteren Anteile der geraden Bauchmuskulatur. Diese macht den größten Optik-Anteil eines Sixpacks aus. Wer jetzt denkt, "Okay, Bauchübungen sind eh nicht so mein Ding, dann konzentriere ich mich eben auf die Front-Partie", wird leider enttäuscht. Erst wenn alle Bereiche in einem ausgeglichenen Verhältnis in Form gebracht sind (und die Fettschicht darüber nicht mehr zu sehen ist), klappt es auch mit dem Sechser im Spiegelbild.

So sieht es unter Ihrer Bauchdecke aus
Daryl Estrine

Welches Bauchtraining ist wirklich effektiv?

Das effektivste Bauchtraining ist das, das du regelmäßig machst – mit sauberer Technik. Optimal ist die Mischung aus:

  • Dynamischen Übungen (z. B. Crunch-Varianten, Beinheben)
  • Statischen Halteübungen (Plank-Varianten)
  • Anti-Rotation/Stabilität (seitliche Planks, kontrollierte Bewegungen)

So bist du nicht nur "optisch" stärker, sondern auch im Alltag: vom Aufstehen bis zum Tragen schwerer Taschen.

Brauche ich Geräte fürs Bauchtraining?

Bewegungen, welche die Körpermitte trainieren, lassen sich jederzeit und überall ausführen. Das eigene Körpergewicht genügt schon und die Auswahl der Übungen ist groß – vor allem, wenn du kreativ bist. Klemme dir zum Beispiel für ein paar Sit-ups die Füße unter die Bettkante oder häng dich fürs Beinheben ans nächstgelegene Klettergerüst.

Allerdings gilt wie für jedes andere Training auch: Mit der Zeit sind neue Reize gefragt. Sprich, wenn du nicht irgendwann bei 500 Wiederholungen landen möchtest, lohnt es sich für fortgeschrittene Sportler, eine Kettlebell oder den Medizinball hinzuzuziehen. Auch eine große Hantelscheibe intensiviert den Effekt. Die benutzt du bitte jedoch erst, wenn die Technik stimmt. Und klar kann es ebenfalls nicht schaden, im Gym den Kabelzugturm zu belagern. Abwechslung ist alles, und sie garantiert, dass du alle Bereiche der Bauchmuskulatur erreichst. Crunch-Maschinen sollten jedoch nicht deine erste Wahl sein – die nehmen dir und deinen Muskeln zu viel Arbeit ab, was den Trainingseffekt minimiert.

Die 20 besten Bauchübungen für ein starkes Zentrum

Keine Panik, es gilt jetzt nicht, alle hintereinander auszuführen. Je nachdem, wo du gerade bist – auf der Dienstreise oder im heimischen Gym – kommen je 5 Übungen zum Einsatz. Warum so viele? Neben dem Bauch sollte stets der Gegenspieler deiner Frontmuskulatur trainiert werden – der Rücken. So vermeidest du Dysbalancen und stehst besser da.

Beispielsweise neigen Männer mit einer schwachen unteren Bauchmuskulatur dazu, schnell ins Hohlkreuz zu fallen. Der Bauch sieht direkt dicker aus, obwohl er es nicht ist. Zudem ist es ratsam, etwas dafür zu tun, dass die tatsächlich vorhandene Fettschicht über der Bauchmuskulatur den Abgang macht.

Diese 5 Übungen legen das Fett über dem Sixpack frei

Der Speck muss weg! Nur wohin? Am besten in die Muskeln, hier wird das Fett hinreichend verstoffwechselt. Damit das passiert, sollte die Belastung deutlich spürbar sein, hohe Gewichte sind gefragt. Eine Langhantel hilft, ordentlich was draufzupacken – erst an Hantelscheiben, dann an Masse.

1. Kniebeugen

Gern mit einer beladenen Langhantel auf den Schultern: Der Übungsklassiker fordert neben Körperspannung aus der Mitte viele große Muskeln und verfeuert dadurch viel Energie.

Übungsschritte:

  1. Langhantel auf dem Nacken ablegen und mit beiden Händen umgreifen. Hüftbreiten Stand einnehmen. Füße zeigen leicht nach außen. Rumpf anspannen.
  2. In die tiefe Hocke gehen. Knie zeigen Richtung der Zehenspitzen. Oberkörper möglichst aufrecht halten. Knie und Hüfte wieder strecken und so in den aufrechten Stand zurückkehren.

2. Langhantel-Rudern

Triggert die gesamte Rückenmuskulatur plus Arme.

Übungsschritte:

  1. Langhantel im Obergriff und etwas weiter als schulterbreit greifen. Hüftbreit hinstellen. Knie leicht beugen und Oberkörper weit nach vorn lehnen. Oberkörper sollte fast parallel zum Boden stehen.
  2. Langhantel zum Bauch ziehen. Bewegung durch Zusammenziehen der Schulterblätter einleiten. Ellenbogen möglichst weit hinter den Körper ziehen. Wenn die Langhantel den Bauch berührt, kurz halten. Rücken bleibt gerade, Core ist fest. Kontrolliert wieder herablassen und zurück in die Ausgangsposition kommen.

3. Schulterdrücken mit Langhantel und Kniebeugen

Der Bauch leistet ganze Stabi-Arbeit, während enorme Energiemengen verflüssigt werden.

Übungsschritte:

  1. Schulterbreiten Stand einnehmen. Füße leicht nach außen rotieren. Langhantel etwas weiter als schulterbreit greifen und vor dem Schlüsselbein halten. Rumpf anspannen.
  2. In die tiefe Hocke gehen. Oberkörper möglichst aufrecht halten. Hantel an der gleichen Position halten.
  3. Knie und Hüfte strecken und in den aufrechten Stand gehen. Schwung mitnehmen. Arme über dem Kopf strecken und Langhantel nach oben drücken. Zurück in die Ausgangsposition.

4. Bankdrücken mit Langhantel

Formt die große Brustmuskulatur und fordert damit ebenfalls viele Kalorien.

Übungsschritte:

  1. Mit dem Rücken auf die Hantelbank legen. Füße aufstellen, die Fußsohlen berühren den Boden komplett. Langhantel mit ausgestreckten Armen senkrecht nach oben halten. Breiter als schulterbreit greifen.
  2. Arme beugen und Gewicht kontrolliert herablassen. Der Winkel zwischen Oberarm und Oberkörper sollte dabei weniger als 90 Grad betragen. Tiefster Punkt ist erreicht, wenn die Langhantel die Brust berührt. Gewicht wieder nach oben drücken.

5. Kreuzheben mit Langhantel

Trainiert den gesamten Körper.

Übungsschritte:

  1. Langhantel etwa schulterbreit halten. Hüftbreit hinstellen. Rumpf anspannen, Brust raus.
  2. Gesäß möglichst weit nach hinten schieben und so den Oberkörper nach vorn lehnen. Knie bleiben gestreckt. Rumpf angespannt halten, damit der Rücken gerade bleibt. Langhantel möglichst nah am Körper zum Boden führen. Hüfte nach vorn schieben, Gesäß anspannen und so wieder zurück in die Ausgangsposition.

Die 5 besten Bodyweight-Bauchübungen

Bewegungen mit dem eigenen Körpergewicht gehen in die Tiefe. Die queren Bauchmuskeln nahe der Wirbelsäule sind stets am Start, damit du deine Position halten kannst und nicht umfällst.

1. Crunches

Bring die geraden Bauchmuskeln zum Brennen.

Übungsschritte:

  1. Auf den Rücken legen. Beine anwinkeln. Fußsohlen bleiben am Boden. Hände seitlich am Kopf halten. Finger berühren die Schläfen.
  2. Bauchmuskeln anspannen. Oberen Rücken und Schultern vom Boden heben. Gesäß, unterer Rücken und Füße auf dem Boden halten. Obere Position kurz halten und zurück in die Ausgangslage.

2. Bicycle-Crunches

Mit dieser Variante triffst du die seitlichen Bauchmuskeln in jeder Lage.

Übungsschritte:

  1. Auf den Rücken legen. Arme hinter dem Kopf ausstrecken und dicht über dem Boden halten. Die Beine sind ebenfalls gestreckt und schweben in der Luft, sodass nur der Rücken und das Gesäß Kontakt zum Boden haben.
  2. Das linke Bein anwinkeln und in Richtung Brust ziehen. Zeitgleich den rechten Arm gestreckt zur linken Ferse führen. Rechten Arm und linkes Bein zurück in die Ausgangsstellung führen. Zeitgleich das rechte Knie zur Brust ziehen und den linken Arm gestreckt zur rechten Ferse führen. Dynamisch wiederholen.

3. Unterarmstütz

Die Planke fordert deine Körperspannung und stärkt die gesamte Core-Muskulatur.

Übungsschritte:

  1. In den Unterarmstütz gehen. Die Ellenbogen etwa unter den Schultern positionieren. Die Füße auf den Fußballen fest am Boden platzieren. Den Rumpf anspannen und mit dem Körper eine Gerade bilden. Die Position halten.

4. Seitlicher Unterarmstütz mit Ellenbogen zum Knie

Weil es so schön war, folgt der Stütz noch einmal seitlich und zudem mit Ellenbogen-Knie-Taps, damit du noch mehr balancieren musst und deine Tiefenmuskulatur forderst.

Übungsschritte:

  1. Auf der linken Seite in den Unterarmstütz gehen. Ellenbogen unter die Schulter platzieren. Brust zeigt zur Seite. Rumpf anspannen, sodass der Körper eine gerade Linie bildet. Den rechten Arm über dem Kopf ausstrecken. Das rechte Bein in die Luft heben.
  2. Rechten Arm und rechtes Bein in der Luft zusammenführen, sodass sich Knie und Ellenbogen berühren. Zurück in die Ausgangsposition. Nach Ablauf der vorgegebenen Wiederholungen auf der rechten Seite in den seitlichen Unterarmstütz gehen und das linke Knie mit dem linken Ellenbogen zusammenführen.

5. Superman

Gern dynamisch mit Schwimm-Bewegungen, bietet entscheidenden Rückhalt für die Bauchmuskeln.

Übungsschritte:

  1. Mit dem Bauch auf den Boden legen. Beine sind gerade und Arme über den Kopf ausgestreckt.
  2. Arme, Brust und Beine so weit es geht vom Boden heben. Rücken anspannen und Position kurz halten. Zurück in die Ausgangsposition.

Die 5 effektivsten Bauchübungen für zu Hause

Übungen mit freien Gewichten erhöhen den Trainingsreiz auf die Muskulatur der Körpermitte. Auch hier ist Stabilität gefragt, um eine korrekte Technik an den Tag zu legen.

1. Langhantel-Rollen

Diese Übung ist nur für Profis, die ihren Rücken mittels hervorragender Körperspannung schützen können.

Übungsschritte:

  1. Auf die Knie gehen. Zehenspitzen berühren den Boden. Mit gestreckten Armen auf die Langhantel stützen. Langhantel nah am Körper halten.
  2. Zehenspitzen und Knie am gleichen Punkt halten. Oberkörper nach vorn lehnen. Arme gestreckt lassen und Langhantel kontrolliert nach vorn rollen. Dabei Rumpf anspannen und Rücken gerade halten. Tiefster Punkt ist erreicht, wenn der Oberkörper fast waagerecht ist und die Arme senkrecht über dem Kopf ausgestreckt sind. Jedoch nur so weit vorrollen, wie die Spannung im Rücken schmerzfrei gehalten werden kann. Mithilfe der Bauchmuskeln zurück in die Ausgangslage ziehen.

2. Unterarmstütz auf Swiss Ball mit Armkreisen

Zeige deine Mitte von der stärksten Seite.

Übungsschritte:

  1. Unterarmstütz auf Swiss Ball einnehmen. Das Gesäß und den Rumpf anspannen, sodass der Körper eine Gerade bildet. Die Fußballen schulterbreit fest am Boden platzieren. Die Körperspannung halten.
  2. Den Swiss Ball mit den Armen im Kreis nach links bewegen, den Oberkörper dabei stabil halten. Seitenwechsel. Das ist eine Wiederholung.

3. Umgekehrte Klappmesser zur Seite auf dem Swiss Ball

Es darf wackelig werden und koordinativ anspruchsvoll, denn davon profitiert deine Tiefenmuskulatur. Außerdem forderst du hier natürlich die seitliche Bauchmuskulatur.

Übungsschritte:

  1. Unterschenkel auf Swiss Ball legen und in Liegestütz-Position gehen. Rumpf und Gesäß anspannen. Mit dem Körper eine gerade Linie bildet.
  2. Beine anwinkeln und Knie in Richtung des rechten Ellenbogens führen. Zurück in die Ausgangsposition und auf der linken Seite wiederholen.

4. Unterarmstütz mit Füßen auf dem Swiss-Ball

Gibt mehr Statik im gesamten Rumpf.

Übungsschritte:

  1. Unterarmstützposition einnehmen, die Ellenbogen schulterbreit am Boden positionieren. Beide Füße mit dem Spann auf dem Swiss Ball ablegen. Den Rumpf und das Gesäß anspannen, sodass der Körper eine Gerade bildet. Position halten.

5. Kettlebell-Swings

Trainieren den Rücken und verlangen dabei höchste Stabilität vom Bauch.

Übungsschritte:

  1. Etwas weiter als schulterbreit hinstellen. Kettlebell mit beiden Händen greifen und gestreckte Arme vor dem Körper hängen lassen. Dann Knie und Hüfte beugen, den Oberkörper gerade nach vorn lehnen. Kettlebell zwischen den Beinen hängen lassen.
  2. Hüfte und Knie kraftvoll strecken und die Kettlebell so nach vorne-oben schwingen. Arme bleiben gestreckt. Kettlebell zurückschwingen lassen. Schwung durch Beugen der Knie und Hüfte aufnehmen und Kettlebell zwischen den Beinen hindurchschwingen lassen. Vorgang wiederholen. Bewegung ohne Stopp und dynamisch durchführen.

Die 5 stärksten Bauchübungen im Fitnessstudio

Intensive Reize durch die Unterstützung von (Klein-)Geräten – machen auch dich zur Maschine.

1. Wechselseitiges Beinanziehen mit Schlingensystem

Fordert spürbar die geraden Bauchmuskeln.

Übungsschritte:

  1. Füße in die Schlaufen des Schlingentrainers stecken und in Liegestütz-Position gehen. Rumpf und Gesäß anspannen, sodass der Körper eine gerade Linie bildet.
  2. Körperspannung halten. Das linke Knie zur Brust führen. Wieder ausstrecken und mit dem rechten Bein wiederholen.

2. Wechselseitiges Beinheben über Kreuz an der Klimmzugstange

Damit ist dein Hüftspeck bald Geschichte.

Übungsschritte:

  1. Die Klimmzugstange im Obergriff etwa schulterbreit greifen.
  2. Das linke Knie in Richtung der rechten Brust ziehen und wieder herablassen. Dann das rechte Knie zur linken Brust ziehen und wieder herablassen. Wechselseitig wiederholen.

3. Klappmesser mit Schlingensystem

Fordert die tiefsten Bauchmuskeln zum Einsatz auf.

Übungsschritte:

  1. Mit den Füßen in den Schlingentrainer steigen und in die Liegestütz-Position gehen. Rumpf anspannen.
  2. Die gestreckten Beine zum Oberkörper schieben und dabei das Gesäß möglichst weit nach oben strecken. Kurz halten. Zurück in die Ausgangsposition. Das ist eine Wiederholung.

4. Umgekehrter Unterarmstütz

Verleiht tiefen Halt. Tipp: Lege die Fersen auf einem Balanceboard ab, um den Effekt auf die stabilisierenden Muskeln zu vertiefen.

Übungsschritte:

  1. Rücklings auf den Boden legen.
  2. Mit den Unterarmen vom Boden abstützen. Gesäß anspannen und vom Boden heben. Der Körper bildet eine gerade Linie. Position halten. Langsam zurück in Startposition.

5. Klassische Klimmzüge

Stärke deinen gesamten Rumpf, indem du dich mit viel Körperspannung hochziehst.

Übungsschritte:

  1. Die Klimmzugstange im Obergriff etwa schulterbreit greifen.
  2. Die Bewegung durch Herunterziehen der Schulterblätter einleiten und mit den Armen nach oben ziehen, bis das Kinn über der Stange ist. Langsam wieder herablassen.

Wie lange sollte ein Bauchtraining dauern?

Wenn du neben Bauch noch ein Leben hast: 10–15 Minuten reichen. Mach 3 Übungen, je 2–3 Sätze, 10–12 Wiederholungen (oder 30–45 Sekunden halten). 2- bis 3-mal pro Woche ist ideal – oder als Finisher nach dem Krafttraining.

Wann sehe ich die ersten Erfolge?

Da ist schon etwas Geduld gefragt. Je nach Dicke der Fettschicht über der Bauchmuskulatur können einige Wochen vergehen. Zudem ist es undankbarerweise nicht jedem Mann gegeben, mit einem gut sichtbaren Sixpack zu glänzen – obwohl der Körperfettanteil unter 10 bis 15 Prozent liegt. Denn: Die Verteilung von weißen Muskelfasern ist entscheidend. Gibt es im Bauchbereich viele, ist das bei entsprechendem Training deutlich zu sehen. Ein zu geringes Vorkommen ist jedoch eher selten, also gib nicht schon auf, bevor du losgelegt hast.

Falls die Erfolge auf sich warten lassen, überprüfe deine Ernährung: Mit Fast Food und Kuchen kommt es halt dicke. Steig besser auf eiweißreiche, fettarme Kost um. Kleine Sünden gleicht intensives Kardiotraining aus. Auch die, die sich schon länger an deine Körpermitte klammern. Allerdings müssen die entsprechenden Einheiten dich richtig ins Schwitzen bringen.

Typische Fehler beim Bauchtraining

  • Mit Schwung statt mit Spannung arbeiten: Reißen bei Crunches oder Beinheben entlastet den Bauch und belastet Nacken und Hüftbeuger. Effektiv ist nur, was kontrolliert und bewusst ausgeführt wird.
  • Nur den geraden Bauchmuskel trainieren: Einseitiges Training führt zu Instabilität. Schräge und tiefe Bauchmuskeln sind entscheidend für Haltung und Schutz der Wirbelsäule.
  • Fehlhaltungen ignorieren: Hohlkreuz oder Rundrücken nehmen dem Bauch die Arbeit ab und erhöhen das Verletzungsrisiko. Eine stabile Beckenposition ist Pflicht.
  • Bauchtraining als Fettkiller sehen: Lokale Fettverbrennung gibt es nicht. Sichtbare Bauchmuskeln entstehen durch Training plus Kaloriendefizit.
  • Immer dieselben Übungen ohne Steigerung: Ohne neue Reize passt sich die Muskulatur an. Variation und Progression sind notwendig für Fortschritte.

Häufige Fragen zum Bauchmuskeltraining

Fazit